01.09.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesministerium der Finanzen
Die Umsätze der Heil- und Heilhilfsberufler bleiben nur insofern nach § 4 Nr. 14 UStG umsatzsteuerfrei, als bei der konkret erbrachten Leistung eine „medizinische Indikation“ vorliegt. Zu den betriebsärztlichen Leistungen i.S. von § 3 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) hatte der BFH (13.7.06, BStBl II 07, 412) gegen die bisherige Verwaltungsauffassung entschieden, dass - soweit das Entgelt auf arbeitsmedizinische Untersuchungen der Arbeitnehmer i.S. von § 3 Abs. 1 Nr. 2 ASiG entfällt - ...
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01.09.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Strafrechtlicher Praxisfall
Das für das Besteuerungsverfahren konzipierte Instrument des Kontenabrufes erfreut sich auch im Strafverfahren erheblicher Beliebtheit. Anlass genug, um den steuerlichen Berater hier auf einige Besonderheiten hinzuweisen. Der folgende Beitrag stellt die Voraussetzungen für ein Kontenabrufverfahren dar und zeigt die Rechtsschutzmöglichkeiten auf.
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Einkommensteuerrecht
Bei Übergabe einer freiberuflichen Praxis an Familienangehörige steht oftmals das Interesse des Übergebers im Vordergrund, keine (erheblichen) steuerlichen Belastungen entstehen zu lassen. Außerdem will sich der Übergeber seine Versorgung sichern und seinem Junior den Einstieg erleichtern. Nachfolgend wird anhand von Beispielen dargestellt, welche Gestaltungsmöglichkeiten bei der Übergabe einer freiberuflichen Praxis an Familienangehörige bestehen, insbesondere, wann eine entgeltliche ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Finanzgericht Düsseldorf
Die Vergünstigungen der Ansparrücklage nach § 7g Abs. 7 EStG für Existenzgründer werden nicht gewährt, wenn eine natürliche Person in den letzten fünf Jahren vor der Betriebseröffnung bereits Gewinneinkünfte erzielt hat - so das FG Düsseldorf mit Urteil vom 23.2.07 (15 K 3388/05 E, Abruf-Nr.
072315
). Im Ausgangsfall hatte eine Ärztin vor ihrer Praxiseröffnung bereits Vertretungen bei Berufskollegen ausgeübt. Dies schließt den Existenzgründerstatus aus. Eine gebildete ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Wird ein gemischt genutztes Gebäude vollständig dem Unternehmen zugeordnet, wird die Privatnutzung zeitversetzt als unentgeltliche Wertabgabe besteuert. Die Bemessungsgrundlage hierbei beinhaltet auch anteilig die ehemaligen Anschaffungs- und Herstellungskosten, die auf zehn Jahre zu verteilen sind. Insofern wurde der § 10 Abs. 4 UStG ab dem 1.7.04 neu geregelt. Diese Neuregelung wendet das BMF (13.4.04, BStBl I, 468) bei offenen Steuerfestsetzungen auch schon rückwirkend auf Zeiträume ...
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Unternehmensteuerreform 2008
Die Einkünfte aus § 18 EStG werden zwar von den einschneidenden Änderungen der Unternehmensteuerreform ab 2008 nicht tangiert. Dennoch enthält das Gesetz eine Reihe von Punkten, die auch Freiberufler betreffen und schon zu Gegenmaßnahmen im laufenden Jahr führen können. Dieser Beitrag stellt hierzu die wichtigsten Aspekte dar.
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Ärzteberatung
Für den steuerlichen Berater ist es nicht einfach, das System der Honorierung ärztlicher Leistungen zu durchschauen und seinen Mandanten an dieser Stelle fachkundig zu beraten. So ist die Abrechnung ärztlicher Leistungen nach wie vor eine der am meisten diskutierten Aspekte der ärztlichen Berufsausübung. Dieser Beitrag stellt die wesentlichen Grundlagen der ärztlichen Abrechnung von medizinischen Leistungen dar.
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Nachlassberatung
Die steuerlichen Nachteile bei geerbten Sparguthaben und Wertpapieren sind angesichts der aktuellen Diskussion um die Höherbewertung von Immobilien und Betriebsvermögen durch die Vorgabe des BVerfG vielfach in Vergessenheit geraten. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Punkte dargestellt, die Nachkommen zu einer steueroptimalen Verwaltung der erhaltenen privaten Bankguthaben und Praxis- oder Kanzleikonten sowie Erblasser in weiser Vorausplanung beachten sollten.
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01.08.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesgerichtshof
Laut BGH ist bei ärztlichen Gemeinschaftspraxen eine Hinauskündigungsfrist von bis zu drei Jahren dann nicht zu beanstanden, wenn der Vertrag nach bisherigem Zulassungsrecht für (Zahn)ärzte zustande gekommen ist (BGH 7.5.07, II ZR 281/05, Abruf-Nr.
072151
). Für Verträge nach dem seit dem 1.1.07 geltenden Recht lässt der BGH eine Zeitgrenze offen, die aber unter drei Jahren liegen wird. Wird die Kündigung nach Überschreitung einer im Einzelfall zulässigen Hinauskündigungsfrist ...
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01.07.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Gesetzgebung
Der Bundestag hat am 25.5.07 das Unternehmensteuergesetz 2008 verabschiedet und gegenüber dem Regierungsentwurf noch einige Regelungen geändert. Nachfolgend werden die für Freiberufler wichtigsten Änderungen aufgezeigt.
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