09.11.2016 · Fachbeitrag aus FMP · Insolvenzrecht
Erklärt der Schuldner dem Gläubiger, eine fällige Zahlung nicht in einem Zug erbringen und nur Raten zahlen zu können, muss dies allein nicht zwingend darauf schließen lassen, dass der er seine Zahlungen eingestellt hat.
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09.11.2016 · Fachbeitrag aus FMP · Kostenrecht
Dass verschiedene Gerichte unterschiedliche Entscheidungen treffen, ist bekannt. Aber auch innerhalb eines Gerichts kann es unterschiedliche Auffassungen geben. Hierauf müssen sich Gläubiger einstellen. Das zeigt exemplarisch das AG Dortmund. Dort sind mehrere Richter in Mietsachen tätig. Welche Kosten der gewerbliche Vermieter als Gläubiger verlangen kann, wenn er einen Rechtsdienstleister einschaltet, beantworten die Richter unterschiedlich. Während der eine – immerhin der Vorsitzende ...
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09.11.2016 ·
Download aus FMP · Downloads · Forderungsrecht
Angesichts der immer niedrigeren Verzinsung müssen Gläubiger im Einzelfall prüfen, ob ihnen ein höherer Zinsschaden entstanden ist, weil sie selbst fortlaufend Kredit in Anspruch nehmen den sie höher verzinsen müssen. Ein regelmäßiger Dispositionskredit genügt. Formulieren Sie den Zinsantrag entsprechend wie aus der Musterformulierung ersichtlich.
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02.11.2016 · Fachbeitrag aus FMP · Abschleppkosten
Parkraumbewirtschaftung wird bei steigenden Pkw-Zahlen immer schwieriger und auch teurer. Das trifft vor allem Gewerbetreibende, die für ihre Kunden kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stellen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Sie können daher „Falschparker“ abschleppen lassen, die solche Parkplätze nutzen, ohne Kunden zu sein. Der BGH hat nun zugunsten Gewerbetreibender entschieden, wie sie Abschleppkosten von Pkw-Haltern erstattet verlangen können. Sie müssen vor ...
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01.11.2016 · Fachbeitrag aus FMP · Insolvenzrecht
Der Empfänger einer unentgeltlichen Leistung muss den Umständen nach wissen, dass diese die Gläubiger benachteiligt, wenn ihm Umstände bekannt sind, die auffallend deutlich dafür sprechen und deren Kenntnis auch einem Empfänger mit durchschnittlichem Erkenntnisvermögen ohne gründliche Überlegung die Annahme nahelegt, dass die Befriedigung der Gläubiger infolge der Freigiebigkeit verkürzt wird.
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31.10.2016 · Fachbeitrag aus FMP · Auskunftei
Millionen von Schuldnern sind bei der Schufa eingetragen, weil sie ihren Zahlungsverpflichtungen – manchmal nur vermeintlich – nicht nachgekommen sind. Immer häufiger wehren sie sich gegen solche Einträge, auch, weil auf Einmeldeklagen spezialisierte Anwaltskanzleien die Schuldner hierüber zunehmend informieren. Für Gläubiger und ihre Bevollmächtigten gilt es, besonders sorgfältig zu agieren, weil die erstinstanzlichen Gerichte nicht immer die maßgeblichen Kriterien für die ...
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28.10.2016 · Fachbeitrag aus FMP · Basiszinssatz
Bereits seit dem 1.1.15 war der Basiszinssatz unverändert bei -0,83 Prozent. Seit dem 1.7.16 sind nun -0,88 Prozent zu berücksichtigen. Bei einem Verbraucher beträgt der Verzugszinssatz nach § 288 ZPO 4,12 Prozent
(5 Prozentpunkte – 0,88) und bei einem Geschäft, an dem kein Verbraucher beteiligt ist, 8,12 Prozent (9 Prozentpunkte – 0,88). Das hat Konsequenzen.
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28.10.2016 · Fachbeitrag aus FMP · Sicherheiten
Der Bürge verliert das Recht, sich gegenüber dem Gläubiger auf den
Ablauf der ursprünglichen Regelverjährung der Hauptforderung zu berufen, wenn aufgrund eines gegen den Hauptschuldner ergangenen rechtskräftigen Urteils gegen diesen eine neue 30-jährige Verjährungsfrist in Lauf gesetzt wird und sich der Hauptschuldner erfolglos auf die Einrede der Verjährung berufen hatte.
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25.10.2016 · Nachricht aus FMP · Überziehungszinsen
Vorformulierte Bestimmungen über ein pauschales „Mindestentgelt“ für geduldete Überziehungen (§ 505 BGB) zwischen einem Kreditinstitut und einem Verbraucher sind unwirksam (BGH 25.10.16, XI ZR 9/15 und XI ZR 387/15).
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07.10.2016 ·
Musterformulierungen aus FMP · Downloads · Forderungsrecht
Für eine Fristsetzung zur Nacherfüllung gemäß § 323 Abs. 1, § 281 Abs. 1 BGB genügt es, wenn der Gläubiger durch das Verlangen nach sofortiger, unverzüglicher oder umgehender Leistung oder durch vergleichbare Formulierungen, verdeutlicht, dass dem Schuldner für die Erfüllung nur ein begrenzter (bestimmbarer) Zeitraum zur Verfügung steht. Das Nacherfüllungsverlangen kann wie folgt um den Satz ergänzt werden, dass eine als unangemessen angesehene Frist unmittelbar beanstandet wird.
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