01.05.2003 · Fachbeitrag aus KP · Honorardurchsetzung
Frage: Gegen einen
ehemaligen Mandanten haben wir wegen eines Gebührenanspruchs einen
bestandskräftigen Vollstreckungsbescheid erwirkt. Da uns bekannt
ist, dass der Mandant im Rahmen des monatlichen USt-
Voranmeldungsverfahrens stets Erstattungsbeträge erhält,
haben wir im Oktober letzten Jahres einen Pfändungs- und
Überweisungsbeschluss (PfÜB) erwirkt, der im gleichen Monat
noch dem FA als Drittschuldner zugestellt worden ist. Die Pfändung
erstreckte sich u.a. auch auf ...
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01.04.2003 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrecht
Übernimmt ein Steuerberater zur Beseitigung
eines von ihm verursachten Schadens den Auftrag, den
steuerbegünstigten Ankauf einer Immobilie persönlich zu
überwachen, dann hat er zwar nicht unbedingt die wirtschaftliche
Rentabilität des Geschäfts garantiert. Es droht ihm aber
dennoch die Haftung aus der Schlechterfüllung des Auftrages, wenn
nur der steuerliche Zweck - Verlustrückträge durch den
Immobilienkauf zu bewirken - erreicht wird, sich die Investition
aber ansonsten für ...
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01.04.2003 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleiführung
Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne.
Das bedeutet für uns, wo gearbeitet wird, werden Fehler gemacht.
Wer als Steuerberater behauptet, er macht keine Fehler, belügt
sich selbst oder arbeitet nicht. Denn bei der Regelungswut des
Gesetzgebers mit immer neuen Novellen und immer kürzeren
Umsetzungsfristen kann sich auch der noch so gute Steuerberater nicht
mehr von fachlichen Fehlern freisprechen. Viel schwerer wiegen aber die
Fehler, die durch mangelhafte Organisation und ...
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01.04.2003 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Das Thema Honorardurchsetzung ist gerade in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten naturgemäß ein
Dauerbrenner. Ein Patentrezept zur hundertprozentigen Vermeidung von
Honorarausfällen gibt es leider nicht. Allerdings zeigt die
Praxis, dass immer wieder leicht vermeidbare Fehler gemacht werden, die
dann dem Steuerberater die Durchsetzung seiner berechtigten
Honoraransprüche erschweren oder sogar vereiteln. Vielfach lassen
sich diese Probleme jedoch relativ leicht vermeiden, wenn man ...
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01.04.2003 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Frage 1: Eheleute
beabsichtigen, mir das steuerliche Beratungsmandat zu übertragen.
Der Ehemann hat einen Gewerbebetrieb, die Ehefrau ist freiberuflich
tätig. Es ist vorgesehen, dass der Berater sämtliche
betrieblichen und privaten Steuererklärungen fertigen soll.
Können die zu erbringenden Leistungen unbedenklich in einem
Steuerberatungsvertrag zusammengefasst werden oder ist es besser, mit
den Eheleuten mehrere Verträge abzuschließen?
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01.04.2003 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Durch die 3. Änderungsverordnung wurde
- entsprechend § 20 Abs. 1 S. 2 BRAGO - die so
genannte Höchstgebühr für die Erstberatung in § 21
StBGebV aufgenommen. Das Erstberatungslimit liegt jetzt bei 180 EUR.
Diese „Kappung“ des Honoraranspruchs des Steuerberaters
für die „erste Beratung“ des neuen Mandanten
dürfte häufig im krassen Missverhältnis stehen zu der
Bedeutung, die der Rat für den Mandanten hat. Auch der zeitliche
Aufwand für das Beratungsgespräch wird ...
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01.03.2003 · Fachbeitrag aus KP · Qualitätsmanagement
„Zeit ist Geld“ heißt es
bekanntlich, und dieser Wahlspruch gilt auch im Kanzleialltag.
Allerdings nur mit einer Einschränkung: Die Schnelligkeit darf
nicht zu Qualitätsverlusten führen, das würde der
Mandant nie verzeihen. Ein einfacher Weg, qualitativ hochwertige Arbeit
schnell und vor allem fehlerfrei zu liefern, ist das Arbeiten mit
Checklisten. Wie solche Checklisten im Praxisalltag konkret eingesetzt
werden, wie es dazu kam und vor allem wie die Akzeptanz unter ...
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01.03.2003 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Die Arbeit von steuerlichen Beratern wird immer
mehr zur gefahrgeneigten Tätigkeit. Schon die Honorarannahme kann
den Steuerberater bei „kontaminiertem Geld“ schnell in den
Verdacht der Geldwäsche bringen. Zudem bringt das
„Geldwäschebekämpfungsgesetz“ für die
steuerliche Beratungspraxis vollkommen neue Berufspflichten mit sich,
bei deren Verletzung hohe Geldbußen drohen. Zu allem
Überfluss steht seit Einführung des § 370a AO als
„Verbrechenstatbestand“ schnell der ...
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01.03.2003 · Fachbeitrag aus KP · Wettbewerbsrecht
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in einem
aktuellen Urteil für weitgehende Rechtssicherheit im Bereich der
Mandantenschutz- und Mandantenübernahmeklauseln gesorgt. Im
Streitfall war eine angestellte Steuerfachwirtin nach bestandenem
Steuerberaterexamen aus einer Steuerberatungsgesellschaft ausgeschieden
und hatte in fünf Fällen Mandate der Gesellschaft
„mitgenommen“, obwohl im Anstellungsvertrag für diesen
Fall eine „stattliche“ Entschädigung in Höhe von
20 Prozent des ...
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01.03.2003 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Frage: „Das
Unternehmen eines Mandanten wurde zum 30.10. des Veranlagungsjahres von
einem Einzelunternehmen in eine GmbH & Co. KG umgewandelt. Das
Veranlagungsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Kanzlei bearbeitet
die Buchhaltung des gesamten Kalenderjahres, also vom 1.1. bis 31.10.
für das Einzelunternehmen und vom 1.11. bis 31.12. für die KG.
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