01.02.2003 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Frage: „In
unserer Kanzlei wurden viele Körperschaftsteuererklärungen
für das Jahr 2001 gefertigt. In diesem Zusammenhang stellte sich
uns die Frage, wie man als Steuerberater nach dem Systemwechsel im
Körperschaftsteuerrecht sein Honorar für die letzte
Gliederung des verwendbaren Eigenkapitals (Umgliederung) und die
Erklärung zur gesonderten Feststellung abrechnen kann?“
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus KP · Kapitalanlagen
Wenn es im Rahmen eines Mandatsvertrages um Fragen
der legalen Steuerminimierung geht und die Möglichkeiten bei der
gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit ausgeschöpft
sind, wünscht der Mandant - wenn er denn ordentliche Gewinne
erzielt hat - häufig eine Beratung über
steuerbegünstigte Kapitalanlagen. Unabhängig davon, ob der
Mandant bereits „eigenes Material“ gesammelt hat oder ob er
von Ihnen als Berater konkrete Empfehlungen erwartet, wird er von einer
Investition ...
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus KP · Steuerpläne
Das Minijob-Konzept ist Inhalt des „Gesetzes
für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“. Es soll im
Gegensatz zu den weiteren Regelungen des Gesetzes wegen Umstellungs-
und Programmierbedarf für die Arbeitgeber, die Sozialversicherung
und die Steuerbehörden erst zum 1.4.03, statt zum Beginn des
Jahres, in Kraft treten. Für die so genannten Minijobs gelten
folgende Regelungen (den Gesetzestext finden Sie unter
www.iww.de/steuerplaene):
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrecht
In KP 10/02 wurde ausführlich über das
bisher nicht veröffentlichte Urteil des OLG Koblenz vom 17.7.02
zum Thema „Amtshaftung von Finanzbeamten“ und der endlich
geschaffenen „Waffengleichheit“ - was die
Verpflichtung zur zeitnahen Kenntnisnahme neuer Rechtsprechung betrifft
- berichtet. Tenor der Entscheidung war Folgender: Erlässt
ein Sachbearbeiter ohne Kenntnis der neuen BFH-Rechtsprechung falsche
Bescheide, dann macht er sich einer Amtspflichtverletzung schuldig, und
Ihr ...
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleiorganisation
Kommunikation und Terminverwaltung ist nicht nur
eine Angelegenheit des Sekretariats. Nein, das ist zunächst
Chefsache! Sehen Sie Ihre Kanzlei als Informationsdrehscheibe. Sie
erhalten täglich jede Menge Informationen, die Sie gezielt nutzen
und gefiltert Ihren Mandanten weitergeben können, teilweise sogar
weitergeben müssen. Die Kommunikation und der Umgang mit den
Mandanten müssen reibungslos funktionieren, das ist
schließlich das Aushängeschild Ihrer Kanzlei. Auch die
interne ...
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01.01.2003 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Eine Information auf der Homepage einer
Anwaltskanzlei (Interessentenschreiben), die sich an eine Vielzahl
potenzieller Mandanten (hier: Aktionäre) wendet, stellt sich nicht
als eine unzulässige Werbung um die Erteilung eines Mandats im
Einzelfall im Sinne von § 43b BRAO dar, auch wenn der Gegenstand
der beworbenen anwaltlichen Tätigkeit (hier: Prüfung von
Schadenersatzansprüchen gegen eine Aktiengesellschaft wegen
angeblich falscher Unternehmensmeldungen) in Gestalt des in ...
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01.01.2003 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Die schwierige wirtschaftliche Lage schlägt
auch auf das Geschäft des Steuerberaters voll durch. Insolvenzen
von Mandanten sind an der Tagesordnung und Honorarausfälle
häufen sich. Die gestiegenen Anforderungen der Kreditinstitute
nach § 18 KWG und Basel II eröffnen dem Steuerberater
insoweit die Chance, durch die zusätzlich anfallenden
Tätigkeiten einen Teil der Ausfälle zu kompensieren. Welches
Gebührenpotenzial in Basel II steckt, haben wir bereits in KP
12/01 anhand ...
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01.01.2003 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Frage: Ein Mandant
kündigt den mit uns abgeschlossenen Steuerberatungsvertrag
fristgemäß zum 1.10.02. Wir hatten schon vor geraumer Zeit
mit der Erstellung des Jahresabschlusses für das Kalenderjahr 01
begonnen. Die Arbeiten waren soweit gediehen, dass nur noch die
Inventur des Warenbestandes und die Hauskosten eingebucht werden
mussten. Bei Eingang der Kündigung des Mandates war sowohl der
Jahresabschluss soweit fertiggestellt als auch die Anlagenbuchhaltung.
Nach welcher ...
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01.01.2003 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Frage: Bei meinen
Gebührenrechnungen habe ich es in vielen Fällen so gehalten,
dass ich für den Jahresabschluss einen Rahmensatz im oberen
Bereich bestimmt habe. Dafür habe ich die betrieblichen
Steuererklärungen nur mit dem Mindestsatz abgerechnet. Nun hat es
Streit gegeben, und das Gericht hat die Gebühr für den
Jahresabschluss von 35/10 einer vollen Gebühr nach Tabelle B auf
den mittleren Rahmensatz von 25/10 reduziert, weil es sich um einen so
genannten Durchschnittsfall ...
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01.01.2003 · Fachbeitrag aus KP · Wettbewerbsrecht/Werbung
In einer begrüßenswerten Entscheidung
hat der BGH erneut verdeutlicht, dass an die Annahme einer
berufswidrigen Einzelfallwerbung hohe Anforderungen zu stellen sind. Er
hat damit seine liberale Rechtsprechung zur Zulässigkeit von
Rundschreiben an Nichtmandanten (vgl. dazu KP 01, 149) fortgesetzt und
der restriktiven Sichtweise der Vorinstanz (OLG Stuttgart 15.10.99,
Stbg 00, 441) eine klare Absage erteilt (BGH 21.2.02, I ZR 281/99, NJW
02, 2642).
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