01.12.2005 · Fachbeitrag aus KP · Steuerberatergebührenverordnung
In der Rechtsprechung zum Steuerberatergebührenrecht hat sich in den letzten Jahren zunehmend der vom Anwaltsgebührenrecht hervorgebrachte Begriff der
Mittelgebühr
durchgesetzt. Das OLG Düsseldorf hat jetzt entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass der Steuerberater nicht mehr schematisch von dieser Mittelgebühr ausgehen kann, sondern die Angemessenheit jeder Gebührenforderung über der Mindestgebühr nachweisen muss (OLG Düsseldorf, 8.4.05, 23 U 190/04, unter ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus KP · Hinweis- und Aufklärungspflichten
Bei der Erstellung der Steuererklärung ist meist nicht falsches Handeln, sondern pflichtwidriges Unterlassen Auslöser für einen Haftungsfall. Wesentliche Fakten werden schnell übersehen oder wichtige Hinweise im Zeitdruck unterlassen. Ungefähr 30 v.H. aller Schadensfälle sowie aller Aufwendungen zur Schadensbehebung sind auf solche Pflichtverletzungen zurückzuführen. Im folgenden Beitrag soll anhand eines Praxisfalls der Umfang der Hinweis- und Aufklärungspflicht dargestellt werden.
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus KP · Wettbewerbsrecht
Ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot gegenüber einem ausgeschiedenen Gesellschafter einer Sozietät ist nur unter engen Grenzen zulässig. Eine Überschreitung des notwendigen Maßes kann nicht damit gerechtfertigt werden, den ehemaligen Gesellschafter auf diesem Wege zusätzlich bestrafen und für die Zukunft als Wettbewerber ausschalten zu wollen (BGH 18.7.05, II ZR 159/03, DStR 05, 1657, Abruf Nr.
052700
).
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Gehört die Beratung des Mandanten in Fragen gesellschaftsrechtlicher Gestaltung nicht unmittelbar zum Wirkungskreis des Steuerberaters, verstößt sie als unerlaubte Rechtsberatung gegen Art. 1 § 1 S. 1 RBerG. Erteilt ein Steuerberater unerlaubten Rechtsrat, trifft ihn bei Beratungsfehlern im gleichen Maße ein Verschulden wie einen zugelassenen Rechtsanwalt (OLG Naumbug 12.7.05, 1 U 8/05, Abruf-Nr.
052916
)
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus KP · Konkurrenzbeobachtung
Jede Kanzlei sollte ihre Beratungsleistungen, Honorare, Absatzwege sowie Kommuniktionsmaßnahmen analysieren und mit denen ihrer Mitbewerber vergleichen. Denn nur wenn Ihnen diese Informationen zur Verfügung stehen, können Sie Wettbewerbsvor und -nachteile identifizieren und Ihren Markt aktiv beeinflussen. Ohne entsprechende Informationen basiert die Entwicklung Ihrer Kanzlei und Ihrer Beratungsleistungen nur auf subjektiven Vermutungen. Die Wettbewerbsanalyse stellt somit die Basis für die ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus KP · Beratungspflichten
Wurde der Steuerberater nicht mit der Buchhaltung und der Erstellung des Jahresabschlusses beauftragt, ist er grundsätzlich nicht zur Unterschlagungsprüfung und zur Suche nach versteckten Falschbuchungen verpflichtet. Etwas anderes gilt, wenn deutliche Anzeichen dafür sprechen, dass die Ergebnisse der Buchführung oder die dem Berater gegebenen Informationen falsch sind oder sich auch nur Zweifel an der Richtigkeit aufdrängen (OLG Celle 15.5.05, 3 U 206/01, Abruf-Nr.
052917
).
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus KP · Abschlussprüfung
Nach § 57a WPO sind Wirtschaftsprüfer in eigener Praxis und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften verpflichtet, sich im Abstand von drei Jahren einer externen Qualitätskontrolle zu unterziehen, wenn sie gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfungen durchführen. Auch § 319 Abs. 1 HGB wurde dahingehend geändert, dass Abschlussprüfungen nur noch von Prüfern durchgeführt werden können, die über eine wirksame Bescheinigung über die Teilnahme an der Qualitätskontrolle nach § 57a der WPO ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus KP · Zeugnisgrundsätze
Jeder Mitarbeiter, den Sie einmal einstellen, wird irgendwann die Kanzlei wieder verlassen. Das Arbeitsverhältnis kann durch Ablauf einer Befristung, Eigenkündigung des Arbeitnehmers oder durch Kündigung seitens des Kanzleiinhabers enden. Dabei ist einer der Hauptstreitpunkte die Frage der Zeugniserteilung. Dass Arbeitszeugnisse eine eigene Sprache sprechen, ist ein offenes Geheimnis. Die Botschaft zwischen den Zeilen schreiben zu können, ist entscheidend. Der folgende Beitrag erläutert, ...
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus KP · Honorarabrechnung
In der letzten Ausgabe (Meyer, KP 05, 164) haben wir Sie darüber informiert, welche Tätigkeiten für den Steuerberater bei der Nachfolgeplanung anfallen und wie die Tätigkeiten nach der Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV) abzurechnen sind. Daneben sind dem Steuerberater aber auch eine Reihe von Tätigkeiten erlaubt, die außerhalb der StBGebV zu vergüten sind oder die zu den so genannten gemischten Tätigkeiten zählen.
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01.11.2005 · Fachbeitrag aus KP · Testamentsvollstreckung durch den Steuerberater
Vergütungsfragen der Abwicklungsvollstreckung kann der Steuerberater nach den „
Empfehlungen des deutschen Notarvereins für die Vergütung des Testamentsvollstreckers“
bemessen (s. KP 05, 151). Die Empfehlungen zur Dauertestamentsvollstreckung, das Sonderproblem der Erstellung der Erbschaftsteuererklärung sowie weitere Problemfelder werden in diesem Beitrag gesondert behandelt und anhand von Praxisfälle erläutert.
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