21.06.2016 · Erledigtes Verfahren · AO § 176 Abs 1 Nr 3 · V R 16/15
Rechnungsberichtigung, Änderung der Rechtsprechung, Steuerbescheid, Vorsteuerabzug
Letzte Änderung: 21. Juni 2016, 10:15 Uhr, Aufgenommen: 19. Juni 2015, 13:30 Uhr
1. Ist der Steuerpflichtige so zu behandeln, wie er ohne die Rechtsprechungsänderung gestanden hätte, wenn der Änderung eines Umsatzsteuerbescheids wegen der Rechtsprechungsänderung zum Vorsteuerabzug bei unrichtigem Steuerausweis durch das BFH-Urteil vom 2. April 1998 V R 34/97 (BFHE 185, 536, BStBl II 1998, 695) § 176 Abs. 1 Nr. 3 AO entgegen steht?
2. Ist der Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers zu berichtigen, wenn der Leistende seine Rechnung mit dem unrichtigen Umsatzsteuerausweis berichtigt und im Zeitpunkt der Rechtsprechungsänderung die Änderung des Umsatzsteuerbescheids möglich gewesen wäre?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: V R 16/15
Vorinstanz: Niedersächsisches Finanzgericht 24.11.2014 5 K 238/13
Normen: AO § 176 Abs 1 Nr 3, UStG 1999 § 14, UStG 2005 § 14c Abs 1, UStG 1999 § 17 Abs 1, UStG 1999 § 15
Erledigt durch: Urteil vom 02.03.2016, durcherkannt.
Rechtsmittelführer: Verwaltung