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·Fachbeitrag ·Vollkasko

Fahrzeug kippt vom Wagenheber: Vollkasko muss zahlen

| Rüttelt der Versicherungsnehmer (VN) einer Vollkaskoversicherung beim Versuch, die Räder zu wechseln so an einem klemmenden Rad, dass das Fahrzeug vom Wagenheber kippt, ist der durch den Wagenheber am Fahrzeug verursachte Schaden kein Betriebs-, sondern ein versicherter Unfallschaden im Sinne der Vollkaskoversicherung. So beurteilt das LG Augsburg das Geschehen und erhält dafür die Bestätigung durch das OLG München. |

 

Der VN hatte einen hydraulischen Rollwagenheber benutzt. Der kippte und richtete Schaden am Fahrzeug an. Der Unfallbegriff setzt eine Einwirkung auf das Fahrzeug „von außen“ voraus, womit eine Einwirkung von einem Gegenstand gemeint ist, der nicht zum Fahrzeug gehört. Das sah das Gericht als erfüllt an (LG Augsburg, Urteil vom 28.2.2014, Az. 012 O 3509/13; bestätigt durch OLG München, Beschluss vom 30.7.2014, 14 U 1328/14; Abruf-Nr. 143299; eingesandt von Rechtsanwalt Christian Stalter, Memmingen).

Quelle: Ausgabe 12 / 2014 | Seite 6 | ID 43076437