22.09.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Ehevertrag
Ein unausgewogener Vertragsinhalt kann ein Indiz für eine unterlegene Verhandlungsposition des belasteten Ehegatten und damit für eine vertragliche Imparität darstellen. Gleichwohl ist keine Sittenwidrigkeit anzunehmen, wenn außerhalb der Vertragsurkunde nichts dafür erkennbar ist, dass eine Zwangslage ausgenutzt wurde, eine soziale oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht oder ein Ehegatte intellektuell unterlegen ist. Das hat der BGH entschieden.
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19.09.2025 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · GOÄ-Positionen im Fokus
Neben den Unzeitzuschlägen A bis D (Kapitel B II der GOÄ) sowie E bis H (Kapitel B V der GOÄ) sind als jeweils letzte Zuschläge die Kinderzuschläge K1 bzw. K2 aufgeführt. Diese Zuschläge werden in manchen Hausarztpraxen, vor allem in solchen, in denen Kinder eher seltener behandelt werden, schnell auch mal vergessen. In dieser Zusammenstellung sollen noch einmal die grundsätzlichen Abrechnungsbedingungen für diese Zuschläge dargestellt werden.
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25.03.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Zulassungswiderruf
Die Berufskammer kann einem Berufsangehörigen, der in Vermögensverfall geraten ist, die Zulassung entziehen (§ 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG). Dies kann im Einzelfall auch dann gelten, wenn objektiv Vermögen vorhanden ist, welches die bestehenden Verbindlichkeiten übersteigt (FG Düsseldorf 24.7.24, 2 K 248/24).
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25.03.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Zukunftstrends in der Steuerberatung
In einer Branche, die traditionell von Stabilität und Beständigkeit geprägt war, zeichnet sich ein tiefgreifender Wandel ab: Angetrieben von Digitalisierung, Fachkräftemangel und dem Drang nach Effizienz müssen Kanzleien ihre Strategien überdenken, um in einem zunehmend dynamischen Marktumfeld zu überleben und zu prosperieren. Dieser Beitrag beleuchtet die Konsequenzen, die wichtige Trendfaktoren in der Steuerberatung für den Bereich der Kanzleinachfolge und den Kanzleiverkauf haben.
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25.03.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Haftung
Wie weit gehen die Hinweispflichten des Steuerberaters und wann ist der Mandant für sein (steuerliches) Wohl und Wehe selbst verantwortlich? Das LG Münster (3.7.24, 110 O 50/23) hat sich in dieser Frage sehr klar positioniert.
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25.03.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · New Work
Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Für Arbeitnehmer liegt die Herausforderung darin, sich proaktiv auf neue Technologien, Anforderungen und Arbeitsweisen einzustellen. Kanzleien müssen diese Trends strategisch umsetzen und gleichzeitig ihre Organisation wettbewerbsfähig und attraktiv für Talente machen. Wer jetzt in moderne Technologien, innovative Arbeitsmodelle und die Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert, wird nicht nur die Herausforderungen der Zukunft meistern, sondern auch ...
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25.03.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Wissensmanagement (im Alltag)
Der Kanzleialltag wird von einer Flut an Informationen geprägt. E-Mails, Anfragen von Mandanten, interne Abstimmungen und gesetzliche Neuerungen prasseln auf Steuerberater und ihre Teams ein. Für den Einzelnen bedeutet das, ständig auf Abruf sein zu müssen, was die Konzentration beeinträchtigt und oft zu dem Gefühl führt, nie wirklich fertig zu werden. Auf Organisationsebene gehen wichtige Themen im Chaos der vielen kleinen Dringlichkeiten unter. Die Folge: Statt sich um die wesentlichen ...
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25.03.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Honorartipp
Für Steuerberater gibt es – bis auf die Annahme von Provisionen i. S. d. § 9 StBerG – viele Möglichkeiten, neue Mandanten zu akquirieren: Werbung, Empfehlung durch Mandanten etc. Dass Akquisekosten den Mandanten nicht in Rechnung gestellt werden können, versteht sich von selbst. Aber Akquise ist nicht immer sauber von der Erstberatung zu trennen – und die kann nach § 21 StBVV abgerechnet werden.
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25.03.2025 · Nachricht aus Kanzleiführung professionell · April 2025
Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von KP Kanzleiführung professionell halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der interessantesten Meldungen. Alle Online-Nachrichten finden Sie im Volltext unter dem Veröffentlichungsdatum auf iww.de/kp .
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01.09.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Gesetzgebungsverfahren
Das BMJV hat einen Referentenentwurf veröffentlicht, um ein Urteil des BVerfG (9.4.24, 1 BvR 2017/21, FK 24, 95) umzusetzen. Es hat entschieden, dass § 1600 Abs. 2 Alt. 1, Abs. 3 S. 1 BGB mit Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG unvereinbar ist. Es ging darum, ob ein leiblicher, aber nicht rechtlicher Vater trotz einer sozial-familiären Beziehung des Kindes zu (s)einem rechtlichen Vater zur Elternstelle werden kann. Die dem Gesetzgeber ursprünglich bis zum 30.6.25 gesetzte Frist, um eine ...
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08.09.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Unrichtige Ehezeit
Bei einem Fehler der ersten Instanz, der sich auf alle Anrechte im VA auswirkt (hier eine falsche Ehezeit), besteht eine Abänderungsbefugnis des Beschwerdegerichts nur in Bezug auf das bei dem beschwerdeführenden Versorgungsträger bestehende Anrecht. Das hat das OLG Hamburg entschieden.
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19.09.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt ·
aus Spaß wurde Ernst – und das gleich doppelt! Das OLG Oldenburg hatte es mit Putativvätern der besonderen Art zu tun (14.1.25, 13 WF 93/24). Eineiige, sog. monozygote Zwillinge teilten neben einem mit herkömmlichen Testmethoden nicht zu unterscheidenden DNA-Profil auch die Dienste einer im Escortservice tätigen Prostituierten.
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22.09.2025 · Nachricht aus Familienrecht kompakt · Blitzlicht Mandatspraxis
Nimmt ein Kind eine Ausbildung auf und erhält Ausbildungsvergütung, ist fraglich, ab wann dies gegenüber dem barunterhaltspflichtigen Elternteil bei Minderjährigen zur Hälfte und bei Volljährigen in Gänze zu berücksichtigen ist.
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15.09.2025 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · Literaturtipps
Damit Sie in der Informationsflut nicht untergehen, zeigt die folgende Übersicht, was wirklich lesenswert für Ihre Mandatsbearbeitung ist.
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06.08.2025 · Fachbeitrag aus Auto Steuern Recht · Umsatzsteuer
Die meisten Autohäuser kaufen Gebrauchtfahrzeuge von Privatpersonen. Häufig wird darüber mit einer Gutschrift abgerechnet. Ab sofort ist hier Vorsicht geboten. Denn aufgrund einer Gesetzesänderung und Anpassung des UStAE fallen nun auch Gutschriften an Privatpersonen in den Anwendungsbereich des § 14c Abs. 2 UStG. Das kann dazu führen, dass der Gutschriftempfänger die unberechtigt ausgewiesene Umsatzsteuer schuldet und kein Vorsteuerabzug zulässig ist.
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