30.05.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Umwandlungssteuerrecht
Neben außersteuerlichen Aspekten wie der Steuerung des Haftungsrisikos oder der Unternehmensfinanzierung bewegen auch steuerliche Gründe Unternehmer häufig zum Rechtsformwechsel. Eine beliebte Variante ist auch nach der Unternehmenssteuerreform 2008 die „Umwandlung“ einer GmbH in die GmbH & Co. KG. Der folgende Musterfall zeigt, worauf bei einem solchen Formwechsel insbesondere in steuerlicher Hinsicht zu achten ist.
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30.05.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Seit vielen Jahren wird auf EU-Ebene über Reformen und Harmonisierungen des Mehrwertsteuersystems diskutiert. Denn Jahr für Jahr entgehen den Mitgliedstaaten Beträge in Milliardenhöhe, weil sich die bislang geltenden Systeme als missbrauchs- und betrugsanfällig erwiesen haben, was insbesondere den grenzüberschreitenden Warenverkehr betrifft. Mit Datum vom 4.10.17 hat die EU-Kommission nun konkrete Reformvorhaben angekündigt. Die ersten Umstellungen sind bereits ab 1.1.19 vorgesehen, ...
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28.05.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Steuererklärung
Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 haben sich im Zusammenhang mit der Anlage EÜR wichtige verfahrensrechtliche und auch vordruckmäßige Änderungen ergeben, die man in der Praxis im Blick haben muss. Die Einzelheiten hierzu sind nachfolgend kompakt dargestellt.
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28.05.2018 · Nachricht aus GStB · Kapitalgesellschaften
Stellt eine Kapitalgesellschaft ihren Jahresabschluss verspätet fest, ist die Tantiemeforderung des beherrschenden GGf zu dem Zeitpunkt als fällig anzusehen, zu dem sie fällig gewesen wäre, wenn der Jahresabschluss fristgerecht festgestellt worden wäre. Das FG hält es für zulässig, auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen der GmbH und ihrem Geschäftsführer dessen Tantieme rückwirkend zu kürzen, wenn die GmbH im Folgejahr einen Verlust erwirtschaftet (FG Rheinland-Pfalz 24.8.17, 6 K ...
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25.05.2018 · Nachricht aus GStB · Schneeballsysteme
Beteiligt sich der Anleger an einem von ihm nicht erkannten Schneeballsystem, das aus seiner Sicht zu gewerblichen Einkünften führen soll, ist er berechtigt, den Verlust seines Kapitals steuerlich geltend zu machen. Dies hat der BFH in einem Musterverfahren für mehr als 1.400 geschädigte Anleger entschieden (BFH 7.2.18, X R 10/16).
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25.05.2018 · Nachricht aus GStB · Städte und Gemeinden
Gemeinden dürfen bei ihren Regiebetrieben Rücklagen bilden, die bis zu ihrer Auflösung die Kapitalertragsteuer mindern. Damit wendet sich der BFH aktuell gegen die Auffassung der Finanzverwaltung, die dies von weiteren Voraussetzungen abhängig macht. Das Urteil ist für die öffentliche Hand im Rahmen des Wettbewerbs ihrer wirtschaftlichen Tätigkeiten mit privatwirtschaftlichen Unternehmen von großer praktischer Bedeutung (BFH 30.1.18, VIII R 42/15).
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15.05.2018 · Nachricht aus GStB · Wechsel des Besteuerungsregimes
Die Tarifbegünstigung für nicht entnommene Gewinne nach § 34a EStG gilt nicht für außerbilanziell hinzuzurechnende Ergebnisse aus der Verschmelzung einer GmbH auf eine KG. Die Erhöhung der Einkünfte der Personengesellschaft gemäß § 7 UmwStG wegen eines höheren Ansatzes des Wertes der im Wege der Verschmelzung auf die KG übergegangenen Wirtschaftsgüter bleibt insoweit ohne Einfluss (FG Münster 28.8.17, 3 K 1256/15 F, Rev. BFH: IV R 13/17).
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15.05.2018 · Nachricht aus GStB · Ärztliche Gemeinschaftspraxis
Aufwendungen einer Ärzte-GbR für Sponsoring im Motorsport sind nicht zum Betriebsausgabenabzug zuzulassen, wenn eine maßgeblich beruflich veranlasste Motivation für die Sponsoring-Aufwendungen nicht zu erkennen ist. Ist vielmehr davon auszugehen, dass die Kosten durch persönliche Beweggründe der GbR-Gesellschafter verursacht sind, scheidet ein Abzug aus (FG Rheinland-Pfalz 19.5.16, 4 K 1218/14, Rev. BFH: VIII R 28/17).
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15.05.2018 · Nachricht aus GStB · Außergewöhnliche Belastungen
Die Gewährung des Pflegepauschbetrags nach § 33b Abs. 6 EStG ist ausgeschlossen, wenn der Steuerpflichtige als Pflegeperson bereits eine Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Betreuer nach § 1835 BGB erhält (FG Düsseldorf 13.11.17, 15 K 3228/16 E, Rev. BFH: VI R 52/17).
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14.05.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Gestaltungsmissbrauch
Wer gestalterisch tätig wird, um seine Steuerbelastung zu mindern, hat immer die Hürde des § 42 AO zu nehmen. Daher sollte jedes Modell vorab einem „Gestaltungsmissbrauchs-Check“ unterworfen werden, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Wir geben Ihnen deshalb einen Überblick über typische Problemfälle, die die Gerichte in diesem Bereich zuletzt beschäftigt haben und weisen auf spannende noch anhängige Revisionsverfahren hin.
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