03.11.2017 · Fachbeitrag aus UE · Sachverständigenhonorar
Ein Versicherer, der seit Jahren die Höhe der zu erstattenden Gutachterkosten ganz oben auf seiner Agenda hat, fällt nun mit einem Fragebogen auf, den er an die Geschädigten verschickt. Er zielt klar auf die Geschädigten, die für den Versicherer erkennbar von der Werkstatt veranlasst wurden, einen Schadengutachter einzuschalten. Erfahren Sie, was der Versicherer wissen möchte und was er damit bezweckt.
> lesen
03.11.2017 · Nachricht aus UE · Reparaturkosten
Wenn die Werkstatt bei einem Haftpflichtschaden während der Reparatur bemerkt, dass es Erschwernisse gibt, die den Schaden erweitern, und wenn dann abermals der Schadengutachter hinzugezogen wird, der den neuen Umstand bestätigt, muss der Versicherer die erhöhten Reparaturkosten erstatten. Denn das Prognoserisiko geht zulasten des Schädigers, entschied das AG Arnsberg.
> lesen
01.11.2017 · Nachricht aus UE · Editorial November 2017
In einem Prozess vor dem LG Potsdam ging es um Nutzungsausfallentschädigung für mehr als ein Jahr, weil der Versicherer erst spät gezahlt und die Werkstatt das reparierte Fahrzeug ohne Geld nicht herausgegeben hat. Der Geschädigte konnte selbst nicht vorleisten. Da kam ein hübsches Sümmchen zusammen. Und der Versicherer wehrte sich – vergebens.
> lesen
30.10.2017 · Nachricht aus UE · Vollkasko
Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, einen Schaden unverzüglich dem Vollkaskoversicherer zu melden. Meldet er ihn erst nach ca. sechs Monaten, kann der Versicherer leistungsfrei sein, entschied das OLG Hamm (Urteil vom 21.06.2017, Az. 20 U 42/17, Abruf-Nr. 196773 ).
> lesen
27.10.2017 ·
Textbausteine aus UE · Kfz-Werkstätten · Reparaturkosten
Mit dem Textbaustein 443 widerlegen Sie die Behauptung des Versicherers, es komme für die „Reparatur gemäß Gutachten“-Rechtsprechung darauf an, ob die Reparaturrechnung bereits bezahlt ist.
> lesen
27.10.2017 ·
Textbausteine aus UE · Kfz-Sachverständige · Sachverständigenhonorar
Mit dem Textbaustein 442 erklären Sie dem Versicherer, warum sein Schreiben zu den 280-Euro-Gutachtern im Hinblick auf die Kostenerstattung für das Schadengutachten ohne rechtliche Bedeutung ist. Ferner liefert der Textbaustein Ihnen die Argumente dafür, dass die „Keine-Preisvorgabe-für-Gutachtenkosten-Rechtsprechung“ der Instanzgerichte nicht durch das BGH-Urteil zu Mietwagensonderpreisen überholt ist.
> lesen
26.10.2017 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Wenn der Geschädigte kein Geld für die Werkstattkosten hat und dies dem Versicherer mitteilt, darf er die Regulierung durch den Versicherer abwarten, bevor er reparieren lässt. Auch für einen sich daraus ergebenden langen Zeitraum muss der Schädiger den Ausfallschaden erstatten, entschied das AG Leer.
> lesen
25.10.2017 · Nachricht aus UE · Sachverständigenhonorar
Auch wenn das beschädigte Fahrzeug noch fahrfähig und verkehrssicher ist, muss der Geschädigte nicht zum Schadengutachter fahren. Er darf, weil das üblich ist, die Begutachtung in der Werkstatt durchführen lassen. Denn Schadengutachter haben oft nicht die notwendige Ausrüstung, insbesondere keine Hebebühne. Der Geschädigte ist nicht verpflichtet, zuvor den Markt zu erkunden, welcher Schadengutachter ausreichend ausgerüstet ist. So sieht es das AG Landshut.
> lesen
19.10.2017 · Nachricht aus UE · Reparaturkosten
Eine Kleinteilepauschale in Höhe von zwei Prozent der sonstigen Ersatzteilkosten geht schadenrechtlich in Ordnung. Eine detaillierte Abrechnung von Kleinersatzteilen ist wirtschaftlich kaum möglich, argumentierte das AG Lindau (Urteil vom 04.10.2017, Az. 2 C 33/17, Abruf-Nr. 197204 , eingesandt von Rechtsanwalt Jürgen Hohl, Langenargen).
> lesen
17.10.2017 · Nachricht aus UE · Gutachten/Sachverständigenhonorar
Der Geschädigte darf davon ausgehen, dass der Versicherer eine umfangreiche Dokumentation des Schadens wünscht. Er muss daher keinen Einfluss auf den Schadengutachter nehmen, damit er möglichst wenige Bilder in das Gutachten aufnimmt und berechnet. Er darf sich auf die Einschätzung des Sachverständigen verlassen, entschied das AG Hamburg-Harburg, (Urteil vom 06.06.2017, Az. 642 C 43/17, Abruf-Nr. 197207 , eingesandt von Rechtsanwalt Peter Rindsfus, Hamburg).
> lesen