05.04.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Die Abgrenzung zwischen der mit 7 % ermäßigt besteuerten Lieferung von Speisen und der mit 19 % regelbesteuerten Restaurationsleistung gehört zu den Dauerbrennern im Umsatzsteuerrecht. In vier Vorabentscheidungsersuchen legte der BFH dem EuGH einen umfangreichen Fragenkatalog vor (MBP 10, 62). Die Antworten des EuGH (10.3.11, C-497/09, C-499/09, C-501/09, C-502/09) lassen sich wie folgt zusammenfassen:
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05.04.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Versorgungsleistungen
Allein die verspätete Zahlung der Versorgungsleistungen führt nicht zur Versagung des Sonderausgabenabzugs - so der BFH (15.9.10, X R 10/09, Abruf-Nr. 110635). Denn die Art und Weise der Zahlung ist nur eines von mehreren Kriterien und kann nicht allein den Ausschlag für oder gegen die Anerkennung des Versorgungsvertrags geben.
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08.03.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten
Das BMF (26.11.10, IV A 4 - S 0316/08/10004-07) hat zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften aktuell Stellung bezogen. Welche Pflichten nunmehr zu beachten sind, wird nachfolgend vorgestellt.
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08.03.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Steuererklärungen
Die GmbH & Co. KG verbindet die Vorzüge einer GmbH mit denen einer Personengesellschaft. So verwundert es nicht, dass sie nach wie vor eine der beliebtesten deutschen Unternehmensformen darstellt. Bei der Anfertigung der Steuererklärungen sind jedoch einige steuerliche Besonderheiten zu beachten. Welche das sind, wird nachfolgend erläutert.
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08.03.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Sind Leistungsempfänger und Auftraggeber unterschiedliche Personen, stellt sich die Frage, ob die Aufwendungen steuerlich geltend gemacht werden können. Dabei sind insbesondere die Regelungen zum abgekürzten Vertragsweg zu beachten, die nach einer aktuellen Entscheidung des BFH (28.9.10, IX R 42/09) auch dann gelten, wenn eine GmbH Aufwendungen für ihren Gesellschafter übernimmt.
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08.03.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Interview
Die Verwaltung beschreitet in ihrer täglichen Arbeit neue Wege. EDV-Vereinheitlichung, Risikominimierung und Bürokratieabbau sind die Ziele, die mit dem Projekt KONSENS (Koordinierte Neue Software Entwicklung der Steuerverwaltung) verfolgt werden. Aus den vielen Einzelmaßnahmen sticht das RMS(Risikomanagementsystem)-Projekt hervor, wodurch Steuerpflichtige in Risikoklassen eingeteilt werden. Doch was bedeutet die Einteilung für die Praxis? Mandat im Blickpunkt sprach mit der Expertin ...
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08.03.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Abgeltungsteuer
Seit Einführung der Abgeltungsteuer war strittig, ob Stückzinsen in bestimmten Fällen steuerfrei vereinnahmt werden können. Die Finanzverwaltung hat dies stets abgelehnt. Die gesetzliche „Klarstellung“ erfolgte im JStG 2010. Nun hat das BMF nachgelegt und das Muster für gesonderte Steuerbescheinigungen für in 2009 und 2010 steuerfrei vereinnahmte Stückzinsen vorgestellt (BMF 16.12.10, IV C 1 - S 2401/10/10005). Trotz der enthaltenen Hinweise bleiben Fragen offen.
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08.03.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Gemischte Aufwendungen
Aufgrund der geänderten Rechtsprechung des Großen Senats des BFH (21.9.09, GrS 1/06) zur steuerlichen Behandlung gemischter Aufwendungen hat die Finanzverwaltung ein umfangreiches Schreiben veröffentlicht (BMF 6.7.10, IV C 3 - S 2227/07/10003 :002). Der nachfolgende Beitrag fasst die neuen Aufteilungsgrundsätze zusammen und gibt darüber hinaus ein nützliches Prüfungsschema an die Hand.
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08.03.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Ergibt sich bei planmäßiger Rückgabe eines Leasingfahrzeugs ein Fahrzeugminderwert, ist der Wertverlust des Leasinggebers (LG) vom Leasingnehmer (LN) regelmäßig auszugleichen. Umstritten ist dabei, ob dieser Ausgleichsanspruch als Entgelt für eine erbrachte Leistung zu werten und daher der Umsatzsteuer zu unterwerfen ist. Das OLG Stuttgart (5.10.10, 6 U 115/10) vertritt die Auffassung, dass der LG zivilrechtlich vom LN keine Umsatzsteuer fordern kann, da kein steuerbarer ...
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08.03.2011 · Fachbeitrag aus MBP · Grundsteuererlass
Blieben die Mieteinnahmen in 2010 hinter den Erwartungen zurück, besteht nach § 33 GrStG die Möglichkeit, bis zum 31.3.11 einen Antrag auf teilweisen Erlass der Grundsteuer zu stellen. Voraussetzung ist eine wesentliche Ertragsminderung, die der Steuerpflichtige nicht zu vertreten hat. Ein 25 %iger Grundsteuererlass ist möglich, wenn der normale Rohertrag um mehr als 50 % gemindert wurde. Lagen die Ertragseinbußen sogar bei 100 %, kann die Grundsteuer zur Hälfte erlassen werden.
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