29.06.2021 · Fachbeitrag aus MBP · Löhne und Gehälter
Eine (sozialversicherungsfreie) kurzfristige Beschäftigung setzt nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV u. a. voraus, dass die Beschäftigung innerhalb eines Kalenderjahrs auf längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist. Bereits durch das Sozialschutz-Paket (BGBl I 20, 575) wurden die Zeitgrenzen übergangsweise vom 1.3.20 bis zum 31.10.20 auf fünf Monate oder 115 Arbeitstage angehoben. Und auch in 2021 gibt es nun eine zeitlich befristete Anhebung der Zeitgrenzen (enthalten im Vierten ...
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23.06.2021 · Fachbeitrag aus MBP · Gesetzgebung
Zur Stärkung der Attraktivität von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen hat der Gesetzgeber den bisher geltenden steuerfreien Höchstbetrag für Vermögensbeteiligungen mit Wirkung zum 1.7.21 von 360 EUR auf 1.440 EUR pro Jahr angehoben (§ 3 Nr. 39 EStG). Ferner wurde durch das Fondsstandortgesetz (BGBl I 21, 1498) für Arbeitnehmer von Startup-Unternehmen die Regelung des § 19a EStG geschaffen, wonach Mitarbeiterbeteiligungsprogramme zunächst nicht besteuert werden ...
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23.06.2021 · Nachricht aus MBP · Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz
Nach den Vorgaben des Finanzkonten-Informationsaustauschgesetzes werden Informationen über Finanzkonten in Steuersachen zwischen dem Bundeszentralamt für Steuern und der zuständigen Behörde des jeweils anderen Staates automatisch ausgetauscht. Das BMF (16.6.21, IV B 6 - S 1315/19/10030 :035) hat nun die Staaten bekanntgegeben, mit denen der automatische Datenaustausch zum 30.9.21 erfolgt.
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23.06.2021 · Nachricht aus MBP · Arbeitgeberleistungen
Durch die Coronapandemie werden im Seminarbereich vermehrt Online-Formate wahrgenommen. Zu der Frage, ob (bzw. wann) es sich hierbei um Arbeitslohn handelt, hat die OFD Frankfurt (25.2.21, S 2342 A - 89 - St 210) nun Stellung bezogen .
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23.06.2021 · Fachbeitrag aus MBP · Kapitalgesellschaften
Durch § 8d KStG (fortführungsgebundener Verlustvortrag) können Verluste trotz eines schädlichen Beteiligungserwerbs/Ereignisses nach § 8c KStG unter gewissen Voraussetzungen weiter genutzt werden. Da die Regelung erst seit dem 1.1.16 anwendbar ist, fehlt es bislang an Rechtsprechung zur Auslegung der Kriterien. Daher ist es zu begrüßen, dass sich das BMF (18.3.21, IV C 2 – S 2745-b/19/10002:002, Abruf-Nr. 222251 ) nun umfassend geäußert hat. Im
1. Teil des Beitrags werden die ...
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15.06.2021 · Nachricht aus MBP · Lohnersatzleistungen
Erhalten Eltern von der Krankenkasse Kinderkrankengeld, ist diese Zahlung nach § 3 Nr. 2 EStG steuerfrei. Sie unterliegt jedoch als Lohnersatzleistung dem Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG. Eine Aussetzung des Progressionsvorbehalts für das Kinderkrankengeld wegen der Coronakrise hat die Bundesregierung nun abgelehnt (Deutscher Bundestag, Antwort der Bundesregierung, BT-Drs. 19/28418 vom 13.4.21).
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15.06.2021 · Nachricht aus MBP · Umsatzsteuer
Mit der Umsetzung des Digitalpakets treten zum 1.7.21 umfangreiche Änderungen im Bereich des E-Commerce in Kraft. Zu beachten sind hier insbesondere die Neuregelungen zum Fernverkauf (bisher Versandhandel).
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15.06.2021 · Fachbeitrag aus MBP · Steuererklärungen
Nicht zuletzt wegen der Coronapandemie hat der Gesetzgeber mit dem JStG 2020 (BGBl I 20, 3096) für 2020 und 2021 eine Homeoffice-Pauschale eingeführt. Hinsichtlich deren Anwendung haben sich nun einige Fragen ergeben. Antworten liefert ein Arbeitspapier der OFD Nordrhein-Westfalen zum Werbungskostenabzug bei Homeoffice-Tätigkeiten vom 16.2.21 (Abruf-Nr. 221123 ).
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15.06.2021 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Die Geschäftsveräußerung im Ganzen (§ 1 Abs. 1a UStG) hat trotz ihres überschaubaren Regelungsbereichs weitreichende umsatzsteuerrechtliche Konsequenzen. Eine Geschäftsveräußerung fälschlicherweise anzunehmen oder zu übersehen, geht meist mit einer definitiven Umsatzsteuerbelastung einher. Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit Grundstücksumsätzen. Um sich vor nachteiligen Folgen zu schützen, sollten daher bereits bei Vertragsschluss Steuerklauseln vereinbart werden.
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08.06.2021 · Nachricht aus MBP · Schutzmasken
Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, für Schutzmasken (ab 2021: OP-Masken oder Masken der Standards FFP 2, N95 oder KN95 oder einem mindestens vergleichbaren Standard) einen pauschalen Sonderausgabenabzug (200 EUR bzw. 400 EUR bei Zusammenveranlagung) zu gewähren. Dies sollte für die Steuererklärungen 2020 und 2021 gelten. Doch das hat die Bundesregierung nun abgelehnt.
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