01.07.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Steuerveranlagung
Eheleute können zwischen der Zusammenveranlagung (§ 26b EStG), der getrennten (§ 26a EStG) und der besonderen Veranlagung im Jahr der Eheschließung (§ 26c EStG) wählen. Eine einmal ausgeübte Wahl können sie grundsätzlich ändern, solange der Steuerbescheid noch nicht bestandskräftig ist. Beantragen sie rechtzeitig eine andere Veranlagungsart, ist das FA nach dem Urteil des BFH vom 3.3.05 (III R 60/03, Abruf-Nr. 051482) bei der erneuten Veranlagung an die tatsächliche und rechtliche ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Schenkungsteuer
Eine Kettenschenkung wird steuerlich nur dann anerkannt, wenn der zwischengeschaltete Dritte ber eine eigene Entscheidungsmglichkeit hinsichtlich der Verwendung des Schenkungsgegenstands verfgt. Ob eine oder zwei Vorgnge vorliegen, entscheidet sich laut BFH danach, ob die Vertrge inhaltlich untereinander abgestimmt sind und ob Steuer sparen das erkennbar angestrebte Ziel der Parteien ist. Im Urteilsfall (10.3.05, II R 54/03, Abruf-Nr. 051320) schenkten Eltern ihrer Tochter eine Immobilie. Laut ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Werbungskosten
Am 26.11.04 hatte der Bundesrat dem Gesetz zur Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Steuerrecht und zur Änderung weiterer Vorschriften zugestimmt. Dadurch wurde im EStG neu geregelt, dass geleistete Vorauszahlungen für eine Nutzungsüberlassung von mehr als fünf Jahren insgesamt auf den Zeitraum zu verteilen sind, für den sie geleistet werden. Fraglich war jedoch, ob diese Änderung auch Gültigkeit für den Abzug eines Damnums oder Disagios besitzt, das beispielsweise in Höhe von ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Kindergeld
Eltern erhalten für Volljährige in Ausbildung nur Kindergeld, wenn deren Einkünfte und Bezüge nicht über 7.680 EUR p.a. liegen, § 32 Abs. 4 EStG. Diese maßgebende Einkommensgrenze entspricht der Summe der Einkünfte i.S.d. § 2 Abs. 2 EStG. Das hat der BFH mehrfach entschieden, Sonderausgaben bleiben daher unberücksichtigt. Das ist besonders gravierend, wenn der Grenzbetrag leicht überschritten wird und damit gleich für ein komplettes Jahr die Vergünstigungen entfallen. Mit Beschluss ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Werbungskosten
Nach § 9 Abs. 2 EStG können Behinderte die Fahrten zur Arbeit in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen berücksichtigen, wenn der Grad der Behinderung 70 v.H. beträgt oder bei 50-prozentiger Behinderung die Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtig ist. Dann sind statt der Entfernungspauschale einmal pro Tag auch Leerfahrten und höhere Kilometerkosten absetzbar. Voraussetzung ist jedoch, so das Urteil des FG Rheinland-Pfalz (12.4.05, 2 K 2028/03, Abruf-Nr.
051428
), ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Minimierung der Kirchensteuer
Kirchensteuern sind Geldleistungen, die von als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannten Religionsgemeinschaften von ihren Mitgliedern auf Grund gesetzlicher Vorschriften erhoben werden. Die Kirchensteuer ist in den Landeskirchengesetzen geregelt, eine bundeseinheitliche Regelung gibt es nicht. Die Kirchensteuerverwaltung kann von den Religionsgemeinschaften und Kirchengemeinden auf die Gemeinden bzw. das Finanzamt (Kircheneinkommensteuer) übertragen werden. Bei der Kirchensteuer ...
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01.07.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Lohnsteuer
Besteht bei Sonn- oder Feiertagsarbeit die Wahl zwischen Freizeitausgleich und Lohnzuschlag, greift bei der spteren Option auf Barzahlung die Steuerfreiheit nach 3b EStG. Dies gilt nach zwei Urteilen (FG Dsseldorf 26.3.04, 18 K 6806/00 E, Abruf-Nr. 051421 sowie FG Niedersachsen 10.06.04, 11 K 408/02, Abruf-Nr. 051422) immer dann, wenn fr die Leistungen grundstzlich das Wahlrecht besteht, das vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ausgebt werden kann. Damit widersprechen die Richter der derzeitigen ...
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01.06.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Gesellschafter-Geschäftsführer
Seit Jahresbeginn prüfen die Clearingstelle der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) und die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) bei der Neubeschäftigung von Geschäftsführern und mitarbeitenden Familienangehörigen, ob diese künftig sozialversicherungspflichtig sind. Grundlage dafür ist das „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ vom 24.12.03. Ungeprüft bleiben dabei allerdings „Altfälle“. Somit besteht weiterhin Rechtsunsicherheit bei ...
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01.06.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Werbungskosten
Aufwendungen für ein Erststudium werden trotz der neueren BFH-Rechtsprechung häufig nicht als Werbungskosten anerkannt. Nunmehr hat die OFD Münster (Kurzinformation ESt Nr. 12/2005 v. 11.3.05) die in ihrem Zuständigkeitsbereich liegenden Finanzämter angewiesen, auch die Kosten für ein Erststudium, das unmittelbar nach dem Abitur aufgenommen wird, als vorweggenommene Werbungskosten zu berücksichtigen. Voraussetzung ist, dass die Aufwendungen in einem hinreichend konkreten, objektiv ...
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01.06.2005 · Fachbeitrag aus MBP · Verhaltensknigge für den Steuerfachgehilfen
Die letzte Phase einer Betriebsprüfung entscheidet darüber, wie hoch die Steuernachzahlung für Ihren Mandanten letztendlich ausfallen wird. Welche Verhaltenstaktiken sich für diese Schlussphase anbieten, wie das Finanzamt meist agiert und welche Möglichkeiten der Einwirkung Sie auch nach einer ergebnislosen Schlussbesprechung noch haben, erläutern wir Ihnen in unserem dritten Praxisbeitrag zu dem Dauerbrenner-Thema „Betriebsprüfung“. *
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