09.10.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Das EU-Umsatzsteuerrecht lässt grundsätzlich auch nationale Regelungen zu, die den Vorsteuerabzug von der Einhaltung einer Ausschlussfrist abhängig machen. Ausnahmen gelten jedoch für das Reverse-Charge-Verfahren. Der EuGH stellt klar, dass nationale Formalien hier nicht zur Versagung des Vorsteuerabzugs führen dürfen (EuGH 8.5.08, C-95/07 und C-96/07, Ecotrade SpA, UR 08, 512).
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04.09.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Türkei
Die Türkei befindet sich in einem rasanten wirtschaftlichen Aufschwung und gehört inzwischen zu den zehn größten „Emerging Markets“ der Welt. Der türkische Immobilienmarkt zieht Investoren magisch an, was dazu geführt hat, dass die Bautätigkeit jährlich um knapp 20 v.H. zulegt. Jedoch sind weite Teile des riesigen Landes noch immer Neuland für ausländische Investoren und eröffnen damit neue Horizonte für Immobilieninvestitionen. Aus steuerlicher Sicht ist eine ...
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04.09.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA
Zwischen der deutschen Finanzverwaltung und der Schweiz, Belgien sowie den Niederlanden wurden Verständigungsvereinbarungen geschlossen, wonach das Besteuerungsrecht für Abfindungen je nach Hintergrund und Charakter der Zahlungen - entgegen dem abkommensrechtlichen Grundsatz - nicht nur dem Ansässigkeitsstaat, sondern auch dem Tätigkeitsstaat zugewiesen werden kann. Damit will die deutsche Finanzverwaltung ein deutsches abkommensrechtliches Besteuerungsrecht von Abfindungszahlungen ...
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04.09.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Bei der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sind Steuerrückstellungen ein bedeutsamer Themenbereich. Die Steuerrückstellungen umfassen alle ungewissen Steuerschulden der Gesellschaft. Bis zur Festsetzung der Steuer besteht Ungewissheit. Im nachfolgend vorgestellten Beispielsfall ergeben sich bei der Prüfung des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft Zweifelsfragen bezüglich der Berücksichtigung von Auslandseinkünften, der Behandlung einer Mitarbeiterentsendung und in Bezug ...
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04.09.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der bis einschließlich 2003 anwendbare Art. 23 DBA-Schweiz 1971/1992 bestimmt die Voraussetzungen, unter denen eine in einem Vertragsstaat ansässige Gesellschaft Quellensteuerentlastungen für Dividenden beanspruchen kann, die sie aus einem anderen Vertragsstaat erhält. Diese Vorschrift soll vermeiden, dass abkommensrechtliche Entlastungen, wie z.B. die Erstattung von Kapitalertragsteuern, missbräuchlich in Anspruch genommen werden. Sie geht als speziellere Vorschrift sowohl § 50d Abs. 1a ...
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04.09.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Köln
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04.09.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Zum 1.1.02 wurde das Abzugsverfahren durch die Übertragung der Umsatzsteuerschuld auf den Leistungsempfänger ersetzt (sogenanntes Reverse-Charge-Verfahren, § 13b UStG). Damit ist die Frage geklärt, wie deutsche Unternehmer zu verfahren haben, wenn sie von Ausländern sonstige Leistungen oder Werklieferungen beziehen, deren umsatzsteuerlicher Leistungsort im Inland liegt. Weitgehend offen ist dagegen die
Frage, welche umsatzsteuerlichen Folgen grenzüberschreitende Leistungen deutscher ...
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04.09.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Baden-Württemberg
Grundsätzlich bleibt nach Art. 4 Abs. 4 DBA-Schweiz ein unbeschränkt Steuerpflichtiger nach Beendigung seiner unbeschränkten Einkommensteuerpflicht durch Wegzug in die Schweiz für weitere fünf Jahre in Deutschland steuerpflichtig. Hiervon besteht eine Ausnahme, nämlich wenn der Wegzug in die Schweiz erfolgt, um dort eine echte unselbstständige Arbeit für einen fremden Arbeitgeber auszuüben. Das FG
Baden-Württemberg hatte am 4.12.07 (12 K 19/04) über einen bisher höchstrichterlich ...
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04.09.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht München
Ein im Ausland ansässiger Arbeitnehmer ist im Inland nicht deshalb beschränkt steuerpflichtig, weil ihm Aufwendungen im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Bewerbung um einen Arbeitsplatz im Inland entstehen. Das gilt nach einem Urteil des FG München auch dann, wenn der Arbeitnehmer im Folgejahr im Inland einen Arbeitsplatz erhält und seinen Wohnsitz dorthin verlagert. Mangels Steuerpflicht im Inland hat der Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Durchführung einer Einkommensteuerveranlagung ...
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08.08.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Tortillas, Tacos und Immos
Ein stetiges Wirtschaftswachstum und verbesserte steuerliche Rahmenbedingungen rücken Mexiko in den Fokus deutscher Investoren, insbesondere
vor dem Hintergrund des am 9.7.08 unterzeichneten Revisionsabkommens. Die wichtigsten Rahmenparameter für in Deutschland ansässige natürliche Personen werden nachfolgend dargestellt.
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