11.11.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerstandort Ungarn
Die ertragsteuerlichen Regelungen zur Erfassung von Verrechnungspreisen sind in den vergangenen Jahren in Ungarn zunehmend verschärft worden. Zudem sind detaillierte Verordnungen zu Art und Umfang geeigneter Aufzeichnungen ergangen. Da bei Verstößen in diesem Bereich schwerwiegende Bußgelder drohen, sollten sich ausländische Investoren mit den derzeitigen Regelungen und ihren Besonderheiten in Ungarn unbedingt vertraut machen, um sie ggf. schon bei Vertragsgestaltungen berücksichtigen zu ...
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA-Österreich
Das BMF (26.8.10, IV B 2 - S 1301-AUT/07/10015-01, BStBl I 10, 645) hat das lange angekündigte Schreiben zur Behandlung von Abfindungen nach dem DBA Österreich veröffentlicht. Es ist auf alle offenen Fälle anzuwenden.
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Unternehmensfinanzierung
International tätige Unternehmen stützen sich bei der Unternehmensfinanzierung zunehmend nicht nur auf Eigenkapital oder Bankkredite, sondern erschließen auch durch die Ausgabe von Schuldverschreibungen neue Mittel. Der BFH hat hierzu nun geurteilt, dass es sich bei der Begebung von Inhaberschuldverschreibungen nicht um einen gemäß § 4 Nr. 8e UStG umsatzsteuerfreien und damit vorsteuerschädlichen Umsatz handelt. Der Vorsteuerabzug aus ausgabebezogenen Kosten orientiert sich vielmehr am ...
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Lohnsteuerhaftung
Trotz Rechnungen, vorliegender Gewerbeanmeldungen und nicht festgelegter Arbeitszeiten können zu Sanierungsarbeiten eingesetzte polnische Handwerker lohnsteuerrechtlich als Arbeitnehmer einzustufen sein. Hierbei kommt es maßgeblich auf die Gesamtumstände des Einzelfalls an (FG Düsseldorf 21.10.09, 7 K 3109/07 H (L)).
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Innergemeinschaftliche Lieferung
Voraussetzung für umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen (ig.L.) i.S. von § 6a UStG ist grundsätzlich die ordnungsgemäße Führung des Buch- und Belegnachweises. Ausnahmsweise kann jedoch auch ein fehler- oder lückenhafter Nachweis unbeachtlich sein, wenn aufgrund anderer Umstände die Voraussetzungen einer ig.L. feststehen. Hierzu sind in jüngster Zeit drei interessante Entscheidungen ergangen, die den Anwendungsbereich dieser Ausnahme schärfen.
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Progressionsvorbehalt
Der BFH (14.7.10, X R 37/08) hat zur Qualifizierung ausländischer (im Streitfall dänischer) Renteneinkünfte im Rahmen der Anwendung des Progressionsvorbehalts Stellung genommen. Er bestätigt darin seine ständige Rechtsprechung, dass die Einbeziehung der ausländischen Renten in den Progressionsvorbehalt direkt aufgrund von § 32b Abs. 1 Nr. 3 EStG basiert, da der konkrete Methodenartikel Art. 24 Abs. 1a DBA Dänemark die Anwendung des Progressionsvorbehalts nicht verbietet.
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Innergemeinschaftliche Lieferung
Das FG Rheinland-Pfalz (26.8.10, 6 K 1130/09, Abruf-Nr.
103536
) hebt hervor, dass wenn ein vom Abnehmer Beauftragter den Liefergegenstand abholt, sich aus der Versicherung gemäß § 17 a Abs. 2 Nr. 3 UStDV ergeben muss, dass dieser Beauftragter des Abnehmers ist. Ferner muss ein Bezug zu der Lieferung bzw. dem Liefergegenstand, für den Abholvollmacht erteilt wird, erkennbar sein. In diesem Fall muss die Empfangsbestätigung oder die Versicherung eine mit Datum versehene Unterschrift des ...
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Außensteuerrecht
Für die Prüfung der Einkunftsabgrenzung zwischen international verbundenen Unternehmen in Fällen von grenzüberschreitenden Funktionsverlagerungen hat das BMF (13.10.10, IV B 5 - S 1341/08/10003, Abruf-Nr.
103511
) ein umfangreiches Schreiben herausgegeben. Das Schreiben regelt die Grundsätze der Verwaltung für die Prüfung der Einkunftsabgrenzung von im Inland Steuerpflichtigen in den Fällen grenzüberschreitender Funktionsverlagerungen i.S. des § 1 Abs. 3 S. 9 und 10 AStG und für ...
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05.10.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerstandort Polen
Der Steuerstandort Polen ist für deutsche Investoren schon wegen der geringen Ertragsteuerbelastung von nur 19 % äußerst attraktiv. Ob man sich für ein Engagement über eine Personen- oder besser über eine Kapitalgesellschaft entscheidet, muss im Einzelfall genau geprüft werden. Die Begründung einer Betriebsstätte in Polen dürfte aber aufgrund der Freistellung unter Progressionsvorbehalt in Deutschland in der Regel die steuerlich optimale Wahl sein.
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05.10.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Einkommensteuer
Während angestellte beschränkt steuerpflichtige Künstler und Sportler ohne inländischen Arbeitgeber dem Steuerabzug nach § 50a EStG unterliegen, greift bei solchen mit inländischem Arbeitgeber i.S. von § 38 EStG der Lohnsteuerabzug. Dennoch unterscheiden sich Letztere aufgrund der abkommensrechtlichen Zuordnung regelmäßig von „normalen“ - d.h. unbeschränkt steuerpflichtigen - Arbeitnehmern. Neben schwierigen Abgrenzungsfragen beim Umfang der Steuerpflicht und bei der Bestimmung ...
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