01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerplanung
Das vom deutschen Erbrecht wesentlich abweichende belgische Erbrecht bereitet in der Praxis oftmals Schwierigkeiten. Ursache dafür ist zum einen, dass aus belgischer Sicht in einem Erbfall allein bei bloßem Wohnsitz - und zwar unabhängig von der Staatsangehörigkeit - das belgische Erbrecht eingreift. Zum anderen wird in Belgien das Erbschaftsteuerrecht regional unterteilt. Zusätzlich brisant wird die steuerliche Beurteilung des Erbfalls dadurch, dass zwischen Deutschland und Belgien auf ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Rheinland-Pfalz
Mit Urteil vom 16.6.05 hat das FG Rheinland-Pfalz (4 K 1951/04,
Abruf-Nr. 053017
) entschieden, dass kein Verstoß gegen den Grundsatz der Beseitigung der Doppelbesteuerung innerhalb der Gemeinschaft vorliegt, soweit nach § 21 Abs. 1 S. 2 ErbStG anrechenbare ausländische ErbSt nicht in vollem Umfang, sondern nur im Verhältnis des Auslandsvermögens zum Wert des steuerpflichtigen Gesamtvermögens berücksichtigt wird. Ebenso verstößt die Beschränkung des Betriebsvermögensfreibetrages und ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Frankreich
Jüngsten Schätzungen zufolge besitzen heute bereits weit mehr als 100.000 Bundesbürger eine private Ferienimmobilie in Frankreich. Die Auswirkungen auf die Nachfolgeplanung werden dabei nur in seltensten Fällen ausreichend berücksichtigt. Dies überrascht umso mehr, als der Besitz von Immobilien in Frankreich sowohl in erbrechtlicher als auch in erbschaftsteuerrechtlicher Hinsicht erhebliche Schwierigkeiten verursacht. Anhand des folgenden Musterfalles sollen die rechtlichen Probleme ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Steuerpflichtige, die ihren Wohnsitz von Deutschland nach Großbritannien verlegen, können in Großbritannien mit der so genannten „Remittance-Basis-Besteuerung“ die Steuerlast auf Einkünfte, die außerhalb von Großbritannien erzielt werden, nach einem Zuzug deutlich reduzieren. Besonderen Charme hat diese Besteuerungsform im Zusammenspiel mit Regelungen des DBA zwischen Deutschland und Großbritannien, wenn der Wegziehende den Verkauf deutscher Kapitalgesellschaftsbeteiligungen plant.
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Einer in den Niederlanden ansässigen Holding-Gesellschaft kann die Kapitalertragsteuererstattung (§ 50d Abs. 1 EStG) auch dann nicht als funktionslose Basisgesellschaft (§ 50d Abs. 1 a EStG) versagt werden, wenn an ihr Personen beteiligt sind, denen die Steuerentlastung nicht zustände, wenn sie die Einkünfte unmittelbar erzielten. Mit dieser Entscheidung rückt der BFH (31.5.05, I R 74, 88/04,
Abruf-Nr. 052518
) von seiner früheren Rechtsprechung (BFH 20.3.02, I R 38/00, BStBl II, 819) ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Bei Arbeitsaufenthalten im Ausland stellt sich die Frage, ob Urlaubstage der Aufenthaltszeit im Tätigkeitsstaat zugerechnet werden können. Jetzt hat der BFH (23.2.05, I R 13/04, Abruf-Nr.
053046
) entschieden, dass die im Ausland (hier: Portugal) verbrachten Urlaubstage in die Berechnung der Aufenthaltsdauer im Ausland (Art. 15 Abs. 2 a DBA-Portugal) einzubeziehen sind, wenn sich ein Arbeitnehmer zunächst zur Arbeitsleistung im Ausland aufhält und er sodann in unmittelbarem zeitlichen ...
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Niedersachsen
Die Regelung über die gewerbliche Prägung einer Personengesellschaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG) ist nicht anwendbar, wenn ausschließlich ausländische Kapitalgesellschaften ohne Niederlassung in Deutschland als persönlich haftende Gesellschafter an der Personengesellschaft beteiligt sind - so das FG Niedersachsen mit Urteil vom 16.3.05 (2 K 835/01, Rev BFH XI R 15/05, Abruf-Nr.
051447
).
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Als steuerlicher Berater von im Ausland ansässigen Unternehmen ist man immer wieder auch mit der Vorsteuervergütungsproblematik konfrontiert. Insofern sieht § 18 Abs. 9 S. 3 UStG für entsprechende Vergütungsanträge eine Antragsfrist von nur sechs Monaten vor. Diese widerspricht weder dem Gemeinschaftsrecht, noch verstößt sie gegen das im DBA bzw. OECD-MA verankerte Diskriminierungsverbot - so der BFH mit Beschluss vom 8.4.05 (V B 123/03, Abruf-Nr.
051427
).
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Die folgenden Musterfälle zum Internationalen Steuerrecht beschäftigen sich mit Kapitalertragsteuerabzugspflichten bei Dividendenzahlungen in das Ausland, mit der Erhebung von LSt in Mitarbeiter-Entsendungsfällen und dem Umfang der beschränkten Steuerpflicht bei inländischen Messetätigkeiten eines ausländischen Unternehmens.
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Im internationalen Tauziehen um die Ansiedlung von Unternehmen dienten bisher attraktive Unternehmenssteuern als das meist allein maßgebliche steuerliche Auswahlkriterium für Standortentscheidungen. Die gestiegene Mobilität der Arbeitskräfte rückt nun auch die individuelle Besteuerung von hochqualifizierten Mitarbeitern in das Zentrum des Interesses. Dieser Musterfall zeigt auf, dass die von einem deutschen Unternehmen zu tragenden Entsendungskosten von Gastland zu Gastland gravierend ...
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