30.06.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Herabsetzung des GewSt-Messbetrags
Gemeinden können nicht gegen die Herabsetzung des GewSt-Messbetrags eines im Gemeindegebiet ansässigen Unternehmens klagen. Dies gilt auch, wenn die Änderung dazu führt, dass die Gemeinde Gewerbesteuer in Millionenhöhe zurückerstatten muss und dadurch ihre finanzielle Handlungsfähigkeit gefährdet wird (FG Köln 14.1.16, 13 K 1398/13, Abruf-Nr. 186673 ).
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30.06.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Freiberufler-Sozietät
Mit einer wegweisenden Entscheidung hat der BFH kürzlich die gewinnneutrale Realteilung einer Mitunternehmerschaft erleichtert und so interessante neue Gestaltungsspielräume geschaffen. Denn nach der neuen Sichtweise muss die Gesellschaft nicht mehr zwingend beendet werden (BFH 17.9.15, III R 49/13, Abruf-Nr. 146459 ).
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29.06.2016 · Nachricht aus GStB · Betriebliche Termingeschäfte
Die Ausgleichs- und Abzugsbeschränkung für Verluste aus betrieblichen Termingeschäften nach § 15 Abs. 4 S. 3 ff. EStG ist grundsätzlich verfassungsgemäß. Dies gilt zumindest dann, wenn derartige Verluste noch mit späteren Gewinnen aus entsprechenden Geschäften verrechnet werden können und es deshalb noch nicht zu einer endgültigen Einkommensteuerbelastung kommt (BFH 28.4.16, IV R 20/13).
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28.06.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Steuerticker
In unserem Steuerticker weisen wir Sie regelmäßig auf Neuerungen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung hin, die Sie im Berufsalltag kurzfristig umsetzen sollten. Dieses Mal geht es um wichtige „Dauerbrenner“ wie anzuerkennende Kosten beim häuslichen Arbeitszimmer oder die Behandlung von Versicherungsleistungen bei der Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen.
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28.06.2016 · Fachbeitrag aus GStB · § 6b-Rücklage
Gemäß §§ 6b, c EStG kann der Steuerpflichtige für stille Reserven, die bei der Veräußerung bestimmter Wirtschaftsgüter im Betriebsvermögen aufgedeckt wurden, eine Rücklage bilden und diese später auf die Anschaffung oder Herstellung eines Ersatzwirtschaftsguts – in demselben oder einem anderen Betriebsvermögen des Steuerpflichtigen – übertragen, um so die sofortige Versteuerung zu vermeiden. Dies gilt auch dann, wenn das Ersatzwirtschaftsgut noch nicht fertiggestellt ist. Das ...
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23.06.2016 · Nachricht aus GStB · Verfahrensrecht
Beantragen sowohl Organträger als auch Organgesellschaft beim Finanzamt eine verbindliche Auskunft über den gleichen Sachverhalt, müssen beide Antragsteller die volle Auskunftsgebühr entrichten – wie der BFH aktuell zu einer ertragsteuerlichen Organschaft entschieden hat (BFH 9.3.16, I R 66/14).
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21.06.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Gesellschaftsrecht
Für einen Gesellschafter ist sein Stimmrecht in der Gesellschafterversammlung das entscheidende Instrument, um auf die Entwicklung des Unternehmens Einfluss zu nehmen. Bei der Ausübung seines Stimmrechts ist der Gesellschafter grundsätzlich frei; er darf seine eigenen berechtigten Interessen wahrnehmen. Eine Stimmrechtsbindung kann sich aber aus der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht ergeben. In einer aktuellen Entscheidung hat der BGH das Verhältnis von freier Stimmrechtsausübung und ...
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20.06.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Erbschaftsteuer
Nutzt ein Erbe das Familienheim des Erblassers zu eigenen Wohnzwecken, fällt die Erbschaftsteuerbefreiung rückwirkend weg, wenn der Erbe die Immobilie seinen Kindern innerhalb von zehn Jahren nach dem Erbfall überträgt, auch wenn er sie weiterhin per Nießbrauch nutzt (FG Hessen 15.2.16, 1 K 2275/15, rkr., Abruf-Nr. 185719 ).
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20.06.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Wer ein Unternehmen gründet mit dem Ziel, nachhaltig Umsätze zu erwirtschaften, dem steht grundsätzlich der Vorsteuerabzug aus existenzgründungsbezogenen Kosten zu. Der BFH hat dies nun jedoch rechtsformbezogen eingeschränkt. Seine Botschaft: Wer sich als potenzieller Gesellschafter zur Gründung einer GmbH und einem nachfolgend geplanten Unternehmenskauf durch diese GmbH beraten lasse, dem stehe als Gesellschafter kein Vorsteuerabzug zu (BFH 11.11.15, V R 8/15, Abruf-Nr. 184493 ). Was ...
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15.06.2016 · Nachricht aus GStB · Betriebsausgabenabzug
Bei einem steuerrechtlich anzuerkennenden Arbeitszimmer sind Aufwendungen für Nebenräume (Küche, Bad und Flur), die in die häusliche Sphäre eingebunden sind und zu einem nicht unerheblichen Teil privat genutzt werden, nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar (BFH 17.2.16, X R 26/13).
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