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Leserforum
Parodontalbehandlung nach PZR: Abrechnung?
Frage: "Wir rechnen die professionelle Zahnreinigung jeweils über eine im Faktor stark reduzierte GOZ-Nr. 407 und die Zahnsteinentfernung nach GOZ-Nr. 405 ab. Wenn nach der PZR eine Parodontalbehandlung folgt, kann ich die GOZ-Nr. 407 noch einmal in Rechnung stellen, oder gibt es eine bessere Lösung, die professionelle Zahnreinigung zu berechnen?"
Antwort: Für die Berechnung der professionellen Zahnreinigung (PZR) gibt es verschiedene Möglichkeiten - je nachdem, auf welchem Leistungsinhalt der Schwerpunkt liegt. Die Bundeszahnärztekammer hat am 12. Mai 2000 eine Stellungnahme zur Berechnung der PZR abgegeben, die wir in "Privatliquidation aktuell" Nr. 2/2004, Seite 12 f., veröffentlicht haben.
Die GOZ-Nr. 407 ("Subgingivale Konkremententfernung, Wurzelglättung und Gingivakürettage als parodontalchirurgische Maßnahme, je Zahn") stellt - vom Leistungsinhalt her - bereits einen parodontalchirurgischen Eingriff dar. Insofern kann es durchaus zu Rückfragen seitens der Erstattungsstellen kommen, warum diese Ziffer einmal im Rahmen der Vorbehandlung vor einer systematischen Par-Behandlung und erneut innerhalb dieser Behandlung anfällt.
Sachlich-rechnerisch bzw. gebührenordnungsmäßig wäre der nochmalige Ansatz der GOZ-Nr. 407 nicht zu beanstanden, jedoch kommt im Rahmen der vorausgehenden PZR beispielsweise auch der Ansatz einer Analogposition nach § 6 Abs. 2 GOZ in Frage. Möglich wäre die GOZ-Nr. 404.
Quelle: Privatliquidation aktuell - Ausgabe 12/2004, Seite 17
Quelle: Ausgabe 12 / 2004 | Seite 17 | ID 105015