25.11.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzministerium
Während als Humanmediziner tätige Freiberufler mit § 4 Nr. 14 UStG eine eindeutige Befreiungsvorschrift haben, existierte eine Regelung für die in der Kindern- und Jugendarbeit selbstständig Tätigen nur in Ansätzen. Um diese Lücken zu schließen, hatte der Gesetzgeber zum 1.1.08 § 4 Nr. 25 UStG völlig neu gefasst. Mit BMF-Schreiben vom 2.7.08 BStBl I 08, S. 690 nimmt die Finanzverwaltung zu dieser Neuregelung umfassend Stellung. Die Neufassungen von § 4 Nr. 23 und 25 UStG finden ...
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25.11.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Geschlossene Fonds
Früher waren Finanzanlagen in Fonds eine lukrative Sache. Die anfänglichen Verluste der Fonds in der Investitionsphase konnten steuerlich in voller Höhe mit anderen positiven Einkünften des Anlegers verrechnet werden und zudem boten zahlreiche Fonds gute Renditechancen. Diese Finanzanlagen wurden im Laufe der Zeit aber immer unattraktiver. Durch die Einführung des § 15b EStG sind Verlustzuweisungsmodelle völlig uninteressant. Selbst die „normale“ Verlustzuweisung an Kommanditisten ...
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25.11.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Gestaltungstipps 2008/2009
Der Jahreswechsel bringt neben den geänderten AfA-Regeln und der Abgeltungsteuer zahlreiche weitere Änderungen, vor allem über das Jahressteuergesetz 2009, das Bürokratieabbaugesetz sowie die Erbschaftsteuerreform. Betroffen sind neben den Gewinneink ünften auch die privaten Einkünfte und hier vor allem die Geldanlage. Nachfolgend sind wichtige Tipps und Gestaltungsüberlegungen aufgeführt.
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25.11.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Oberfinanzdirektion
Die Verfügung der OFD Frankfurt 16.6.08 - S 2246 A - 33 - St 210 unterteilt die verschiedenen Modelle der integrierten Versorgung in Fallgruppen, die nachfolgend dargestellt werden. Die Verfügung beantwortet die durch das BMF-Schreiben vom 1.6.06 DStR 06, 1891 aufgeworfenen Fragen jedoch nur zum Teil. Im Einzelfall ist weiterhin zu prüfen, ob eine gewerbliche Infektion vorliegt. Eine schematische Zuordnung zu Fallgruppen ist nicht möglich.
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25.11.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Finanzgericht
Bei unvermietbaren Immobilien ist neben der Regelabschreibung lineare oder degressive Abschreibung auch eine Absetzung für außergewöhnlich technische oder wirtschaftliche Abnutzung AfaA bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung möglich. Dies hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden 9.8.07, 16 K 840/05 F. Diese geänderte Rechtsprechung betrifft sowohl Gewerbeimmobilien als auch Mietwohnhäuser, wenn diese wegen Abnutzung und Veränderungen des Geschmacks, der ...
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25.11.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bayerisches Landesamt für Steuern
Zur Steuerbefreiung für nebenberufliche Tätigkeiten weist das BayLfSt 29.7.08, S 2121.1.1-1/4 St 32/St 33 ergänzend zu den Verwaltungsanweisungen in R 3.26 LStR u.a. auf eine Reihe von Einzelfällen hin
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25.11.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Freiberufler stellen bei Auslandsberatungen in der Regel keine deutsche Umsatzsteuer in Rechnung; denn diese Leistungen gelten als Katalogleistung i.S. von § 3a Abs. 4 Nr. 3 UStG. Es gilt § 3a Abs. 3 UStG, der bei unternehmerischen Leistungsempfängern oder Drittlandsansässigen die Besteuerung ins Ausland verlagert. Der BFH hat hierzu nun entschieden, dass sich diese Rechtsfolge nur auf den Kernbereich der jeweiligen freiberuflichen Tätigkeit bezieht. §?3a Abs.?4 Nr.?3?UStG ist demnach ...
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25.11.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Wer seinen Praxis-Pkw zu mehr als 50 Prozent betrieblich nutzt, kann die private Nutzung dieses Pkw nach der Ein-Prozent-Regelung versteuern. Abweichend davon kann er die private Nutzung durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachweisen. Zu der Frage, wann ein solches Fahrtenbuch als „ordnungsgemäß“ anzusehen ist, gibt es nunmehr neuere Rechtsprechung vom BFH 10.4.08, VI R 38/06 sowie vom FG Sachsen 14.12.07, 2 K 1785/07.
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28.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Abgeltungsteuer
Anleihen mit fiktiver Quellensteuer sind die heimlichen Gewinner der Systemumstellung auf die Abgeltungsteuer 2009 und bereits heute ein lukratives Investment. Denn sie können einen Renditeschub in ein konservatives Rentendepot bringen. Allerdings machen sich die Vorteile bis 2008 erst bei höherer Progression deutlich bemerkbar - ab 2009 dann aber generell.
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28.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Honorarreform 2009
Die Honorare der niedergelassenen Ärzte in Deutschland werden im kommenden Jahr um etwa 2,7 Milliarden EUR im Vergleich zu 2007 steigen. Dies hat der sogenannte Erweiterte Bewertungsausschuss in einem Schlichtungsverfahren am 28.8.08 beschlossen. Von diesen 2,7 Milliarden EUR, die einer Mehrbelastung der Beitragszahler in Höhe von ca. 0,25 v.H. des Krankenversicherungsbeitrages entsprechen, entfallen ca. 2,3 Milliarden EUR auf eine echte Vergütungserhöhung und ca. 400 Millionen EUR auf neue ...
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