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  • 21.04.2008 · Erledigtes Verfahren · AO § 218 Abs 2 · VII R 33/06

    Abrechnung, Anrechnung, Kapitalertragsteuer, Erstattungsanspruch, Verjährung, Steuerbescheinigung, Rückwirkendes Ereignis

    Letzte Änderung: 21. April 2008, 10:47 Uhr, Aufgenommen: 16. März 2007, 12:14 Uhr

    Unterliegt der Erstattungsanspruch anrechenbarer Kapitalertragsteuer der Zahlungsverjährung nach § 228 AO 1977? Wäre für den Beginn der Verjährung die Abrechnungsverfügung des Erstbescheids maßgebend, in welchem die Anrechnung aufgrund fehlender Originalsteuerbescheinigung abgelehnt wurde?

    Kann die Anrechnungsverfügung noch nach Ablauf der 5-jährigen Zahlungsverjährung gemäß § 130 AO 1977 korrigiert werden bzw. stellt die Vorlage der Originalsteuerbescheinigungen ein rückwirkendes Ereignis dar, so dass eine Änderung der Abrechnung nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO 1977 in Betracht käme?

    Gericht: Bundesfinanzhof

    Aktenzeichen: VII R 33/06

    Vorinstanz: Finanzgericht Berlin 8.5.2006 8 K 8334/02 EFG 2006, 1396

    Normen: AO § 218 Abs 2, AO § 228, AO § 229 Abs 1 S 1, EStG § 36 Abs 2 Nr 2, AO § 130, AO § 175 Abs 1 S 1 Nr 2

    Erledigt durch: Urteil vom 12.02.2008, unbegründet.

    Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger