21.10.2015 · Erledigtes Verfahren · BImSchG § 37c Abs 2 · VII R 64/13
Ausgleichsabgabe, Biokraftstoff
Letzte Änderung: 21. Oktober 2015, 13:00 Uhr, Aufgenommen: 24. April 2014, 13:01 Uhr
Erhebung einer Ausgleichsabgabe auf Ottokraftstoff (sog. Alkylatbenzin), der in handgeführten Geräten (Motorsäge, -sense, -mäher und dergl.) verwendet worden ist, wegen Nichterfüllung der Biokraftstoffquote.
Erfolgte durch § 37c BImSchG keine richtlinienkonforme Umsetzung, da die RL 2003/30/EG die Verwendung von Biokraftstoff ausschließlich im Verkehrssektor vorschreibt?
Verletzt das BImSchG mit §§ 37 f das Prinzip der Rechtsvereinheitlichung in der EU, weil es für Alkylate, anders als in anderen Mitgliedstaaten, keine Ermäßigung vorsieht?
Sind die Art. 2 Abs. 1 und Art. 12 GG auf die Klägerin -GmbH- anwendbar?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: VII R 64/13
Vorinstanz: Finanzgericht Berlin-Brandenburg 17.10.2013 1 K 1232/09
Normen: BImSchG § 37c Abs 2, EGRL 30/2003, EGRL 96/2003
Erledigt durch: Urteil vom 07.07.2015, unbegründet.
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger