22.04.2026 · Fachbeitrag aus SSP · Einkommensteuer
Bei der Besteuerung von Personengesellschaften wurde bei der teilentgeltlichen Übertragung von Wirtschaftsgütern viele Jahre darüber gestritten, ob die strenge oder eine modifizierte Trennungstheorie anzuwenden ist. Der BFH hat sich jetzt eindeutig zugunsten der modifizierten Trennungstheorie positioniert. Dieser Beitrag ordnet die neue BFH-Entscheidung ein und erläutert die Hintergründe.
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22.04.2026 · Fachbeitrag aus SSP · Umsatzsteuer
Der Vorsteuerabzug ist für den Besteuerungszeitraum geltend zu machen, in dem die Berechtigung zum Vorsteuerabzug entstanden ist. Voraussetzung ist, dass der Unternehmer vor Abgabe der Steuererklärung für diesen Besteuerungszeitraum die Rechnung empfangen hat. Das hat der EuG
entschieden (SSP 04/2026, Seite 16). Der Erste Generalanwalt am EuGH war damit nicht einverstanden. Er hat eine Überprüfung durch den EuGH veranlasst.
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20.04.2026 · Nachricht aus SSP · Einkommensteuer
Der BFH muss sich unter dem Az. IV R 6/26 mit der Frage befassen, wann ein in zwei Raten gezahlter Ausgleichsanspruch eines Versicherungsvertreters nach § 89b HGB unter die Fünftel-Regelung in § 34 EStG fällt. Das FG Münster hatte das in der Vorinstanz für den Fall bejaht, dass Teilbestände rechtlich eigenständig und zu variablen Werten übertragen werden.
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20.04.2026 · Nachricht aus SSP · Kinderfreibetrag
Das FG Niedersachsen verhandelt nicht am 21.04.2026, sondern erst am 05.05. um 14:00 Uhr im Sitzungssaal 20 darüber, ob die seit Jahren geltenden Kinderfreibeträge im Einkommensteuerrecht tatsächlich das verfassungsrechtlich garantierte Existenzminimum von Kindern abdecken – oder ob sie, wie es der 7. Senat des Gerichts bereits für das Jahr 2014 festgestellt hat, zu niedrig bemessen und damit verfassungswidrig sind. Darüber hat die Klägerin, Steuerberaterin Reina Becker, die ...
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16.04.2026 · Nachricht aus SSP · Gesetzesvorhaben
Aktuell stehen gleich mehrere Gesetzesvorhaben auf der Agenda, die schon zum 01.05. ihre Wirkung entfalten sollen. Zumindest für die E-Auto-Förderung ist das gesetzliche Fundament gelegt. Das „Gesetz zur Förderung klimaneutraler Mobilität“ wird integraler Bestandteil des „Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2023/2225 über Verbraucherkreditverträge“ (Drucksache 21/1851, Abruf-Nr. 253504 , Drucksache 21/2459, Abruf-Nr. 253505 ).
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16.04.2026 · Nachricht aus SSP · Kfz-Kosten
Infolge der gestiegenen Benzinpreise dürfte die Fahrtenbuchmethode für viele Unternehmer günstiger sein als die pauschale Ein-Prozent-Regelung. Ein SSP-Leser fragt daher: Muss ich zwingend am 01.01. mit der Führung eines Fahrtenbuchs beginnen oder kann ich auch unterjährig zwischen den Methoden wechseln?
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13.04.2026 · Nachricht aus SSP · Bilanz
Die Teilwertberechnung von Pensionsrückstellungen erfolgt in der Steuerbilanz (§ 6a EStG) mit einem Rechnungszinsfuß in Höhe von sechs Prozent. Dieser Zinssatz ist – wie von BVerfG und BFH festgestellt – verfassungsgemäß. Durch eine Allgemeinverfügung der obersten Finanzbehörden der Länder vom 18.03.2026 werden nun alle Einsprüche und Änderungsanträge zur Frage der Verfassungsmäßigkeit des Rechnungszinsfußes zurückgewiesen.
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10.04.2026 · Nachricht aus SSP · Betriebsprüfung
Die Thüringer Finanzverwaltung hat eine Task Force zur Influencerbesteuerung gegründet. Ziel ist es, Einnahmen aus Social-Media-Aktivitäten in Thüringen systematisch zu erfassen und eine sachgerechte Besteuerung sicherzustellen. Schon heute sind in Thüringen 516 hauptberufliche Influencer steuerlich erfasst. Gerade aber bei nebenberuflich tätigen Social-Media-Akteuren verspreche man sich von der Task Force einiges. Denn da sei die Dunkelziffer hoch.
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07.04.2026 · Nachricht aus SSP · Bilanz
Der BFH hat die Möglichkeit zur Bildung einer Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten bei einem Vorruhestandsmodell konkretisiert und erweitert. Rückstellungen können nicht nur für Arbeitnehmer, die bereits in der
Freistellungsphase sind oder mit denen eine Freistellungsvereinbarung geschlossen wurde, gebildet werden. Die Rückstellungsbildung erstreckt sich auch auf Arbeitnehmer, mit denen am Bilanzstichtag noch keine Vereinbarung getroffen wurde und die sich noch nicht in der ...
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30.03.2026 · Fachbeitrag aus SSP · Vorsteuer
Bis vor kurzem galt, dass der Vorsteuerabzug frühestens geltend gemacht werden kann, wenn die Rechnung vorliegt. Denn die Rechnung stellt einen zentralen Bestandteil des Vorsteuerabzugs dar. Dieser Grundsatz ist kürzlich vom Europäischen Gericht (EuG) aber aufgehoben worden. Das
Gericht hat festgestellt, dass der Vorsteuerabzug auch für frühere Perioden zulässig ist, sofern die Rechnung bis zur Abgabe der Steuererklärung
vorliegt. SSP macht Sie mit der Entscheidung und deren Folgen ...
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