10.10.2018 · Nachricht aus PIStB · Brexit-Steuerbegleitgesetz (Brexit-StBG)
Das Gesetz über steuerliche Begleitregelungen zum Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (Brexit-Steuerbegleitgesetz - Brexit-StBG) enthält notwendige Regelungen aus dem Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums der Finanzen zur Begleitung des Austritts des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland (Vereinigtes Königreich) aus der EU (BMF, Mitteilung vom 9.10.18).
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09.10.2018 · Nachricht aus PIStB · Anzeigepflicht für Steuergestaltungen
„Fangen Sie besser gestern als heute mit der Datensammlung an!“, rät der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands e.V. (DStV) StB/WP Harald Elster während des 41. Deutschen Steuerberatertags in Bonn. Seine Empfehlung resultiert aus der EU-Richtlinie für die Meldepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen (s. auch DStV, Pressemitteilung vom 8.10.18).
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08.10.2018 · Nachricht aus PIStB · Besteuerung ausländischer Dividenden
Der EuGH hat entschieden, dass der Conseil d’État zur Klärung der Frage, ob bei Dividenden, die von einer gebietsfremden Gesellschaft weiterausgeschüttet werden, die Besteuerung der entsprechenden Gewinne auf der Ebene einer gebietsfremden Tochtergesellschaft zu berücksichtigen ist, den EuGH um Vorabentscheidung über die Auslegung des Unionsrechts hätte anrufen müssen. Zudem hätte Frankreich dadurch, dass es den Mechanismus zur Vermeidung der wirtschaftlichen Doppelbesteuerung nicht ...
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02.10.2018 · Nachricht aus PIStB · Steuervergünstigungen
In einer ganzen Reihe europäischer Länder gibt es Steuervergünstigungen für ausländische Fach- und Führungskräfte. Die Bundesregierung listet in ihrer Antwort (BT Drs. 19/4351) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/3944) entsprechende Regelungen aus Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland. Italien, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Zypern auf (Deutscher Bundestag, Mitteilung ...
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26.09.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Sonderausgaben
Das BMF hat in einem aktuellen Schreiben die Aufteilung der an ausländische Sozialversicherungsträger geleisteten Beiträge (Globalbeiträge) für 2019 bekannt gegeben. Nach diesen Aufteilungsmaßstäben werden die
Vorsorgeaufwendungen ermittelt, die als Sonderausgaben steuerlich zu berücksichtigen sind (BMF 17.9.18 [koordinierter Ländererlass], IV C 3 - S-2221 / 09 / 10013 :001).
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26.09.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Gewerbesteuer
Der EuGH hat entschieden, dass die Kürzungsvorschrift des § 9 Nr. 7 GewStG (sog. internationales gewerbesteuerliches Schachtelprivileg)
gegen die Kapitalverkehrsfreiheit verstößt (EuGH 20.9.18, C-685/16, EV).
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26.09.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · (Differenz-)Kindergeld
In einem aktuellen Urteil zum Kindergeld hat der BFH entschieden, dass der ausschließlich durch den Wohnort ausgelöste inländische Kindergeldanspruch nachrangig ist. In diesem Fall muss also in Deutschland kein (Differenz-)Kindergeld gezahlt werden (BFH 22.2.18, III R 10/17, DStR 18, 1555).
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26.09.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Einkommensteuer
Eine Pension, die zum Zeitpunkt des Austausches der Ratifikationsurkunden zum DBA-Ungarn 2011 ein in Ungarn ansässiger deutscher
Beamter bezieht, kann nach Art. 17 Abs. 1 DBA-Ungarn 2011 nur in Ungarn besteuert werden. Das hat jetzt der BFH klargestellt (BFH 24.1.18, I R 49/16, DStRE 18, 914).
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26.09.2018 · Nachricht aus PIStB · Abkommenspolitik
Mit Tunesien soll ein Steuerabkommen geschlossen werden. Dazu hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 8.2.18 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tunesischen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (19/4464) eingebracht (Deutscher Bundestag vom 26.09.2018 (hib 697/2018).
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26.09.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Abkommensrecht
Das FG Münster hat entschieden, dass für das Besteuerungsrecht bei sogenannten Drittstaateneinkünften die DBA-Regelungen mit dem Quellenstaat (Drittstaat) berücksichtigt werden müssen. Sofern Deutschland hiernach kein Besteuerungsrecht für die betroffenen Einkünfte hat und der Quellenstaat sein Besteuerungsrecht an einen anderen Staat weiterreicht, findet die Rückfallklausel (§ 50d Abs. 9 S. 1 Nr. 2 EStG) keine Anwendung, wenn die Einkünfte im Quellenstaat an sich der beschränkten ...
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