04.05.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzministerium
Das BMF hat brandaktuell ein Anwendungsschreiben zu der Neuregelung des § 35a EStG erlassen, welches erstmals eine (beispielhafte) Auflistung begünstigter und nicht begünstigter Aufwendungen enthält. Welche Auswirkungen das auf Pflegeleistungen hat, wird nachfolgend ausführlich durchleuchtet.
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04.05.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz hat der Gesetzgeber ab 1.1.10 eine Steuerermäßigung für Beherbergungsleistungen geschaffen und damit für viel Aufsehen gesorgt. Zu den umsatzsteuerlichen Zweifelsfragen hat die Finanzverwaltung nun umfänglich Stellung genommen.
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04.05.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzministerium
Bei der nachträglichen Korrektur unrichtiger Rechnungen fallen häufig Nachzahlungszinsen gemäß § 233a AO an. Bisher verzichtete die Finanzverwaltung allerdings unter bestimmten Voraussetzungen bei später berichtigten Endrechnungen auf die Nachzahlungszinsen für die nachträglich festgesetzte Umsatzsteuer. Diese Billigkeitsregelung hat das BMF nun aufgehoben.
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04.05.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Finanzverwaltung
Immer mehr Landesfinanzverwaltungen machen zurzeit Werbung für die zeitnahe Betriebsprüfung. Die Ausgestaltung ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich, sie wird im Folgenden am Beispiel von Rheinland-Pfalz dargestellt. Im Ergebnis dürfte dasselbe für alle Länder gelten - die Vorteile sind für die Finanzverwaltung regelmäßig größer als für das Unternehmen.
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04.05.2010 · Fachbeitrag aus GStB · FG Düsseldorf
Die Berücksichtigung von Verlusten gemäß § 17 EStG ist häufig Gegenstand von Klagen bei Finanzgerichten. Problematisch ist dabei regelmäßig, ob und in welchem Umfang nachträgliche Anschaffungskosten einer wesentlichen Beteiligung, z.B. in Form eines Gesellschafterdarlehens, als Eigenkapitalersatz zu berücksichtigen sind. Das FG Düsseldorf hatte jüngst einen Fall zu entscheiden, in dem der wesentlich beteiligte GmbH-Gesellschafter seiner GmbH ein Darlehen gewährt hatte, das im Falle ...
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04.05.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Schon im letzten Jahr hat der BFH geklärt, dass die Kosten eines Erststudiums auch dann als Werbungskosten abziehbar sind, wenn vor dem Studium eine Berufsausbildung abgeschlossen wurde (BFH 18.6.09, VI R 14/07). Nun ist beim BFH ein Verfahren zu der Frage anhängig, ob das gleiche gilt, wenn das Studium unmittelbar nach dem Abitur oder im Anschluss an die Bundeswehrzeit oder den Zivildienst begonnen wurde (Az. VI R 7/10; Vorinstanz FG Hamburg 25.11.09, 5 K 193/08). Auf den Ausgang dieses ...
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06.04.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Pensionszusagen an GmbH-Geschäftsführer
Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften stehen immer öfter vor der Frage, wie mit den ihnen erteilten unmittelbaren Pensionszusagen verfahren werden soll. Häufig ist die Gesellschaft gezwungen, die Versorgungsleistung an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschaft anzupassen. Dem steht jedoch die steuerliche Behandlung eines solchen Verzichts entgegen. Der BFH (9.6.97, Gr S 1/94) hat nämlich schon früh klargestellt, dass der Verzicht auf eine werthaltige ...
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06.04.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
In zwei Entscheidungen hat der VIII. Senat die Rechtsprechung zum Investitionsabzugsbetrag konkretisiert: Zum einen hat er entschieden, dass Steuerpflichtige mit Einkünften aus selbstständiger Arbeit für den VZ 2007 keine Ansparabschreibung nach § 7g EStG a.F. geltend machen können, sondern nur den Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG n.F. Zum anderen hat er sich dafür ausgesprochen, dass ein Steuerpflichtiger bei einem betrieblichen Pkw, der auch privat genutzt wird, die Absicht der ...
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06.04.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Änderung der Rechtsprechung
Dem Grundgedanken des § 33 EStG folgend kommt ein Abzug als außergewöhnliche Belastung beim Steuerpflichtigen in der Regel nur dann in Betracht, wenn er ein „Sonderopfer“ - verlorene Aufwendungen - zu tragen hat. Nach herrschender Meinung fehlt es daran immer dann, wenn der Steuerpflichtige Gegenstände anschafft, die für ihn einen Gegenwert haben. Beim BFH zeichnet sich allerdings nun eine Abkehr von dieser Gegenwerttheorie ab.
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06.04.2010 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Nach § 32 GmbHG sind Gesellschafter „in keinem Fall verpflichtet, Beträge, die sie in gutem Glauben als Gewinnanteile bezogen haben, zurückzuzahlen.“ Eine Ausnahme wird von Gesetzes wegen für den Fall gemacht, dass die Gewinnauszahlungen zulasten des Stammkapitals erfolgt sind und daher den Rückforderungsanspruch aus § 31 Abs. 1 GmbHG auslösen. Wann § 32 GmbHG eingreift und den Gesellschafter vor einer Rückzahlung bewahrt, wird nachfolgend untersucht.
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