04.03.2015 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Von Physiotherapeuten erbrachte humanmedizinische Heilbehandlungen sind umsatzsteuerfrei (§ 4 Nr. 14 Buchst. a UStG). Liegt keine steuerfreie Leistung vor, kann der ermäßigte Steuersatz zur Anwendung kommen. In beiden Fällen ist der Physiotherapeut verpflichtet, entsprechende Aufzeichnungen zu führen und Belege vorzuhalten. Darüber hinaus gelten wegen der aktuellen BFH-Rechtsprechung und einer neuen Weisung des BMF in beiden Bereichen neue umsatzsteuerliche Spielregeln, die es zu beachten ...
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25.02.2015 · Nachricht aus MBP · Steuererklärungen
Viele Krankenkassen werben mit Bonus- und Prämienprogrammen. Hiermit wollen sie ihre Versicherten für die Teilnahme an Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen sowie sportlichen Aktivitäten (Mitgliedschaft im Fitnessstudio etc.) belohnen. Der DStV hat jüngst darauf hingewiesen, dass diese Bonuszahlungen einkommensteuerpflichtig sind und in der Steuererklärung von den als Sonderausgaben geltend gemachten Krankenversicherungsbeiträgen abgezogen werden müssen.
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11.02.2015 · Nachricht aus MBP · Einkünftequalifikation
Der BFH (27.8.14, VIII R 6/12) hat entschieden, dass die Einkünfte einer GbR, die hauptsächlich Einkünfte aus selbstständiger Arbeit erzielt und daneben in geringem Umfang eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, dann nicht insgesamt zu gewerblichen Eink ünften umqualifiziert werden (sog. Abfärbewirkung), wenn die gewerblichen Umsätze eine Bagatellgrenze in Höhe von 3 % der Gesamtnettoumsätze und zusätzlich den Betrag von 24.500 EUR im Veranlagungszeitraum nicht übersteigen.
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09.02.2015 · Nachricht aus MBP · Vermietung und Verpachtung
Nach einem Urteil des FG Berlin-Brandenburg (7.10.14, 6 K 6147/12) sind Versicherungsprämien für eine Risikolebensversicherung im Zusammenhang mit einem vermieteten Gebäude nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar.
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09.02.2015 · Nachricht aus MBP · Gewinnermittlung
Ein für ein bestimmtes Wirtschaftsgut in einem Vorjahr gebildeter Investitionsabzugsbetrag kann in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums bis zum gesetzlichen Höchstbetrag aufgestockt werden (BFH 12.11.14, X R 4/13; gegen BMF 20.11.13, IV C 6 - S 2139-b/07/10002, Rz 6).
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03.02.2015 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Die umsatzsteuerliche Behandlung von Fotovoltaikanlagen und KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) bereitet in der Praxis oftmals Probleme. Diese resultieren nicht zuletzt daraus, dass bei Fotovoltaikanlagen zwischen Altanlagen (Inbetriebnahme bis zum 31.3.12) und neuen Anlagen zu unterscheiden ist. Zudem hat der BFH (12.12.12, XI R 3/10) bei Entnahmen von Strom und Wärme neue Maßstäbe gesetzt. Aktuell hat sich auch die Finanzverwaltung positioniert und einige Abgrenzungsfragen geklärt (BMF ...
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03.02.2015 · Fachbeitrag aus MBP · Einkünftequalifikation
Selbstständige Ärzte werden grundsätzlich auch dann freiberuflich und nicht gewerblich tätig, wenn sie ärztliche Leistungen von angestellten Ärzten erbringen lassen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie die Voruntersuchungen bei den Patienten durchführen, für den Einzelfall die Behandlungsmethode festlegen und sich die Behandlung schwieriger Fälle vorbehalten (BFH 16.7.14, VIII R 41/12, Abruf-Nr. 174024 ).
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03.02.2015 · Fachbeitrag aus MBP · Erbschaft- und Schenkungsteuer
Die Steuervergünstigungen nach §§ 13a, 13b, 19a ErbStG sind zwar grundsätzlich zulässig, der Verschonungsumfang ist jedoch unverhältnismäßig. Zu diesem Schluss kam das BVerfG (17.12.14, 1 BvL 21/12, Abruf-Nr. 143542 ) und hat dem Gesetzgeber eine Frist bis zum 30.6.16 eingeräumt, um eine Neuregelung zu treffen.
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03.02.2015 · Fachbeitrag aus MBP · Gesetzgebung
Die Bundesregierung hat am 7.1.15 den Gesetzentwurf für das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) veröffentlicht. Grundlage ist die neue EU-Richtlinie 2013/34/EU, die bis spätestens zum 20.7.15 in deutsches Recht umzusetzen ist, d.h., bis dahin muss das BilRUG in Kraft getreten sein.
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03.02.2015 · Fachbeitrag aus MBP · Lohnsteuer
Durch die Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2015 (LStÄR 2015 i.d.F. vom 22.10.14, BStBl I 14, 1344) wurde die 40 EUR-Grenze für vom Arbeitgeber gewährte Aufmerksamkeiten ab 2015 auf 60 EUR angehoben. Hierbei handelt es sich um Sachzuwendungen (z.B. Blumen, Genussmittel oder ein Buch), die dem Arbeitnehmer oder seinen Angehörigen aus Anlass eines besonderen persönlichen Ereignisses (z.B. Geburtstag) zugewendet werden.
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