01.02.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bilanzierung
Der Jahresbeginn gibt wieder das Startsignal
für die Abschlussarbeiten für das zurückliegende Jahr.
Bei den insofern anstehenden Überlegungen spielt auch § 7g
EStG eine gewichtige Rolle, denn diese Vorschrift ermöglicht durch
Rücklagenbildung und Sonderabschreibungen nicht nur eine
liquiditätsschonende Besteuerungsverlagerung, sondern
gegebenenfalls auch endgültige Steuervorteile (vgl. Herold, GStB
01, 398). Der nachfolgende Beitrag gibt einen Überblick über
praxisrelevante ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Niedersächsisches FG
Ein Berichterstatter des 7. Senats des
Niedersächsischen FG hat mit einem unanfechtbaren Beschluss vom
17.8.01 wie folgt entschieden: Bei der Zurücknahme eines
gerichtlichen Antrags auf Aussetzung der Vollziehung (AdV) ist von der
Erhebung der Gerichtskosten abzusehen. Denn wenn bei der Einstellung
des Klageverfahrens die Gerichtskosten entfallen, muss dies
konsequenterweise und erst recht für das Nebenverfahren über
die AdV gelten, das „entsprechend“ § 72 Abs. 2 S. 2
FGO ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Räumt ein Elternteil dem Kind schenkweise
eine Unterbeteiligung an einem bestehenden Kommanditanteil ein, wird
der dem Kind dadurch zustehende Gewinnanteil nicht auf seine
Angemessenheit im Verhältnis zum Wert der Unterbeteiligung
überprüft, wenn die KG selbst zwischen einander fremden
Personen eingegangen wurde. Der BFH gibt mit dem Urteil vom 9.10.01
(VIII R 77/98) seine langjährige gegenteilige Rechtsprechung auf.
(Abruf-Nr. 011450)
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Mietet der Arbeitgeber ein häusliches
Arbeitszimmer von seinem Arbeitnehmer an, sind die Mietzahlungen
zumindest dann nicht in Arbeitslohn umzuqualifizieren, wenn der
Arbeitgeber gleichlautende Mietverträge auch mit fremden Dritten
abschließt und die Anmietung des Raumes im eigenbetrieblichen
Interesse des Arbeitgebers erfolgt. Dies ist jedenfalls dann
anzunehmen, wenn der Arbeitnehmer über keinen weiteren
Arbeitsplatz in einer Betriebsstätte des Arbeitgebers verfügt
(BFH ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Gesetzgebung
Als „Weihnachtsgeschenk“ wurde das
Gesetz zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts (UntStFG) am
24.12.01 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl I 01, 3858 ff).
Damit ist es dem Gesetzgeber tatsächlich gelungen, die
Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts bis zum Jahreswechsel
2001/2002 zu realisieren. Die Verkündigung des Gesetzes noch im
Jahre 2001 war wichtig, da die Gesetzesänderungen teilweise noch
Wirkung für den Veranlagungszeitraum (VZ) 2001 entfalten.
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Arbeitslohn, Werbungskosten
Die lohnsteuerliche Behandlung von
Telekommunikationskosten wurde mehrfach geändert. Ihren
Schlusspunkt hat die Änderungswelle nun in den LStR 2002 erfahren.
Daher erläutert der folgende Beitrag, wo-rauf Arbeitgeber beim
Ersatz solcher Aufwendungen und Arbeitnehmer beim Werbungskostenabzug
seit dem 1.1.02 achten müssen. Um Missverständnissen
vorzubeugen: Als Telekommunikationskosten werden nachfolgend sowohl die
Kosten der Telefonnutzung (Festnetz, Handy, Faxgerät) als auch ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Der sollversteuernde Unternehmer schuldet die
Umsatzsteuer bereits bei Leistungserbringung. Damit finanziert er die
Umsatzsteuer vor, bis sein Kunde das vereinbarte Entgelt entrichtet
hat. Problematisch sind die Fälle, in denen die Zahlung des Kunden
ganz oder teilweise ausbleibt. Zwar sieht § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG
in diesen Fällen eine Korrektur der Umsatzsteuer vor, allerdings
wird diese Vorschrift von der Finanzverwaltung bislang
äußerst restriktiv gehandhabt. Das heißt, ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Die Eigenheimzulage wird auch gewährt, wenn
eine Wohnung unentgeltlich an einen Angehörigen i.S. des § 15
AO zu Wohnzwecken überlassen wird (§ 4 S. 2 EigZulG).
„Unentgeltlich“ im Sinne dieser Vorschrift bedeutet jedoch,
dass für die Wohnung keinerlei Gegenleistung - gleich
welcher Art und Höhe - erbracht werden darf. Die
Eigenheimzulage ist daher dann zu versagen, wenn der Nutzende dem
Eigentümer ein zinsverbilligtes Darlehen hingibt (BFH 31.7.01, IX
R 9/99). (Abruf-Nr.
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01.01.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
m vorstehenden Beitrag von Alber (GStB 02, 32)
wurden die Regeln und Fehler bei der Vereinbarung von Tantiemen
aufgezeigt. Nachfolgend wird nun eine Musterformulierung für eine
Gewinntantieme vorgestellt, die den aktuellen steuerlichen
Anforderungen Rechnung trägt. Zudem wird ein Muster für eine
Darlehensvereinbarung zwischen GmbH und
Gesellschafter-Geschäftsführer abgedruckt. Diese kann
verwendet werden, wenn die Tantieme auf Grund eines
Liquiditätsengpasses der GmbH nicht ...
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01.01.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Tantiemen sind neben dem Festgehalt und einer
Pensionszusage ein gängiger Bestandteil der Gehaltsausstattung von
Gesellschafter-Geschäftsführern. Hierbei ist zu beachten,
dass nicht nur die Gesamtausstattung angemessen bleiben muss, sondern
auch jeder einzelne Bestandteil. Das heißt: Auch wenn die
Gesamtbezüge des Gesellschafter-Geschäftsführers der
Höhe nach vom Finanzamt insgesamt als noch angemessen anerkannt
werden, können Fehler bei der Vereinbarung und Bemessung ...
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