01.01.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitsrecht
Weil die Lufthansa eine 46jährige Flugbegleiterin aufgrund ihres Alters nicht in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen hatte, verurteilte das ArbG Frankfurt am Main die Lufthansa zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von drei Bruttomonatsgeh ältern. Die Stewardess hatte bei der Lufthansa an einer Schulung für Flugbegleiter teilgenommen und war dort anschließend befristet beschäftigt gewesen. Später übernahm die Lufthansa alle Flugbegleiter des Lehrgangs. Bei der Stewardess ...
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01.01.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Künstlersozialabgabe
Als Juror bei „Deutschland sucht den Superstar“ ist Dieter Bohlen ein Künstler. Nach Ansicht des SG Köln war die Jury um Bohlen ungeachtet des Niveaus künstlerisch tätig. Denn es sei in Ansätzen eine freie schöpferische Gestaltung zu erkennen. Somit muss RTL für Bohlen & Co noch rund 173.000 Euro Künstlersozialabgabe zahlen. (Urteil vom 12.11.2007, Az: S 23 KR 3/07)(Abruf-Nr.
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01.01.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Mitarbeiteraktien
Erwerben Arbeitnehmer Aktien des Arbeitgebers, führt das zu Arbeitslohn, wenn die Aktien vom Arbeitgeber verbilligt oder unentgeltlich überlassen werden. Kaufen die Arbeitnehmer die Wertpapiere hingegen zum aktuellen Börsenkurs, erhalten sie auch dann keinen geldwerten Vorteil, wenn der Arbeitgeber die Nebenkosten trägt. Im dem vom FG Niedersachsen entschiedenen Fall konnten die Arbeitnehmer über ein Beteiligungsprogramm Aktien des Arbeitgebers zum Kassakurs kaufen und mussten keine Spesen ...
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01.01.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Einnahmen richtig abgrenzen
Immer wieder stehen Chefärzte vor der Frage, ob die Einnahmen aus wahlärztlichen Leistungen als freiberufliche Einnahmen einzustufen - und damit der Einkommensteuer zu unterwerfen - oder ob sie als Arbeitslohn zu qualifizieren und damit lohnsteuerpflichtig sind.
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01.01.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Jahressteuergesetz 2008
Das „Jahressteuergesetz 2008“ hätte für die Lohnabrechnung viel Neues bringen können. Beim „können“ ist es allerdings geblieben; die meisten der geplanten Änderungen wurden am Ende doch nicht umgesetzt.
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01.12.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Sonderzuwendungen
Ein Arbeitgeber verstößt nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn er bei einer Kürzung von Sonderzuwendungen die Ansprüche der oberen Gehaltsgruppen stärker kürzt als die der unteren. So entschied das LAG Köln in einem Fall, in dem der Arbeitgeber bei der Bemessung der Sonderzuwendungen nach Vergütungsgruppen differenziert hatte. Zwar verbiete der Gleichbehandlungsgrundsatz eine willkürliche Durchbrechung fall- oder gruppenbezogener Regelungen zum Nachteil einzelner ...
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01.12.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Betriebliche Altersversorgung
Beiträge zur Zukunftssicherung des Arbeitnehmers, zu denen der Arbeitgeber aufgrund eines für allgemein verbindlich erklärten Tarifvertrags verpflichtet ist, sind steuerfrei nach § 3 Nr. 62 EStG. Das hat der BFH entschieden. Im Urteilsfall führte ein landwirtschaftlicher Betrieb für jeden Arbeitnehmer monatlich 10 DM an die Zusatzversorgungskasse für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft ab. Der Arbeitgeber, der selbst nicht tarifgebunden war, kam damit einer Verpflichtung aus ...
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01.12.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Neue Eckdaten beachten
Zum 1. Januar 2008 ändern sich wieder die Beitragsbemessungsgrenzen und andere maßgebende Rechengrößen für die Sozialversicherung. Nachfolgend finden Sie die Eckdaten für 2008.
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01.12.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Zahlungstermine beachten
Die jeden Monat fällige Lohnsteuer sollten Arbeitgeber unter Ausnutzung der gesetzlich gewährten Zahlungsschonfrist zahlen. Fallen die Termine auf einen Samstag, Sonn- oder Feiertag, darf die Zahlung sogar am nächsten Werktag erfolgen. Anders ist es bei den Sozialversicherungsbeiträgen. Diese müssen am drittletzten Bankarbeitstag bezahlt sein.
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01.12.2007 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitslosengeld
Eine schwangere Frau, die nicht arbeiten darf, hat trotzdem Anspruch auf Arbeitslosengeld. Das hat das LSG Hessen entschieden. Im Urteilsfall hatte der Arzt aufgrund einer Risikoschwangerschaft ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen. Die Arbeitsagentur als „Ersatzarbeitgeber“ darf die Arbeitslose in diesem Fall nicht auf das Krankengeld verweisen. Das Schutzinstrument des Beschäftigungsverbots würde ins Leere laufen, wenn die Schwangere sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen ...
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