04.10.2018 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Eine Archiv-DVD für den Mandanten zu erstellen, ist mit Kosten verbunden, die sich meist im Bereich von 30 EUR (Kosten der DATEV-Rechnungswesen-Archiv-DVD) bis 60 EUR bewegen. Können die Kosten weiterbelastet werden? Klar ist, dass die Vergütung für die Übersendung der Daten gesondert nach § 4 Abs. 1 StBVV geregelt werden kann – was aber selten gemacht wird.
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26.09.2018 · Nachricht aus KP · Berufsrecht
Am 19.7.18 bekam Heiko Maas Post von der EU-Kommission – ein Aufforderungsschreiben im Rahmen des Vertragsverletzungsverfahrens Nr. 2018/2171. Darin wirft die Kommission Fragen zu den reglementierten Berufen auf. Unter Tz. 2.5 geht es um die Vereinbarkeit des deutschen Steuerberaterrechts mit EU-Recht. Nach Auffassung der Kommission führen die Ausnahmen nach § 4 StBerG dazu, dass der Vorbehalt der Tätigkeiten von Steuerberatern im StBerG inkohärent und unverhältnismäßig und aus ...
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26.09.2018 · Fachbeitrag aus KP · Honorarrecht
Ist unklar, für welche Tätigkeiten eine Stundenhonorarvereinbarung gelten soll, ist die Vereinbarung nach dem objektiven Empfängerhorizont gemäß §§ 133, 157 BGB auszulegen. Eine unpräzise und/oder nur mündlich getroffene Honorarvereinbarung ist also aus Sicht des Mandanten auszulegen. Dass sich dies zulasten des Steuerberaters auswirken kann, zeigt ein Fall des LG Dortmund (12.1.18, 17 S 133/17).
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26.09.2018 · Fachbeitrag aus KP · Honorar
Ein Blick in die Rechtsprechung zeigt, dass Steuerberater bei der Gebührenabrechnung immer wieder fatale Fehler machen. So auch im Falle des OLG Düsseldorf (11.5.17, 12 U 55/16), in dem ein Steuerberater ein fünfstelliges Honorar zurückzahlen musste, weil er den Höchstsatz für die Zeitgebühr überschritten und keine Honorarvereinbarung abgeschlossen hatte.
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14.09.2018 · Nachricht aus KP · Selbstständigkeit
Arbeitet ein angestellter Mitarbeiter nach der Eigenkündigung als freier Mitarbeiter weiter, hat die zuvor ausgeübte abhängige Beschäftigung keine Indizwirkung dafür, ob die weitere Tätigkeit sozialversicherungspflichtig ist, wenn die freie Mitarbeit dem Aufbau einer eigenen Existenz dient (LSG Rheinland-Pfalz 12.12.17, L 6 R 133/17).
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14.09.2018 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Rechtsanwälte und Steuerberater sind verpflichtet, ihre Unterlagen aufzubewahren. Bei Rechtsanwälten beträgt die Frist 6 Jahre (seit 18.5.17) und bei Steuerberatern 10 Jahre (seit 12.4.08). Die Verjährungsfrist beträgt bei beiden 3 Jahre (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Dadurch entsteht für beide Berufsgruppen ein interessantes Problem. Kann ein (Ex-)Mandant oder ein Insolvenzverwalter seinen Herausgabeanspruch aus §§ 667, 675 Abs. 1 BGB geltend machen, solange die Akten aufzubewahren sind, ...
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