30.01.2019 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer im Binnenmarkt
Nach langjährigen Reformdebatten hatte die EU am 4.10.17 konkrete
Reformpläne vorgelegt, die in einem Zweistufenplan zum 1.1.19 und 1.1.22 grundlegende Systemveränderungen zur Umsatzbesteuerung im EG-
Binnenmarkt realisieren sollten. Nach zähen Verhandlungen hatten sich die EU-Finanzminister auf ihrer ECOFIN-Tagung vom 2.10.18 darauf verständigt, dass Teile der Änderungspunkte in modifizierter Form zum 1.1.20 Wirklichkeit werden sollen, die der EU-Rat am 4.12.18 nun auch verabschiedet ...
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30.01.2019 · Fachbeitrag aus PIStB · Kindergeld für EU-Ausländer
Die Europäische Kommission hat am 24.1.19 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich eingeleitet. Dabei geht es um die Indexierung von Familienbeihilfen und Steuerermäßigungen für EU-Bürger, die in
Österreich arbeiten und deren Kinder im Ausland leben (EU-Kommission, Pressemitteilung vom 24.1.19).
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30.01.2019 · Fachbeitrag aus PIStB · Brexit
Die Bundesregierung hat am 17.1.19 mit breiter Mehrheit das sog. Brexit-Übergangsgesetz auf Empfehlung des Ausschusses für die Angelegenheiten der EU beschlossen. Damit werden Vorkehrungen für den vereinbarten zweijährigen Übergangszeitraum nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens Ende März getroffen (s. auch Bundestag online 17.1.19).
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30.01.2019 · Fachbeitrag aus PIStB · Außergewöhnliche Belastungen
Unterhaltszahlungen sind als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig, wenn die Aufwendungen dazu bestimmt und geeignet sind, den laufenden Lebensbedarf des Unterhaltsempfängers im Veranlagungszeitraum der Unterhaltszahlung zu decken. Liegen die Voraussetzungen des § 33a Abs. 1 EStG hierbei nur für einige Monate im Jahr der Unterhaltszahlung vor, wird der Unterhaltshöchstbetrag für jeden vollen Kalendermonat gekürzt, in dem die Voraussetzungen nicht vorliegen. Das hat der BFH jetzt ...
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25.01.2019 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Im Zuge der Globalisierung sowie der internationalen Vernetzung von
Unternehmen, dem Aufbau von internationalen Tochtergesellschaften sowie der Entsendung von Mitarbeitern weltweit kommt einem steuerrechtlichen Problem immer häufiger Relevanz zu, welches häufig unterschätzt wird: die Mehrfachansässigkeit/Doppelansässigkeit. Der nachfolgende
Praxisfall hierzu verzichtet auf einen konkreten Zielstaat und stellt die Rechtslage nach dem OECD-Musterabkommen (OECD-MA) dar.
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24.01.2019 · Fachbeitrag aus PIStB · Grenzüberschreitende Umwandlung
Seit der Reform durch das SEStEG sind auch grenzüberschreitende
Umwandlungen zwischen EU-Körperschaften steuerneutral möglich. Als eine zentrale Voraussetzung fordert das UmwStG aber regelmäßig, dass das deutsche Besteuerungsrecht an den hierin ruhenden stillen Reserven weder ausgeschlossen noch beschränkt wird (vgl. § 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 UmwStG, § 11 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 UmwStG). Diese Anforderung ist auch für das Wirtschaftsgut „Beteiligung an der übernehmenden ...
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24.01.2019 · Nachricht aus PIStB · DBA
Das BMF übersendet hiermit eine Übersicht über den gegenwärtigen Stand der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) und anderer Abkommen im Steuerbereich sowie der Abkommensverhandlungen (BMF 17.1.19 (koordinierter Ländererlass) IV B 2 - S-1301 / 07 / 10017-10).
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17.01.2019 · Nachricht aus PIStB · Österreich
Bereits im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft 2018 wurde seitens der österreichischen Bundesregierung intensiv die Umsetzung einer europäischen Digitalsteuer forciert. Entscheidende Fortschritte wurden erreicht, doch die (österreichische) Bundesregierung wird nicht länger warten sondern bereits jetzt mehr Gerechtigkeit schaffen. Mit dem „Digitalen Besteuerungspaket“, das ebenfalls im Rahmen der Regierungsklausur beschlossen wurde, setzt die Regierung auf Fairness in ...
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09.01.2019 · Nachricht aus PIStB · EU-Kommission
Ab dem 1.1.19 werden alle Mitgliedstaaten neue rechtsverbindliche Maßnahmen anwenden, die auf die wichtigsten Formen der Steuervermeidung durch große multinationale Unternehmen abzielen (EU-Kommission, Pressemitteilung vom 30.12.18).
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03.01.2019 · Nachricht aus PIStB · Auslegung von DBA
Ein Lichtdesigner ist werkschaffend tätig, wenn er das später zur Aufführung gebrachte Lichtdesign vorab entwickelt und sein Werk sodann vor der eigentlichen Aufführung lediglich an die lokalen Verhältnisse anpasst, ohne noch im Rahmen der (späteren) Aufführungen auf das Werk Einfluss zu nehmen. Anders ist es dann, wenn er sein Werk - nach Art eines Performance-Künstlers - vor dem Publikum schafft (BFH 11.7.18, I R 44/16).
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