01.11.2002 · Fachbeitrag aus PA · Aktuelle Rechtsprechung
Endlich wieder einmal ein erfreuliches Urteil
eines Gerichts zur Frage der Erstattungspflicht von privaten
Krankenkassen bei der implantologischen Versorgung: Das Amtsgericht
Hamburg hat mit Urteil vom 25. Juli 2002 (Az: 8B C 694/00) entschieden,
dass die Hallesche-Nationale Krankenkasse die Aufwendungen des
Zahnarztes für ein Implantat an 22 zu erstatten hat.
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01.11.2002 · Fachbeitrag aus PA · Fallbeispiele zu prothetischen Versorgungen, Teil 8
Der Patient ist mit einer 15 Jahre alten
Modellgussprothese versorgt, die insuffizienten Kronen an den
Zähnen 17, 25 und 24 müssen entfernt werden. Die Extraktion
der Zähne 12-21 erfolgte vor drei Monaten. Die vorhandene Prothese
wurde erweitert und dient auch hier bis zur endgültigen Versorgung
als Provisorium.
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01.11.2002 · Fachbeitrag aus PA · Musterschreiben an private Kostenerstatter, Teil 33
Immer wieder erreichen uns Zuschriften von Lesern,
die mit dem folgenden Schreiben einer privaten Krankenversicherung
konfrontiert werden: Es wird behauptet, die GOZ-Nrn. 236 und 241 seien
für ein und denselben Zahn nicht nebeneinander
berechnungsfähig. Zur Begründung führen die
Kostenerstatter regelmäßig an, die Exstirpation der Pulpa
sei ein integraler Bestandteil der Wurzelkanalaufbereitung und damit
laut § 4 Abs. 2 GOZ nicht berechenbar. In diesem Paragraphen sei
schließlich ...
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01.11.2002 · Fachbeitrag aus PA · Recht
Gibt der Zahnarzt beim zahntechnischen Labor
für einen Privatpatienten eine Arbeit in Auftrag, so hat er
gemäß § 9 GOZ gegenüber dem Patienten Anspruch auf
Ersatz der ihm tatsächlich entstandenen angemessenen Kosten. Es
ist in der Rechtsprechung allgemein anerkannt, dass die
„Angemessenheit“ von Laborkosten für den Einzelfall zu
ermitteln ist, das heißt: Es ist die Art, die Ausführung und
der Zeitaufwand der konkreten zahntechnischen Leistung zu
berücksichtigen (siehe dazu ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus PA · Leserforum
Antwort: Die Politur
einer Füllung nach endgültiger Aushärtung des
plastischen Füllungsmaterials kann entweder in derselben Sitzung,
in der die Füllung gelegt wurde, erfolgen (bei
Kunststoff-Füllungen, also Composites) oder muss in einer
nachfolgenden Sitzung vorgenommen werden (bei Amalgamen oder bei
bestimmten Kunststoff-Füllungsverfahren). In der Begründung
zur GOZ wird nicht ausdrücklich die Politur einer
Amalgamfüllung erwähnt, obwohl dieses Füllungsmaterial
in der ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus PA · Naturheilverfahren in der Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde
Die Leistungsbeschreibung für
Naturheilverfahren in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (LNZ) ist
eine Orientierungshilfe für ganzheitlich tätige
Zahnärzte zur angemessenen Honorarfindung. Kürzlich wurden
hier Änderungen vorgenommen: Die LNZ 2002 hat mit dem Erscheinen
die vorherigen Leistungsbeschreibungen von 1994 und 1996 außer
Kraft gesetzt. In diesem Beitrag stelle ich Ihnen daher den aktuellen
Stand vor und gebe einige Hinweise zu deren Anwendung.
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus PA · Musterschreiben an private Kostenerstatter, Teil 31
Für plastische Aufbaufüllungen sieht die
GOZ die Nr. 218 vor, die - unabhängig von der Anzahl der
Flächen - einmal je Zahn anzusetzen ist. Diese hat jedoch
den entscheidenden Nachteil, dass sie lediglich gleich hoch bewertet
ist wie die Nr. 205, also wie eine einflächige definitive
Füllung. Da der Ansatz der Nr. 218 bei mehrflächigen
Aufbaufüllungen also eine erhebliche Unterbewertung zur Folge hat,
ist es durchaus legitim, wo immer möglich auf die Nrn. 207, 209
oder 211 ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus PA · Recht
Regelmäßig seit dem Inkrafttreten der
GOZ’87 erfolgen Leistungskürzungen privater
Krankenversicherungen bei der Erstattung von Privatliquidationen. Der
Schwerpunkt hat sich im Laufe der Jahre etwas verlagert, ohne dass sich
jedoch wesentliche Streitpunkte erledigt hätten. Folgende
Schwerpunkte sind derzeit bei den Leistungskürzungen festzustellen:
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus PA · Kieferorthopädie, Teil 2
Nach der kieferorthopädischen Erstberatung,
mit der wir uns im ersten Beitrag befasst haben (Nr. 9/2002),
erläutern wir nun die Diagnostik. Zunächst zeigen wir die
Abrechnung von Modellen auf, im nächsten Heft geben wir Hinweise
zur Röntgendiagnostik.
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus PA · Kostenerstattung
Es ist immer das Gleiche: Der Patient legt einen HKP seiner Versicherung vor und diese antwortet: „Bitte schicken Sie doch sämtliche diagnostischen Unterlagen an unsere Gesellschaft“. Oft ist diese Aufforderung verbunden mit einem umfangreichen Fragebogen („Ist die Behandlung überhaupt medizinisch notwendig ?“).
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