03.11.2017 · Fachbeitrag aus UE · Ausfallschaden
Der Geschädigte fährt ein exotisches Fahrzeug, und ein wesentliches Ersatzteil ist nicht lieferbar. Am Ende stehen 130 Ausfalltage an, und der Versicherer wehrt sich mit allen denkbaren Einwendungen dagegen, den Nutzungsausfallschaden tragen zu müssen. Doch das nützte ihm nichts. Das LG Stuttgart verurteilte ihn in einer lesenswerten Entscheidung zur Erstattung von 126 Tagen Nutzungsausfallentschädigung.
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03.11.2017 · Fachbeitrag aus UE · Sachverständigenhonorar
Ein Versicherer, der seit Jahren die Höhe der zu erstattenden Gutachterkosten ganz oben auf seiner Agenda hat, fällt nun mit einem Fragebogen auf, den er an die Geschädigten verschickt. Er zielt klar auf die Geschädigten, die für den Versicherer erkennbar von der Werkstatt veranlasst wurden, einen Schadengutachter einzuschalten. Erfahren Sie, was der Versicherer wissen möchte und was er damit bezweckt.
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03.11.2017 · Nachricht aus UE · Reparaturkosten
Wenn die Werkstatt bei einem Haftpflichtschaden während der Reparatur bemerkt, dass es Erschwernisse gibt, die den Schaden erweitern, und wenn dann abermals der Schadengutachter hinzugezogen wird, der den neuen Umstand bestätigt, muss der Versicherer die erhöhten Reparaturkosten erstatten. Denn das Prognoserisiko geht zulasten des Schädigers, entschied das AG Arnsberg.
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01.11.2017 · Nachricht aus UE · Editorial November 2017
In einem Prozess vor dem LG Potsdam ging es um Nutzungsausfallentschädigung für mehr als ein Jahr, weil der Versicherer erst spät gezahlt und die Werkstatt das reparierte Fahrzeug ohne Geld nicht herausgegeben hat. Der Geschädigte konnte selbst nicht vorleisten. Da kam ein hübsches Sümmchen zusammen. Und der Versicherer wehrte sich – vergebens.
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30.10.2017 · Nachricht aus UE · Vollkasko
Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, einen Schaden unverzüglich dem Vollkaskoversicherer zu melden. Meldet er ihn erst nach ca. sechs Monaten, kann der Versicherer leistungsfrei sein, entschied das OLG Hamm (Urteil vom 21.06.2017, Az. 20 U 42/17, Abruf-Nr. 196773 ).
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27.10.2017 ·
Textbausteine aus UE · Kfz-Werkstätten · Reparaturkosten
Mit dem Textbaustein 443 widerlegen Sie die Behauptung des Versicherers, es komme für die „Reparatur gemäß Gutachten“-Rechtsprechung darauf an, ob die Reparaturrechnung bereits bezahlt ist.
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27.10.2017 ·
Textbausteine aus UE · Kfz-Sachverständige · Sachverständigenhonorar
Mit dem Textbaustein 442 erklären Sie dem Versicherer, warum sein Schreiben zu den 280-Euro-Gutachtern im Hinblick auf die Kostenerstattung für das Schadengutachten ohne rechtliche Bedeutung ist. Ferner liefert der Textbaustein Ihnen die Argumente dafür, dass die „Keine-Preisvorgabe-für-Gutachtenkosten-Rechtsprechung“ der Instanzgerichte nicht durch das BGH-Urteil zu Mietwagensonderpreisen überholt ist.
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26.10.2017 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Wenn der Geschädigte kein Geld für die Werkstattkosten hat und dies dem Versicherer mitteilt, darf er die Regulierung durch den Versicherer abwarten, bevor er reparieren lässt. Auch für einen sich daraus ergebenden langen Zeitraum muss der Schädiger den Ausfallschaden erstatten, entschied das AG Leer.
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25.10.2017 · Nachricht aus UE · Sachverständigenhonorar
Auch wenn das beschädigte Fahrzeug noch fahrfähig und verkehrssicher ist, muss der Geschädigte nicht zum Schadengutachter fahren. Er darf, weil das üblich ist, die Begutachtung in der Werkstatt durchführen lassen. Denn Schadengutachter haben oft nicht die notwendige Ausrüstung, insbesondere keine Hebebühne. Der Geschädigte ist nicht verpflichtet, zuvor den Markt zu erkunden, welcher Schadengutachter ausreichend ausgerüstet ist. So sieht es das AG Landshut.
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19.10.2017 · Nachricht aus UE · Reparaturkosten
Eine Kleinteilepauschale in Höhe von zwei Prozent der sonstigen Ersatzteilkosten geht schadenrechtlich in Ordnung. Eine detaillierte Abrechnung von Kleinersatzteilen ist wirtschaftlich kaum möglich, argumentierte das AG Lindau (Urteil vom 04.10.2017, Az. 2 C 33/17, Abruf-Nr. 197204 , eingesandt von Rechtsanwalt Jürgen Hohl, Langenargen).
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