Ein auf der Grundlage von Diktatkassetten und Excel-Tabellen geführtes Fahrtenbuch ist nicht ordnungsgemäß (FG Köln 18.6.15, 10 K 33/15, Rev. zugelassen).
Der Gewinn, den eine GmbH beim Verkauf eines Kommanditanteils erzielt, gehört zum Gewerbeertrag der KG, wenn an der KG auch natürliche Personen als Gesellschafter beteiligt sind (§ 7 S. 2 Nr. 2 GewStG) – und zwar ...
Der Verböserungshinweis (§ 367 Abs. 2 S. 2 AO) ist kein Verwaltungsakt, sondern eine unselbstständige Verfahrenshandlung. Daher greifen die Vorschriften über die Bekanntgabe von schriftlichen Verwaltungsakten und insbesondere die Bekanntgabefiktion des § 122 Abs. 2 AO nicht. Damit er seine Wirkung, rechtliches Gehör zu gewährleisten, entfalten kann, muss ihn der Einspruchsführer so zur Kenntnis nehmen, dass er sich dazu äußern kann (FG Hamburg 27.11.14, 2 K 108/14).
Wird ein Teil-Kommanditanteil unentgeltlich übertragen, gehen die festgestellten verrechenbaren Verluste des Übergebers anteilig auf den Empfänger über. Dies gilt auch dann, wenn das variable Kapitalkonto, dem die ...
Die Möglichkeit, bis zu 1.250 EUR für ein häusliches Arbeitszimmer abzuziehen (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 3 EStG), ist personenbezogen. Sie verdoppelt sich nicht, wenn der Steuerpflichtige zwei Arbeitszimmer in zwei ...
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Zwar ist das FA auch bei Dauersachverhalten befugt, in jedem neuen Veranlagungszeitraum den Sachverhalt rechtlich erneut zu prüfen. Eine bereits bestandskräftige Veranlagung kann aber nur wegen neuer Tatsachen geändert werden, wenn das FA den Sachverhalt von Amts wegen ausreichend ermittelt hat. Zur Ermittlungspflicht gehört es auch, archivierte Akten beizuziehen, wenn dazu Veranlassung besteht (FG Rheinland-Pfalz 16.6.15, 5 K 1154/13, Rev. nicht zugelassen).