05.03.2018 · Nachricht aus UE · Vollkasko
Ein Ehegatte kann die auf seinen Partner laufende Kfz-Vollkasko für das Familienfahrzeug auch ohne dessen Vollmacht kündigen. Das Recht dazu gibt ihm § 1357 BGB. Danach ist jeder Ehegatte berechtigt, Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie mit Wirkung auch für den anderen Ehegatten zu besorgen. Und das kann auch die Kündigung einer Vollkaskoversicherung sein, entschied der BGH. Fatale Folge im Urteilsfall. Die Familie blieb auf rund 13.500 Euro (Reparatur- und ...
> lesen
01.03.2018 · Nachricht aus UE · Editorial März 2018
In der März-Ausgabe kann UE nicht mit Sensationen aufwarten. Business as usual, Urteile hier, Urteile dort, neue Nuancen zu daueraktuellen Themen. Ihren besonderen Blick aber möchten wir auf den Beitrag zu den Abschleppkosten richten (Abruf-Nr. 45152502 ). Eine in etwas anderem, aber sehr vergleichbaren Zusammenhang, entstandene BGH-Entscheidung wirft ein Licht auf alle die Kostenpositionen in den Rechnungen, die nicht auf einer Vereinbarung, sondern auf einem Rückgriff auf „das ...
> lesen
26.02.2018 · Fachbeitrag aus UE · Abschleppkosten/Verbringungskosten
Eine Entscheidung des BGH zur Erstattung der Gutachtenkosten führt dazu, dass die Gerichte einen veränderten Blick auf die Abschleppkosten entwickeln. Auch auf die Verbringungskosten wird das bald durchschlagen. Derzeit beschränkt sich das auf die Vorgänge, bei denen der Abschleppunternehmer die Erstattung der Abschleppkosten (oder der Schadengutachter die Erstattung der Gutachtenkosten oder die Werkstatt die Erstattung der Verbringungskosten) aus abgetretenem Recht einklagt.
> lesen
26.02.2018 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
Sind im Schadengutachten Originalersatzteile vorgesehen, werden dann aber bei der Reparatur günstigere Alternativersatzteile verbaut, liegt keine dem Schadengutachten entsprechende fachgerechte Reparatur vor. Der 130-Prozent-Anspruch scheitert daran nach Ansicht des Kammergerichts.
> lesen
26.02.2018 · Fachbeitrag aus UE · 130-Prozent-Grenze
Nach Ansicht des OLG Bamberg sind bei der Ermittlung der 130-Prozent-Grenze die Bruttoreparaturkosten dem WBW gegenüberzustellen. Auf einen Neu-für-alt-Abzug komme es nicht an. Bevor nun der Aufschrei vieler Sachverständiger kommt, bei Haftpflichtschäden gebe es doch keinen Neu-für-alt-Abzug, sondern nur eine Wertverbesserung: Die Rechtsprechung macht diese Differenzierung nicht mit. Am Ende kommt es aber nicht darauf an, beides ist unter dieselbe Überschrift „Vorteilsausgleich“ zu ...
> lesen
26.02.2018 · Fachbeitrag aus UE · Sachverständigenhonorar/Gutachten
Ein Schadengutachter hat bei Fahrzeugbesichtigungen außerhalb seines Büros keine Hebebühne „im Kofferraum“. Muss er das unfallbeschädigte Fahrzeug im angehobenen Zustand besichtigen, bittet er, das Equipment der Werkstatt, in der das Fahrzeug steht, nutzen zu dürfen. Manche Werkstatt möchte die Nutzung der Hebebühne und den Aufwand (Hebebühne freimachen, ggf. Fahrzeuge umrangieren etc.) erstattet bekommen. Diese Schadenposition ist Versicherern ein Dorn im Auge. In diesem ...
> lesen
26.02.2018 · Nachricht aus UE · Mietwagen
Endet die Reparatur zu einem Zeitpunkt, an dem der Geschädigte beruflich abwesend ist, ist das dem Risikobereich des Schädigers zuzuordnen. Deshalb sind auch nach Reparaturende entstehende Mietwagenkosten vom Schädiger zu erstatten, entschied das AG Andernach.
> lesen
26.02.2018 · Nachricht aus UE · Mietwagen
Ein Geschädigter, der durch eine unfallbedingte Verletzung in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist (HWS-Distorsion und Thoraxprellung) darf dennoch einen Mietwagen nehmen. Denn er war fahrtüchtig, entschied das AG Torgau Zweigstelle Oschatz.
> lesen
26.02.2018 · Nachricht aus UE · Gutachten
Auch wenn die Werkstatt für den Geschädigten bereits einen Kostenvoranschlag als Grundlage für die Regulierung eines Haftpflichtschadens eingereicht hat, darf er jedenfalls unter folgenden Voraussetzungen zusätzlich ein Schadengutachten einholen: Der Schaden übersteigt die Bagatellgrenze erheblich, und eine im Kostenvoranschlag nicht berücksichtige Wertminderung steht im Raum. Der eintrittspflichtige Haftpflichtversicherer hat die Kosten dafür zu erstatten, entschied das AG Stuttgart.
> lesen
26.02.2018 · Nachricht aus UE · Restwert
Wenn der Geschädigte sein Fahrzeug nach dem Unfall teilrepariert weiternutzt, muss der eintrittspflichtige Versicherer den Restwert aus dem Schadengutachten akzeptieren. Das ändert sich auch nicht, wenn der Geschädigte das teilrepariert weitergenutzte Fahrzeug nach mehr als eineinhalb Jahren abschafft, entschied das AG Fürth.
> lesen