06.06.2016 · Erledigtes Verfahren · EStG § 42d Abs 1 Nr 1 · VI R 3/15
Lohnsteuerhaftung, Arbeitgeber, Haftungsschuld, Akzessorietät, Steuerschulden, Arbeitnehmer, Festsetzungsverjährung, Ablaufhemmung
Letzte Änderung: 6. Juni 2016, 14:45 Uhr, Aufgenommen: 20. April 2015, 15:15 Uhr
Kann ein Arbeitgeber gemäß § 42d Abs. 1 Nr. 1 EStG für (unstreitig) zu niedrig einbehaltene Lohnsteuer im Anschluss an eine Lohnsteuer-Außenprüfung unter Berücksichtigung der Ablaufhemmung gemäß § 171 Abs. 4 AO noch als Haftungsschuldner in Anspruch genommen werden, soweit die zugrunde liegende Steuerschuld der betroffenen Arbeitnehmer gegenüber diesen nach § 191 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 AO nicht festgesetzt worden ist und wegen Ablaufs der für die Arbeitnehmer maßgeblichen Festsetzungsfrist auch nicht mehr festgesetzt werden kann? (Geltung der Ablaufhemmung gemäß § 171 Abs. 4 AO auch bezüglich des der Haftung zugrunde liegenden Steueranspruchs?)
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: VI R 3/15
Vorinstanz: Finanzgericht München 28.11.2014 8 K 2038/13 EFG 2015, 437
Normen: EStG § 42d Abs 1 Nr 1, AO § 171 Abs 4, AO § 191 Abs 5 S 1 Nr 1, EStG § 38 Abs 2
Erledigt durch: Beschluss nach § 126a FGO vom 17.03.2016.
Rechtsmittelführer: Verwaltung