01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Übungsleiterfreibetrag
Die Tätigkeit eines Komparsen oder Statisten kann aus Sicht des Bundesfinanzhofs eine nebenberufliche künstlerische Tätigkeit im Sinne von § 3 Nummer 26 Einkommensteuergesetz (sogenannter Übungsleiterfreibetrag) sein. Danach kann ein gemeinnütziger oder öffentlicher Arbeitgeber bis zu 1.848 Euro jährlich als einkommensteuer- und sozialversicherungsfreie Vergütung zahlen. Voraussetzung ist, dass die künstlerische Leistung eine gewisse Gestaltungshöhe erreicht. Die Rolle des ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Keine Lohnsteuererstattung bei unverfallbaren Ansprüchen
Der Verlust des den Arbeitnehmern durch eine Direktversicherung eingeräumten Bezugsrechts bei Insolvenz des Arbeitgebers hat keine lohnsteuerrechtlichen Folgen, wenn die Ansprüche unverfallbar waren. Das folgt nach Ansicht des BFH aus den Besonderheiten der Insolvenzsicherung nach § 7 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz, BetrAVG).
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitslosenversicherung
Zum 1. Januar 2008 soll der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von bisher 4,2 auf 3,9 Prozent sinken. (Sechstes Gesetz zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und andere Gesetze)(Abruf-Nr.
073022
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Wenn das Phantom zuschlägt!
Bei der Berechnung des Gesamtsozialversicherungsbeitrags aus laufendem Arbeitsentgelt gilt das Entstehungs- und nicht das Zuflussprinzip wie im Lohnsteuerrecht. Das hat zur Folge, dass die Prüfer der Deutschen Rentenversicherung aufgrund eines allgemeinverbindlichen Tarifvertrags Sozialversicherungsbeiträge nachfordern können. Lesen Sie nachfolgend, in welchen Fällen Arbeitgeber mit Beitragsnachforderungen rechnen müssen und wie sie sich davor schützen können.
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitsentgelt
Provisionsvorschüsse sind grundsätzlich zurückzuzahlen, sofern die tatsächlich verdienten Provisionen die Vorschüsse nicht erreichen. Dies ergibt sich für Handelsvertreter aus § 87a HGB und für Arbeitnehmer aus den §§ 812 ff. BGB. Werden Arbeitnehmer auf Rückzahlung von Vorschüssen verklagt, können sie sich nicht auf die sogenannte Entreicherung im Sinne von § 818 Abs. 3 BGB berufen, wenn sie die als Vorschüsse gezahlten Beträge für die allgemeine Lebensführung ausgegeben ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Geldwerter Vorteil
Zahlt der bisherige Arbeitgeber einem Arbeitnehmer eine Outplacementberatung, erlangt der Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil. Er kann die Beratungskosten aber als vorweggenommene Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben steuermindernd geltend machen, wenn durch die direkte Zahlung des Arbeitgebers nur der Vertragsweg abgekürzt wird. Der eigentliche Vertragsweg sähe so aus: Der Arbeitgeber sagt dem Arbeitnehmer eine um die Kosten der Beratung erhöhte Abfindung unter der Voraussetzung zu, ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Sozialversicherung
Zeitungszusteller, die jeden Morgen Zeitungen an Abonnenten eines Verlags austragen und nebenher Kunden werben und dafür eine Prämie erhalten, sind nach Ansicht des LSG Nordrhein-Westfalen auch in ihrer Werbetätigkeit nichtselbstständig beschäftigt. Begründung: Die Tätigkeit als Werber stehe im engen Zusammenhang mit der Beschäftigung als Zusteller. Für die Werbetätigkeit werde die Betriebsorganisation des Verlags genutzt. Zudem gäbe es die Werbeprämie nicht, wenn der Zusteller die ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Sozialversicherung
Bei Organisten, die auch Leiter des Kirchenchors sind, richtet sich die versicherungsrechtliche Beurteilung nach der zeitlich überwiegenden Tätigkeit.
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Abfindung
Der Abfindungsanspruch nach § 1a KSchG entsteht erst mit Ablauf der Kündigungsfrist und ist deshalb vorher nicht vererblich, entschied das BAG. Im Urteilsfall kündigte ein Arbeitgeber einem seiner Arbeitnehmer betriebsbedingt mit Schreiben vom 13. Oktober 2004 zum 30. April 2005. Gleichzeitig bot er eine Abfindung nach Maßgabe des § 1a KSchG in Höhe von 30.000 Euro an. Aufgrund der erteilten Abfindungszusage erhob der Arbeitnehmer keine Kündigungsschutzklage. Er verstarb vor Ablauf der ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Künstlersozialabgabe
Auf Entgelte für Kameraleute, die Kameras bei der Übertragung oder Aufzeichnung von Sportereignissen bedienen, ist die Künstlersozialabgabe zu zahlen. Es handelt sich um eine publizistische Leistung. (SG Stuttgart, Urteil vom 23.4.2007, Az: S 15 KR 8106/04)(Abruf-Nr.
072818
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