01.12.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Oberlandesgericht Naumburg
Gehört die gesellschaftsrechtliche Beratung des Mandanten in Fragen gesellschaftsrechtlicher Gestaltung nicht unmittelbar zum Wirkungskreis des Steuerberaters, verstößt sie als unerlaubte Rechtsberatung gegen Art. 1 § 1 S. 1 RBerG. Erteilt ein Steuerberater unerlaubten Rechtsrat, trifft ihn bei Beratungsfehlern im gleichen Maße ein Verschulden wie einen zugelassenen Rechtsanwalt - so das OLG Naumbug mit Urteil vom 12.7.05 (1 U 8/05, Abruf-Nr.
052916
). Im Urteilsfall hatte der ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Anlagestrategien
Für Beteiligungen mit hohen Verlustzuweisungen endet die Frist - wenn nicht schon im November dieses Jahres - auf jeden Fall spätestens am 31.12.05. Auslöser ist der Gesetzentwurf zur Beschränkung der Verlustverrechnung im Zusammenhang mit Steuerstundungsmodellen (Abruf-Nr.
053250
), der bereits im Mai dieses Jahres geplant, durch die Bundestagswahl aber nicht umgesetzt wurde. Doch außer für einige Fondsanbieter wirken sich die steuerlichen Änderungen kaum negativ aus, da Beteiligungen ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Mit Urteil vom 5.10.05 hat der BFH (VI R 152/01, Abruf-Nr.
053191
) entschieden, dass ein angestellter Chefarzt mit den Einnahmen aus dem ihm eingeräumten Liquidationsrecht für die gesondert berechenbaren wahlärztlichen Leistungen in der Regel Arbeitslohn bezieht, wenn die wahlärztlichen Leistungen innerhalb des Dienstverhältnisses erbracht werden. Der Chefarzt eines Krankenhauses kann die wahlärztlichen Leistungen grundsätzlich selbstständig oder unselbstständig erbringen. Ob das ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Praxisbewertung
Für den Arzt stellt seine Praxis regelmäßig einen bedeutenden Vermögensbestandteil dar. Je nach Bewertungsmethode ergeben sich allerdings unterschiedliche Praxiswerte. Obwohl das Ertragswertverfahren seit Jahren Standard der Betriebswirtschaftslehre ist und auch bei der Wertermittlung von gewerblichen Unternehmen regelmäßig angewendet wird, findet bei der Wertermittlung von Arztpraxen in der Bewertungspraxis regelmäßig die Ärztekammermethode Anwendung. Diese ist mit zahlreichen ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG können Anschaffungskosten oder Herstellungskosten für ein zum Umlaufvermögen gehörendes Grundstück, die im Jahr der Zahlung nicht geltend gemacht worden sind und infolge der Bestandskraft der entsprechenden Veranlagung auch in diesem Jahr nicht mehr geltend gemacht werden können, grundsätzlich nicht im Jahr der ersten „offenen“ Veranlagung abgezogen werden. Das gilt auch dann, wenn der Abzug unterblieben ist, weil der Steuerpflichtige ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Steuerplanung
Da Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Theater oder ähnlichen künstlerischen Darbietungen regelmäßig vor nicht vorsteuerabzugsberechtigtem Publikum erfolgen, hat die Frage der Umsatzbesteuerung von auftretenden Künstlern bzw. den zugehörigen Veranstaltungsleistungen unmittelbare Wirkung auf die Preiskalkulation. Durch zwei einschneidende Entscheidungen in 2003 zwang der EuGH die deutsche Finanzverwaltung zu grundlegenden Änderungen ihrer bisherigen Besteuerungspraxis. Im jüngsten ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Mit Urteil vom 30.6.05 hat der BFH (IV R 20/04, Abruf-Nr.
052683
) entschieden, dass bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG Ausgaben, die mit Anschaffungen und Herstellungen von Umlaufvermögen verbunden sind, bereits im Jahr der Verausgabung Gewinn wirksam geltend zu machen sind. Macht der Steuerpflichtige den Aufwand nicht im Jahr der Zahlung geltend, können diese bei einem bestandskräftigen Steuerbescheid nicht mehr im offenen Folgejahr nachgeholt werden. Das gilt laut Auffassung ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Finanzgericht München
Nach Auffassung des FG München (28.4.05, 14 K 2056/01, Abruf-Nr.
052756
) kann ein Steuerpflichtiger die Vorsteuer für Dienstleistungen eines Steuerberaters abziehen, die zu den allgemeinen Kosten des Unternehmens gehören. Die Aufwendungen müssen Teil der Kosten der Ausgangsumsätze sein, für die Dienstleistungen verwendet werden. Dabei müssen die Kosten in der Regel entstanden sein, bevor der Steuerpflichtige die steuerpflichtigen Ausgangsumsätze ausführt, denen sie zuzurechnen sind.
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Vermögensplanung
In der letzten Ausgabe der „Praxis Freiberufler-Beratung“ (PFB 05, 261 ff.) haben wir ausführlich zu dem Alterseinkünftegesetz und den Auswirkungen für Freiberufler im Zusammenhang mit berufsständischen Versorgungswerken Stellung genommen. In diesem Beitrag wird dargestellt, in welchen Fällen sich auf Grund der Neuerungen eine Doppelbesteuerung ergeben kann und welche privaten Ergänzungen sich bei der Altersvorsorge für einen Freiberufler anbieten.
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus PFB · Vertragsgestaltung
Ein wesentlicher Unterschied von Freiberuflerpraxen zu Gewerbebetrieben liegt häufig darin, dass bei Ersteren die immateriellen Vermögensgegenstände wertvoller sind als die materiellen Anlagegüter. Von entscheidender Bedeutung sind hierbei die Beziehungen zu den Mandanten bzw. Patienten. Es verwundert daher nicht, dass sich Freiberufler im Rahmen ihres Sozietätsverhältnisses meist anderen Fragen widmen als der gewerbliche Mitunternehmer. So besitzt das Ausscheiden eines Partners in ...
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