29.03.2017 · Fachbeitrag aus VA · Haftungsrecht
Ein Radfahrer, der eine in Form eines Rondells ausgestaltete Straßenkreuzung überquert, bei der die Vorfahrtsregel „rechts vor links“ gilt, verletzt die Vorfahrt eines von rechts in das Rondell einfahrenden Kraftfahrzeugs, wenn nicht sichergestellt ist, dass er das Rondell vor dem Kraftfahrzeug räumen kann. Wird er vom Fahrer des Kraftfahrzeugs übersehen, kann diesen ein Mitverschulden an dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge treffen.
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22.03.2017 · Fachbeitrag aus VA · Akteneinsicht
Die Flut von Entscheidungen zur Akten bzw. zur Lebensakte und/oder zur Beiziehung bzw. Herausgabe von Messdaten reißt nicht ab. Zu den erfreulichen Entscheidungen in diesem Rechtsprechungsmarathon gehört ein Beschluss des OLG Brandenburg).
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20.03.2017 · Nachricht aus VA · Autokauf
Wenn ein (privater) Verkäufer nicht als Halter in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist, muss ein (privater) Käufer von sich aus prüfen, ob der Verkäufer zum Fahrzeugverkauf berechtigt ist. Die bloße Angabe des Verkäufers, er sei ein gewerblicher Zwischenhändler und auch der Umstand, dass der Verkäufer im Besitz der Fahrzeugpapiere und der Fahrzeugschlüssel ist, erübrigt die gebotene Überprüfung durch den Käufer nicht.
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16.03.2017 · Fachbeitrag aus VA · Unfallschadenregulierung
Um den Integritätszuschlag kassieren zu können (Abrechnung auf 130-Prozent-Basis), muss der Geschädigte nachweisen, dass sein Fahrzeug fachgerecht und vollständig repariert worden ist. Was heißt das konkret? Wir geben einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung.
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16.03.2017 · Fachbeitrag aus VA · Unfallschadenregulierung
In den bisherigen Entscheidungen zum Thema „Unzumutbarkeit bei
Markenwerkstatt-Treue“ war der VI. Senat des BGH wenig konkret. Die Instanzgerichte haben ihren Spielraum auf unterschiedliche Weise genutzt. Jetzt hat der BGH diesen besonders heiklen Unzumutbarkeitsgrund erstmals konkretisiert.
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16.03.2017 · Fachbeitrag aus VA · Unfallschadenregulierung
Verweist der Versicherer auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit, darf der Geschädigte mit seinem Gegenargument „unzumutbar“ nicht bis zum Prozess warten. Dann nämlich muss er bei einem sofortigen Anerkenntnis des Versicherers die Kosten des Rechtsstreits tragen. Das zeigt eine Entscheidung des LG Saarbrücken.
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