01.08.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · FG Hamburg
Auch bei Zahlung des Arbeitslohns durch eineninländischen „arbeitsrechtlichen“ Arbeitgeber kann derArbeitslohn gemäß Art. 15 Abs. 1, Art. 23 Abs. 1DBA-Indonesien steuerfrei sein, wenn er von einer in Indonesienunterhaltenen Betriebsstätte des „steuerrechtlichen“Arbeitgebers wirtschaftlich getragen wird FG Hamburg 22.11.01, I 6/96,EFG 02, 445, rkr..
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01.08.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · FG Baden-Württemberg
Zur Senkung der Ertragsteuerlast werden mitunterDomizilgesellschaften in die Leistungskette eingeschaltet. Deckt dieFinanzverwaltung diese Verhältnisse auf, so stehen neben denertragsteuerlichen Aspekten häufig auch die umsatzststeuerlichenRechtsfolgen zur Debatte. Jüngst hatte sich das FGBaden-Württemberg Außensenate Freiburg mit der Frage derUnternehmereigenschaft einer solchen Domizilgesellschaft auseinander zusetzen. Das Gericht kommt in seiner Entscheidung zu dem Ergebnis, ...
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01.08.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · EU-Kommission
* Herr Prof. Dr. Kessler ist Direktor desStiftungslehrstuhls für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an derAlbert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. sowie Partner von Ernst& Young, Frau Schmalz ist Mitarbeiterin bei Ernst & Young
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01.08.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsinvestition
Die auf Grund des Inkrafttretens desSteuersenkungsgesetzes StSenkG und der gleichzeitigen Einführungdes Halbeinkünfteverfahrens im letzten Jahr erfolgte starkeMinderung der Steuersätze in Deutschland hatte die Frageaufgeworfen, ob Direktinvestitionen in der Schweiz anAttraktivität verlieren würden bzw. ob die Strukturierungenbei Direktinvestitionen in der Schweiz grundsätzlich zuüberdenken wären. Als Schlussfolgerung konnte damalsfestgehalten werden, dass der Standort Schweiz für ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · FG München
*Dr. Jülicher ist Partner derRechtsanwalts-, Wirtschaftsprüfer- und SteuerberatersozietätFlick/Gocke/Schaumburg in Bonn
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat in einem aktuellen Beschluss dem EuGHeinige interessante Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: Der BFHwill geklärt haben, ob der Empfänger von Dienstleistungen,der gemäß Art. 21 Nr. 1 RiLi 77/388/EWG Steuerschuldner istund als solcher in Anspruch genommen worden ist, für denVorsteuerabzug überhaupt eine nach Art. 22 Abs. 3 der Richtlinieausgestellte Rechnung benötigt und welche Angaben die Rechnungggf. enthalten muss. Darüber hinaus will er wissen, welcheRechtsfolgen nicht ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Kapitalanlagen
Die Besteuerung von Erträgen ausausländischen Investmentfonds ist selbst für erfahreneSteuerberater oft ein „Buch mit sieben Siegeln“. Schon dierechtliche Qualifikation der jeweiligen Investmentgesellschaft und dieUnterscheidung nach so genannten weißen, grauen und schwarzenFonds macht in der Praxis Probleme. Die Einführung desHalbeinkünfteverfahrens und die verfassungsrechtliche Diskussionüber die Schlechterstellung ausländischer Fondserträgehat für zusätzliche Verwirrung ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · FG Baden-Württemberg
Zieht ein in der Schweiz tätigerGrenzgänger im Laufe eines Jahres hier zum 1.10.94 vonDeutschland nach Frankreich um, so ist nur der bis zum Zeitpunkt desUmzugs zugeflossene Teil des Jahresarbeitslohnes in Deutschlandsteuerpflichtig. Das im November ausgezahlte Weihnachtsgeld 13.Monatsgehalt unterliegt weder ganz noch zeitanteilig der deutschenEinkommensteuer FG Baden-Württemberg 25.10.01, 14 K 21/97, EFG02, 125; rkr..
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · FG Berlin
Die Vereinnahmung von Darlehensbeträgen einerliechtensteinischen Domizilgesellschaft unter nicht fremdüblichenBedingungen keine Verzinsung, keine Sicherheiten, keine klarenRückzahlungsmodalitäten, etc. rechtfertigt diegewinnerhöhende Hinzuschätzung des Schuldsaldos -vermindert um den Vorjahresbestand. Wegen fehlender wirtschaftlicherBelastung kommt auch die erfolgswirksame Auflösung derausgewiesenen Darlehensverbindlichkeiten in Betracht. Gewinnneutralverbuchte Darlehensverbindlichkeiten ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Verständigungsverfahren
Trotz der Zielsetzung der DBA, Doppelbesteuerungenin der Praxis zu vermeiden, werden sich Konfliktfälle in diesemBereich niemals gänzlich vermeiden lassen. Ursache fürentsprechende Doppelbesteuerungsfälle können unterschiedlicheSachverhaltsfeststellungen und Beweiswürdigungen der beteiligtenFinanzbehörden sein oder nicht im DBA geregelte Sachverhalte. Einhäufig vorkommender Grund ist auch die unterschiedliche Auslegungvon Abkommensbegriffen wie z.B. der „Betriebsstätte“oder der ...
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