· Fachbeitrag · Nachfolgelücke
Führungsnotstand im Mittelstand: Warum viele von 231.000 Unternehmen einen Übergangs-CEO brauchen
von Gert Löhmer, Emmerthal
Nicht schlechte Geschäftszahlen bringen die meisten Unternehmen ins Wanken, sondern fehlende Führung. In diesem Beitrag erfahren Sie, weshalb erfahrene Manager auf Zeit heute oft die letzte Rettung für Betriebe sind, wie sie Krisen meistern und Strukturen etablieren, die auch ohne Gründerfiguren Bestand haben.
1. Nachfolgelücke mit historischen Ausmaßen
Der deutsche Mittelstand steht vor einem gravierenden Führungsengpass. Nach Angaben des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) werden in den kommenden Jahren rund 231.000 Betriebe eine neue Geschäftsleitung oder Investoren benötigen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs:
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) prognostiziert bis 2028 bis zu 560.000 Unternehmen, die eine Nachfolge oder frisches Kapital suchen. Die sogenannte Nachfolgelücke erreicht damit historische Ausmaße mit Folgen für Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit ganzer Branchen.
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