31.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Restwert
Auch das AG Eggenfelden orientiert sich an der BGH-Rechtsprechung und lehnt es ab, dass der Geschädigte beim Haftpflichtschaden dem Versicherer Gelegenheit zum Überbieten des Restwerts aus dem Schadengutachten geben muss. Der Geschädigte darf auf der Grundlage des Restwertes aus dem Schadengutachten das Unfallfahrzeug verkaufen.
> lesen
01.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Kasko
In der September-Ausgabe 2014 (Seite 7) hat „UE“ die BGH-Entscheidung vorgestellt, mit der das höchste Zivilgericht zum wiederholten Mal und allen faktischen Entwicklungen zum Trotz die Dispositionsfreiheit des Geschädigten beim Haftpflichtschaden gestärkt hat. Denn der Tenor lautete: Der Schädiger hat kein Regierecht. Einige Leser haben daraufhin gefragt, ob diese Entscheidung auf Kaskoschäden übertragen werden kann. Die Antwort lautet: Nein!
> lesen
01.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Anwaltskosten
Viele Werkstattkunden, die unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurden, scheuen sich, der Empfehlung ihrer Werkstatt zu folgen, anwaltlichen Beistand zur Schadenregulierung zu nehmen. Sie wollen den Schaden nicht verteuern oder scheuen die Kosten, insbesondere dann, wenn sie keine Rechtschutzversicherung haben. Erfahren Sie, warum diese Ängste in der Regel unbegründet sind und warum es sich für den Geschädigten fast immer lohnt, einen Anwalt einzuschalten.
> lesen
01.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Schadenabwicklung
Dass Werkstätten oftmals faktisch die „Abwicklungsarbeit“ rund um Haftpflichtschäden erledigen, ist wirtschaftliche Realität. Im Rahmen der üblichen Nebenleistung aus § 5 Abs. 1 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) ist das auch in – weit gesteckten – Grenzen zulässig. Keine Arbeit ohne Lohn, denkt ein Leser – und schießt dabei über das Ziel hinaus.
> lesen
01.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Wiederbeschaffungswert
Nachdem die Schlacht um die Restwerte juristisch geschlagen ist, wenden sich die Versicherer zunehmend dem Wiederbeschaffungswert (WBW) zu. Das war zu erwarten, denn er ist ja bei der Ermittlung des zu erstattenden Schadenersatzes bei Totalschäden eine gleichermaßen wirksame Stellgröße. In diesem Zusammenhang erreicht „UE“ die Frage eines Lesers. Er möchte wissen, welche der relevante Markt für die Ermittlung des WBW ist – der regionale oder das Internet.
> lesen
01.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Haftung
Führt der Unfallgegner den Schaden absichtlich herbei, weil er mit einem „Ausbremsen“ den Geschädigten maßregeln will, haftet er zwar persönlich. Sein Haftpflichtversicherer muss dafür aber nicht eintreten, entschied das AG Bremen (Urteil vom 13.6.2013, Az. 9 C 16/13; Abruf-Nr. 142514 ).
> lesen
01.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Ist der Geschädigte nach Fertigstellung der Unfallreparatur seines Fahrzeugs nicht in der Lage, aus eigenen Mitteln in Vorlage zu treten – was bei einem Schaden von mehr als 12.000 Euro naheliegend ist –, muss er nicht seine Vollkaskoversicherung in Anspruch nehmen, um den gegnerischen Haftpflichtversicherer vom ausufernden Ausfallschaden zu entlasten. Allerdings muss er den Versicherer warnen, dass zusätzlicher Ausfallschaden entsteht (AG Berlin-Mitte, Urteil vom 18.8.2014, Az. 115 C ...
> lesen
01.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Hat der Geschädigte einen zumutbar nutzbaren Zweitwagen zur Verfügung, steht ihm kein Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung zu. Das gilt nach Ansicht des LG Kassel auch, wenn das beschädigte Fahrzeug ein Cabriolet und der Zweitwagen eine Limousine ist.
> lesen
01.10.2014 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Einen Klassiker des Ausfallschadenstreites hat das AG Neu-Ulm mit Augenzwinkern gelöst: Für den Ausfallschaden ist für alle weiteren Fragen, zum Beispiel ob der Geschädigte das Fahrzeug reparieren lässt oder wie es mit dem Unfallfahrzeug sonst weitergeht, auf den Eingang des schriftlichen Schadengutachtens abzustellen.
> lesen