15.08.2019 · Nachricht aus GStB · Häusliches Arbeitszimmer
Kosten für den Umbau eines privat genutzten Badezimmers gehören nicht zu den abziehbaren Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer (BFH 14.5.19, VIII R 16/15).
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13.08.2019 · Nachricht aus GStB · Sonderausgaben
Nach § 210 Abs. 1a SGB VI können sich gesetzlich Rentenversicherte, die versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind und die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren nicht erfüllt haben, ihre geleisteten Arbeitnehmerbeiträge erstatten lassen. Im Streitfall hatte das Finanzamt den erstatteten Betrag als negative Sonderausgabe eingestuft und verrechnet. Dem hat das FG aber eine klare Absage erteilt. Die Erstattung bleibt gemäß § 3 Nr. 3 Buchst. b EStG steuerfrei (FG ...
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13.08.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Fördermittel
In der Ausgabe 07/2019 wurde im „Steuerticker“ auf die Neuerungen zum Baukindergeld ab dem 17.5.19 hingewiesen (KfW-Programm 424; www.iww.de/s2796 ). Besondere Probleme bereitet in der Praxis häufig das Ausschlusskriterium „Neues Zuhause als einzige Wohnimmobilie“. Eine Anfrage an das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat hat hier für Klarheit gesorgt.
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13.08.2019 · Nachricht aus GStB · Betriebsaufspaltung
Die mit Einkünfteerzielungsabsicht ausgeübte Tätigkeit einer OHG, KG oder einer anderen mitunternehmerischen Personengesellschaft gilt nach § 15 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 EStG in vollem Umfang als Gewerbebetrieb. Zwar werden Erbengemeinschaften einkommensteuerlich auch wie Personengesellschaften behandelt, obwohl sie zivilrechtlich keine Personengesellschaften sind. Das FG Köln ist aber der Auffassung, dass die Abfärbetheorie des § 15 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 EStG auf eine an sich nicht im ...
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13.08.2019 · Nachricht aus GStB · Erbschaftsteuer
Die Zuwendung eines Nießbrauchs ist bei Vermögen der Land- und Forstwirtschaft erbschaftsteuerlich nicht begünstigt. Der Nießbraucher ist zwar als Mitunternehmer anzusehen. Da die ertragsteuerliche Qualifikation beim land- und forstwirtschaftlichen Vermögen für § 13b Abs. 1 Nr. 1 ErbStG jedoch keine Rolle spielt, konnte die Witwe im Streitfall die erbschaftsteuerlichen Begünstigungen für Betriebsvermögen (Verschonungsabschlag und Freibetrag) nicht beanspruchen (FG Münster ...
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13.08.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Turnierpoker
Früher konnte man sich als Steuerpflichtiger darauf verlassen, dass erzielte Gewinne, die überwiegend auf Glück beruhen, nicht der Einkommensteuer unterliegen. Was für Lotteriegewinne auch weiterhin gilt, ist für Pokergewinne seit dem Fall „Eddy Scharf“ längst keine Gesetzmäßigkeit mehr. Auch wenn Poker in Deutschland rechtlich überwiegend als Glücksspiel eingestuft wird, sorgen Finanzverwaltung und Rechtsprechung hier mittlerweile für völlig „neue Spielregeln“. Auch bei ...
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12.08.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Dienstwagen/Geschäftswagen
Das FG Niedersachsen hat sich jüngst zur Ordnungsmäßigkeit eines elektronischen Fahrtenbuchs geäußert. Danach reicht allein die unmittelbare elektronische Erfassung der Fahrtwege des betrieblichen Fahrzeugs durch ein technisches System nicht aus. Neben dem Bewegungsprofil müssen auch die Fahrtanlässe zeitnah erfasst werden (FG Niedersachsen 23.1.19, 3 K 107/18, NZB eingelegt, BFH VI B 25/19).
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09.08.2019 · Nachricht aus GStB · Ungewisse Verbindlichkeiten
Die Kosten einer 10-jährigen Aufbewahrung von Mandantendaten und Handakten im DATEV-Rechenzentrum sind bei einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft nicht rückstellungsfähig. Laut BFH fehlt es an einer öffentlich-rechtlichen wie auch an einer zivilrechtlichen Verpflichtung zur Datenaufbewahrung (BFH 13.2.19, XI R 42/17).
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09.08.2019 · Nachricht aus GStB · Wiedereinsetzung
Wird ein aus dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) versandter fristwahrender Schriftsatz von dem justizinternen Server nicht weitergeleitet, weil die Dateibezeichnung unzulässige Zeichen enthält, kann Wiedereinsetzung in den vorigen Stand von Amts wegen gewährt werden – so der BFH (5.6.19, IX B 121/18).
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02.08.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Rechtsprechung
Das steuerliche Reisekostenrecht, das seit dem Jahr 2014 den Werbungskostenabzug für nicht ortsfest eingesetzte Arbeitnehmer und Beamte – wie z.B. Streifenpolizisten – einschränkt, ist verfassungsgemäß (BFH 4.4.19, VI R 27/17). Zeitgleich hat der BFH vier weitere Urteile veröffentlicht, die die Folgen der geänderten Rechtslage für andere Berufsgruppen – wie etwa Piloten, Luftsicherheitskontrollkräfte oder befristet Beschäftigte – verdeutlichen (BFH 10.4.19, VI R 6/17; BFH ...
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