23.01.2008 · Fachbeitrag ·
Zervikale intraepitheliale Neoplasien (CIN)
Bei Frauen, bei denen zervikale intraepitheliale Neoplasien (CIN) diagnostiziert wurden, sollten langfristig regelmäßige Tumorkontrollen erfolgen. Wie wichtig das ist, verdeutlichen Daten eines schwedischen Registers: Das Tumorrisiko der Frauen war noch 25 Jahre und länger nach der Diagnose eines CIN Grad 3 um bis zu 80 Prozent erhöht. Besonders gefährdet für ein invasives Karzinom waren Frauen ab 50 Jahren zum Zeitpunkt der CIN-Diagnose.
23.01.2008 · Fachbeitrag ·
Neonatologie
Eine elektive Sectio ist nach dem Ergebnis einer dänischen Studie mit einem bis zu vierfach erhöhten Risiko für Atemwegsprobleme des Neugeborenen verbunden. Je früher dabei das Baby per Kaiserschnitt entbunden wird, ...
23.01.2008 · Fachbeitrag ·
Brustkrebsvorsorge
Bei der Beurteilung von Mammographien von Frauen mit einem verdächtigen Brustbefund kommen Radiologen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen, abhängig vor allem von ihrer Erfahrung und der Intensität ihrer Fortbildung.
23.01.2008 · Fachbeitrag ·
Schmerztherapie
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die Zulassung für Prexige
®
(Lumiracoxib) nach einer Bewertung von Berichten über toxische Leberschäden auf europäischer Ebene aufgehoben. Lumiracoxib zählt zu den Cyclooxygenase-2-Hemmern der zweiten Generation und war in Deutschland seit Januar 2007 zur symptomatischen Behandlung der aktivierten Arthrose des Knie- und Hüftgelenks in einer maximalen Tagesdosis von 100 mg verfügbar. Laut Angaben des Herstellers Novartis wurden in ...
23.01.2008 · Fachbeitrag ·
Transplantationsmedizin
Vor Beginn einer Behandlung mit dem Immunsuppressivum Mycophenolatmofetil (CellCept
®
), während und bis sechs Wochen nach dem Ende der Behandlung sollten Frauen auf eine effektive Kontrazeption achten.
23.01.2008 · Fachbeitrag ·
Hypertonie
Bei der Behandlung von Hypertonikern zählen Beratungen der Patienten, zum Beispiel über den Nutzen von Lebensstiländerungen oder über mögliche Folgekomplikationen, zu Ihren zentralen Aufgaben. Gerade in diesem ...
23.01.2008 · Fachbeitrag ·
Herzinfarkt
Rauchen gilt als unabhängiger Risikofaktor für eine koronare Herzerkrankung. Nach dem Ergebnis einer US-Studie wird das Herzinfarkt-Risiko von Rauchern allerdings vor allem durch das Zusammenspiel mit einem genetischen Polymorphismus im TaqIB-Allel getriggert, das den Cholesterinstoffwechsel beeinträchtigt. Raucher mit den Gen-Varianten, die bei 60 Prozent der Bevölkerung vorkommen, erlitten im Schnitt acht bis neun Jahre früher einen Herzinfarkt als Nichtraucher, so das Ergebnis einer Fallkontroll-Studie.