10.07.2017 · Nachricht aus PBP · Werkvertragsrecht
Die gesetzliche Verjährungsfrist von fünf Jahren, die bei Baumängeln greift, ist angemessen. Sie muss nicht verlängert werden. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens, das das Institut für Baurecht e. V. im Auftrag des Bundesjustizministeriums angefertigt hat.
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14.01.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Aktivrente
Ein Leser fragt: Wir möchten einen ehemaligen Mitarbeiter, der zum
Jahresende in Rente gegangen ist, weiter beschäftigen. Um Sozialversicherungsbeiträge zu sparen, soll er als freier Mitarbeiter für unser
Unternehmen tätig werden. Was halten Sie von der Überlegung und was müssen wir dazu veranlassen?
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19.01.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Arbeitsrecht
Auch Planungsbüros melden Krankenstände auf „Allzeit-Höchst-Niveau“. Weil Beschäftigte, die ständig oder dauerhaft krank sind, den wirtschaftlichen Erfolg des Büros gefährden, stellen sich manche Büros die Frage, ob und wann man solchen Mitarbeitern kündigen kann. Die krankheitsbedingte Kündigung gehört zu den komplexesten Fällen des Kündigungsrechts. Um sie kursieren zahlreiche Mythen. Sechs dieser weitverbreiteten Irrtümer klärt dieser Beitrag auf.
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27.01.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Honorargestaltung
Ein GU-Zuschlag ist nicht Bestandteil der anrechenbaren Kosten. Er
erhöht das Planerhonorar nicht. Das hat das OLG Düsseldorf entschieden und damit ein anderslautendes Urteil des LG Krefeld (PBP 04/2025,
Seite 4, Abruf-Nr. 50348168 ) kassiert. Da das Thema sehr komplex sein kann und vom OLG nur eine von vielen möglichen Fallkonstellationen entschieden wurde, geht PBP auf das Thema ausführlicher ein.
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27.01.2026 · Nachricht aus PBP · Vertragsrecht
Ein behinderungsbedingt einseitig vom Auftraggeber fortgeschriebener Bauzeitenplan kann Vertragsfristen nur mit Zustimmung des Auftragnehmers abändern. Architekten sind ohne besondere Vollmacht des Auftraggebers nicht befugt, für diese rechtsgeschäftlichen Änderungen eines Vertrags, wie etwa Änderungen der Vertragsfristen, vorzunehmen (OLG München,
Urteil vom 22.10.2025, Az. 27 U 4220/24 Bau, Abruf-Nr. 252083 ).
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24.12.2025 · Fachbeitrag aus PBP · Haftung
Die Frage, welche rechtlichen Aufgaben Planer am Bau im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit übernehmen dürfen, beschäftigt die Praxis seit der aufsehenerregenden BGH-Skontoentscheidung. Ein aktueller Beschluss des LG Gießen bietet Anlass, diese Diskussion erneut zu führen. Denn es geht nicht nur darum, welche rechtlichen Aufgaben im Einzelfall zulässig sind, sondern auch, wie Leistungen gestaltet sein müssen, um nicht bereits strukturell in den Bereich der Rechtsdienstleistung zu geraten.
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27.01.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Architektenrecht
Baukostenobergrenzen tauchen in Architektenverträgen regelmäßig auf. Sie sollen dem Auftraggeber Sicherheit geben und die Planung früh auf ein festes Budget ausrichten. Für Architekten sind sie häufig eine Ursache für Haftungsstreitigkeiten. Das Problem liegt selten in der Idee der Baukostenobergrenze selbst, sondern in der Unklarheit: Ist eine Kostenangabe nur ein Orientierungswert, ein Ziel oder eine verbindliche Obergrenze? Und was passiert bei Überschreitung? PBP klärt auf.
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10.02.2026 · Nachricht aus PBP · Honorarrecht
Um das Thema Abrechnung von Nebenkosten hat es länger keine Entscheidung mehr gegeben. Jetzt musste sich das OLG Koblenz damit befassen. Und es hat einem Architekten die Abrechnung einer fünfprozentigen Nebenkostenpauschale verwehrt, weil er mit dem Auftraggeber nichts entsprechendes vereinbart hatte.
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11.01.2026 · Nachricht aus PBP · Architektenrecht
Wer die Lph 8 übernimmt, hat schon während der Ausführung dafür zu sorgen, dass der Bau plangerecht, nach Vorschriften und mangelfrei errichtet wird. Wird das Bauwerk nicht nach eigener Planung ausgeführt, muss der Objektüberwacher auch die Ausführungsplanung auf Fehler prüfen. Kommt es wegen fehlerhafter Ausführungsplanung zu einem Mangel des Bauwerks (hier: nicht ausreichender Brandschutz), haften Objektüberwacher und
Ausführungsplaner gemeinsam. Das hat das OLG Karlsruhe ...
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16.01.2026 · Nachricht aus PBP · Honorar
Wer sein Gutachten in wesentlichen Teilen unter Verwendung einer KI
erstellt, ohne dies dem Gegenüber zu deklarieren, erhält dafür keine
Vergütung. Das hat das LG Darmstadt bei einem medizinischen Gutachten eines Sachverständigen entschieden. Auch für Planungsbüros ist dieser Beschluss von Relevanz.
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