01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Als steuerlicher Berater von im Ausland ansässigen Unternehmen ist man immer wieder auch mit der Vorsteuervergütungsproblematik konfrontiert. Insofern sieht § 18 Abs. 9 S. 3 UStG für entsprechende Vergütungsanträge eine Antragsfrist von nur sechs Monaten vor. Diese widerspricht weder dem Gemeinschaftsrecht, noch verstößt sie gegen das im DBA bzw. OECD-MA verankerte Diskriminierungsverbot - so der BFH mit Beschluss vom 8.4.05 (V B 123/03, Abruf-Nr.
051427
).
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Die folgenden Musterfälle zum Internationalen Steuerrecht beschäftigen sich mit Kapitalertragsteuerabzugspflichten bei Dividendenzahlungen in das Ausland, mit der Erhebung von LSt in Mitarbeiter-Entsendungsfällen und dem Umfang der beschränkten Steuerpflicht bei inländischen Messetätigkeiten eines ausländischen Unternehmens.
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Im internationalen Tauziehen um die Ansiedlung von Unternehmen dienten bisher attraktive Unternehmenssteuern als das meist allein maßgebliche steuerliche Auswahlkriterium für Standortentscheidungen. Die gestiegene Mobilität der Arbeitskräfte rückt nun auch die individuelle Besteuerung von hochqualifizierten Mitarbeitern in das Zentrum des Interesses. Dieser Musterfall zeigt auf, dass die von einem deutschen Unternehmen zu tragenden Entsendungskosten von Gastland zu Gastland gravierend ...
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Personalentsendung
China hat sich zu einem der größten Absatzmärkte der Welt entwickelt und ist für deutsche Unternehmen zur Nummer eins des asiatischen Exportmarkts aufgestiegen. Es verwundert daher nicht, dass China das Land ist mit dem größten Zuwachs an Mitarbeiterentsendungen. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über die Grundzüge der Einkommensbesteuerung in China und über sozialversicherungsrechtliche Folgen einer Entsendung nach China geben. Auf Besonderheiten im Zusammenhang mit ...
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Die Umsätze, die ein Aufsteller von Geldspielautomaten oder Unterhaltungsgeräten in Gaststätten oder Spielhallen erzielt, unterliegen nach der 6. EG-Richtlinie (EG-RL) nicht der inländischen USt. Nach dem EuGH (17.2.05, DStR 05, 371) hat jetzt auch der BFH (12.5.05, V R 7/02, Abruf-Nr.
052220
) bestätigt, dass sich Automatenaufsteller unmittelbar auf die Steuerfreiheit nach EU-Recht berufen können.
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01.10.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
In einem weiteren Beitrag unserer Reihe „Kurzfälle zum Internationalen Steuerrecht“ geht es um die Verrechnung von Vertriebskosten für die Verfolgung gemeinsamer Interessen in grenzüberschreitend operierenden Unternehmen. Es wird aufgezeigt, wie Kosten für die zentrale Verkaufsförderung auf die begünstigten Konzernunternehmen aufgeteilt werden können.
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01.09.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
In den letzten Jahren haben sich die steuerlichen Rahmenbedingungen für In- und Auslandsinvestitionen nachhaltig verändert. Der heutige Musterfall zum Internationalen Steuerrecht zeigt einen Vorteilhaftigkeitsvergleich zwischen Investitionen, die am Steuerstandort Deutschland oder im Ausland (Beispielsfall: Ungarn) getätigt werden.
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01.09.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerplanung
Die umsatzsteuerliche Behandlung von Leistungsbeziehungen in internationalen Konzernen gewinnt in der Praxis immer mehr an Bedeutung. Einen Sonderfall stellt in diesem Zusammenhang die umsatzsteuerliche Behandlung von Kostenumlagen dar. Denn häufig versuchen Unternehmen durch Pool-Zusammenschlüsse Synergieeffekte zu erzielen. Im folgenden Beitrag werden die umsatzsteuerlichen Auswirkungen von Aufwand- und Nachfragepools im Überblick dargestellt.
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01.09.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesministerium der Finanzen
Sind Einkünfte eines Arbeitnehmers nach einem DBA steuerfrei, wird die Steuerbefreiung seit dem Veranlagungszeitraum 2004 nur gewährt, wenn der Arbeitnehmer nachweist, dass der andere Staat auf sein Besteuerungsrecht verzichtet hat oder dass die in dem anderen Staat auf die Einkünfte festgesetzten Steuern entrichtet wurden (§ 50d Abs. 8 EStG). Mit dieser Regelung soll sichergestellt werden, dass der Arbeitslohn im Rahmen eines internationalen Mitarbeitereinsatzes einer einmaligen ...
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01.09.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Düsseldorf
Der Tätigkeitsstaat und Wohnsitzstaat, in dem ein unbeschränkt steuerpflichtiger EU-Ausländer sein berufliches Einkommen versteuert, ist nach der europarechtlichen Niederlassungsfreiheit zur Berücksichtigung seiner persönlichen und familiären Umstände auch dann verpflichtet, wenn der andere Ehegatte seinen Wohnsitz nicht dorthin verlegt hat. Nach Ansicht des FG Düsseldorf (14.10.04, 16 K 567/01 E, Rev BFH I R 114/04, Abruf-Nr.
052475
) ist § 1 Abs. 3 S. 2 EStG europarechtskonform ...
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