26.11.2019 · Nachricht aus GStB · Reiseveranstalter
Entgelte, die ein Reiseveranstalter an Hoteliers für die Überlassung von Hotelzimmern bezahlt, unterliegen nicht der gewerbesteuerrechtlichen Hinzurechnung. Dies hat der BFH (25.7.19, III R 22/16) jüngst zu § 8 Nr. 1 Buchst. d und e GewStG entschieden. Nach diesen Vorschriften werden bei der Gewerbesteuer dem nach den Vorschriften des Einkommensteuer- oder Körperschaftsteuerrechts ermittelten Gewinn Miet- und Pachtzinsen, die zuvor gewinnmindernd berücksichtigt wurden, teilweise wieder ...
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26.11.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Mit Kabinettsentwurf vom 31.7.19 hat die Bundesregierung die sog. Quick Fixes zum 1.1.20 auf die Zielgerade gebracht und ist damit EU-Vorgaben nachgekommen. Neben verschärften Voraussetzungen für die Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen (ig.L.) muss man sich auf grundlegende Änderungen bei Reihengeschäften und bei Umsätzen über Konsignationslager einstellen. Doch nicht alles wurde komplett auf den Kopf gestellt. So bleibt z. B. der bisherige Belegnachweis nach altem Recht ...
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26.11.2019 · Nachricht aus GStB · Einkommensteuer
Fahrzeiten von Profi-Sportmannschaften, die zu Auswärtsterminen im Mannschaftsbus reisen, können zur Arbeitszeit der Sportler und Betreuer gehören. Zahlt ihr Arbeitgeber für die Beförderungszeiten einen Zuschlag für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit, ist dieser steuerfrei (FG Düsseldorf 11.7.19, 14 K 1653/17 L; Rev. BFH VI R 28/19).
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25.11.2019 · Nachricht aus GStB · GmbH-Gesellschafter
Der Verzicht eines Gesellschafters auf eine Darlehensforderung gegen „seine“ GmbH kann nach Einführung der Abgeltungsteuer zu einem steuerlich zu berücksichtigenden Verlust bei den Einkünften aus Kapitalvermögen führen (BFH 6.8.19, VIII R 18/16).
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19.11.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Fotovoltaikanlagen
Zunehmend werden sowohl neue als auch bestehende Fotovoltaikanlagen mit Batteriespeichern ausgerüstet, um selbst produzierte Energie noch besser nutzen zu können. Das liegt auch an der sinkenden Einspeisevergütung nach dem EEG. Besitzer von Eigenheimen, die sich mit dem Gedanken tragen, einen Batteriespeicher einzubauen oder nachzurüsten, stehen vor der Frage, wie der Speicher steuerlich zu behandeln ist. Eine neue Auffassung der OFD Nordrhein-Westfalen sorgt hier für Unruhe. Danach sollen ...
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19.11.2019 · Nachricht aus GStB · Nachweis von Gesellschafterforderungen
Steuerpflichtige, die ihrer GmbH als Gesellschafter bis zum 27.9.17 eine (ehemals) eigenkapitalersetzende Finanzierungshilfe geleistet haben, können den Ausfall ihrer Rückzahlungs- oder Regressansprüche im Fall der Veräußerung oder Auflösung der Gesellschaft als nachträgliche Anschaffungskosten geltend machen (BFH 2.7.19, IX R 13/18). Bestreitet das Finanzamt (FA), dass eine in der Bilanz der Gesellschaft ausgewiesene Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter bestand, spricht die ...
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19.11.2019 · Nachricht aus GStB · Gesundheitsförderung
Aufwendungen für eine Bewegungstherapie, Gymnastik und ein Gerätetraining, die Krankheitskosten darstellen, können laut FG Münster nur dann als agB berücksichtigt werden, wenn deren Zwangsläufigkeit nachgewiesen wird. Bei den genannten Maßnahmen k önne es sich allenfalls um Heilmittel i. S. einer physikalischen Therapie handeln, für die das Nachweiserfordernis des § 33 Abs. 4 EStG i. V. m. § 64 Abs. 1 Nr. 1 EStDV gilt. Pauschale ärztliche Bescheinigungen, in denen allgemein ...
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19.11.2019 · Nachricht aus GStB · Erwerbsminderungsrente
Der ermäßigte Steuersatz findet auf eine Rentennachzahlung, die sich auf zwei Veranlagungszeiträume (VZ) bezieht, keine Anwendung, wenn die Nachzahlung im zweiten VZ erfolgt (FG Münster 19.9.19, 5 K 371/19 E).
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Die glaubensverschiedene Ehe
Bekanntlich gilt der Grundsatz: Die Zusammenveranlagung bei Ehepartnern ist im Vergleich zur Einzelveranlagung steuerlich besonders vorteilhaft, wenn die Einkommen der Ehepartner stark differieren. Jedoch kann der Vorteil des Splittingtarifs bei glaubensverschiedenen Ehen durch die Erhebung des besonderen Kirchgelds gemindert oder sogar überkompensiert werden. Der folgende Beitrag veranschaulicht, bei welchen Konstellationen eine Einzelveranlagung steuerlich günstiger sein kann.
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12.11.2019 · Nachricht aus GStB · Zweitwohnung
Grundsätzlich sind Kosten für die Miete der Zweitwohnung am Beschäftigungsort nur so lange als Werbungskosten abziehbar, wie das entsprechende Arbeitsverhältnis und damit die beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung besteht. Für die Dauer der Arbeitsplatzsuche sollen die Mietkosten der zunächst beibehaltenen Wohnung aber auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses als vorweggenommene Werbungskosten abgezogen werden können (FG Münster 12.6.19, 7 K 57/18 E, r.kr.).
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