21.01.2008 · Erledigtes Verfahren · EStG § 17 Abs 1 S 1 · VIII R 66/05
Darlehensverlust, Krise, Anschaffungskosten, Sanierungsprivileg
Letzte Änderung: 21. Januar 2008, 12:23 Uhr, Aufgenommen: 16. März 2007, 12:14 Uhr
Führt bei Darlehen, die in der Krise der Gesellschaft gewährt werden und die zur Sanierung der Gesellschaft objektiv geeignet waren und auch subjektiv mit Sanierungswillen gewährt wurden, das ab 1. Januar 1998 geltende zivilrechtliche Sanierungsprivileg des § 32a Abs. 3 S. 3 GmbHG dazu, die Veranlassung der Darlehensgewährung durch das Gesellschaftsverhältnis zu verneinen und damit die Darlehensverluste nicht als nachträgliche Anschaffungskosten i.S. des § 17 Abs. 2 EStG zu qualifizieren ?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: VIII R 66/05
Vorinstanz: Finanzgericht Düsseldorf 17.10.2005 11 K 2558/04 E EFG 2006, 110
Normen: EStG § 17 Abs 1 S 1, EStG § 17 Abs 2, GmbHG § 32a Abs 3 S 3
Erledigt durch: Abgabe, Neues Aktenzeichen: IX R 63/05
Rechtsmittelführer: Verwaltung