Das FG Niedersachsen (30.1.24, 8 K 134/23; Rev. BFH III R 7/24, Einspruchsmuster ) hat entschieden, dass die Begriffe der erstmaligen Berufsausbildung im Rahmen des § 32 Abs. 4 S. 2 EStG und der Erstausbildung in § 9 Abs. 6 S. 2 EStG einheitlich auszulegen sind.
Der BFH hat diese Woche seine Leitsatzentscheidungen bekannt gegeben. Hingewiesen sei vor allem auf die Zweitwohnungsteuer als Kosten der Unterkunft für eine doppelte Haushaltsführung.
Liegen die Voraussetzungen für eine Antragstellung gemäß § 32d Abs. 6 EStG (Günstigerprüfung) bereits vor Eintritt der Festsetzungsverjährung vor, führt ein nach deren Ablauf gestellter Antrag nach einer ...
Der BFH hat in seiner Rechtsprechung eine teleologische Reduktion des § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG bisher nur für Kosten für Instandsetzungsmaßnahmen zur Beseitigung eines Schadens bejaht, der im Zeitpunkt der Anschaffung nicht vorhanden und auch nicht „angelegt“ war, sondern nachweislich erst zu einem späteren Zeitpunkt durch das schuldhafte Handeln eines Dritten verursacht worden ist (BFH 9.5.17, IX R 6/16, BStBl. II 18, 9). Der Anwendungsbereich des § 6 Abs. 1 Nr. 1a S. 1 EStG – vorbehaltlich der ...
In Einspruch aktuell wurden zu einer Reihe von Verfahren neue Einspruchsmuster eingestellt, darunter u. a. zur Reichweite des Datenzugriffsrechts der Finanzverwaltung im Rahmen einer Außenprüfung.
Der BFH hat diese Woche seine Leitsatzentscheidungen bekannt gegeben. Hingewiesen sei vor allem auf das Vorliegen der Antragsvoraussetzungen bei der Option zum Teileinkünfteverfahren.
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Das FG Rheinland-Pfalz (19.9.23, 5 K 1800/19; Rev. BFH III R 35/23, Einspruchsmuster ) hat entschieden, dass vor Abschluss des Insolvenzverfahrens keine Rückstellung für die Insolvenzverwaltervergütung gebildet werden kann. Im Übrigen scheide ein – anteiliger – Betriebsausgabenabzug ohnehin aus, wenn der Insolvenzschuldner neben betrieblichen auch private Schulden habe.