15.05.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Privates Veräußerungsgeschäft
Nach Ansicht des BFH unterliegt der aufschiebend bedingte Verkauf eines privaten Grundstücks innerhalb der gesetzlichen Veräußerungsfrist von zehn Jahren auch dann der Einkommensteuer, wenn der Zeitpunkt des Eintritts der aufschiebenden Bedingung außerhalb dieser Frist liegt . Eine wirksame Veräußerung ist bereits ab Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags anzunehmen, da dies zu einem verbindlichen Vertrag für beide Parteien führt (BFH 10.2.15, IX R 23/13, Abruf-Nr. 175927 ).
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13.05.2015 · Nachricht aus GStB · Alle Steuerzahler
Der III. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat gerade taufrisch entschieden, dass für ein volljähriges Kind unter 21 Jahren, das als arbeitsuchend gemeldet ist und einer selbständigen Tätigkeit nachgeht, Kindergeld beansprucht werden kann, sofern diese Tätigkeit weniger als 15 Wochenstunden umfasst (BFH 18.12.14, III R 9/14).
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11.05.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Erstes Quartal 2015
Bereits zu Beginn des Jahres 2015 hat die FG-Rechtsprechung wieder Fahrt aufgenommen und eine Reihe sehr praxisrelevanter Entscheidungen zum Ertragsteuer-, Umsatzsteuer und Verfahrensrecht hervorgebracht. Wie immer haben wir die wichtigsten Urteile für sie kurz kommentiert.
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11.05.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Grundstücke
Investitionen in ein bestehendes, der Einkünfteerzielung dienendes Gebäude können als Erhaltungsaufwendungen sofort abziehbar bzw. als nachträgliche Herstellungskosten lediglich im Wege der AfA zu berücksichtigen sein. Dies gilt sowohl für Gewinneinkünfte als auch für den Bereich der Überschusseinkünfte, denn der Herstellungskostenbegriff des § 255 Abs. 2 HGB findet bei allen Einkunftsarten Anwendung. Wie die Aufwendungen einzuordnen sind, hängt vor allem davon ab, welche baulichen ...
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08.05.2015 · Nachricht aus GStB · Jahresabschluss
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 5. November 2014 VIII R 13/12 entschieden, dass Ärzte, die die vorgegebenen Richtgrößen für die Verschreibung von Arznei-, Verband- und Heilmitteln um mehr als 25 % überschreiten, Rückstellungen für Honorarrückforderungen der Krankenkassen bilden dürfen.
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08.05.2015 · Nachricht aus GStB · Gemeinnützigkeit
Der X. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat im Urteil vom 21. Januar 2015 X R 7/13 die Voraussetzungen präzisiert, unter denen Spenden an eine gemeinnützige Stiftung im EU-/EWR-Ausland gemäß § 10b des Einkommensteuergesetzes (EStG) steuermindernd abziehbar sind.
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30.04.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Finanzgerichtsverfahren
Grundsätzlich wird ein Klageverfahren vor dem Finanzgericht durch Urteil aufgrund mündlicher Verhandlung entschieden. Von diesem Grundsatz sieht die FGO jedoch diverse Ausnahmen vor, die regelmäßig der Entlastung der Gerichte dienen. Ob ein solcher Verzicht auf die mündliche Verhandlung oder auf eine Entscheidung durch den ganzen Senat für den Mandanten von Vorteil ist, kann nicht pauschal entschieden werden. Seine prozessualen Rechte sollte der Mandant aber jedenfalls kennen.
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30.04.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Steuerticker
In unserem „Steuerticker“ weisen wir Sie auf brandaktuelle Neuerungen hin, die Sie in Ihrem Berufsalltag kurzfristig umsetzen sollten.
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28.04.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer-Nachschau
Rein tatsächlich ist jeder Prüfer der Finanzverwaltung natürlich in der Lage, seine während einer Umsatzsteuer-Nachschau gewonnenen Eindrücke – z.B. mittels Digitalkamera oder Smartphone – unauffällig festzuhalten. Rechtlich unterliegt das Fotografieren aber aufgrund der damit immer einhergehenden Grundrechtsbeeinträchtigungen engen Grenzen (vgl. OFD Magdeburg 20.2.12, S 7420b-7-St 24, USt-Kartei: § 27b Karte 1). Ι
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28.04.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Verlustverrechnung
Mit der ringweisen Anteilsveräußerung lassen sich steuerlich Veräußerungstatbestände vorziehen, um etwa Veräußerungsverluste vorzeitig zu verrechnen. Gleich einer Anteilsrotation übertragen Mitgesellschafter ihre Gesellschaftsanteile wechselseitig untereinander, ohne sich von der Einkunftsquelle endgültig trennen zu müssen. Der BFH hat dieses Gestaltungsmodell vor Jahren ausdrücklich anerkannt und einen Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten verneint. Wegen der zunehmend rigiden ...
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