21.01.2015 · Erledigtes Verfahren · GrEStG § 1 Abs 2 · II R 10/14
Grunderwerbsteuer, Flurbereinigung, Zwischenerwerb, Abfindung
Letzte Änderung: 21. Januar 2015, 10:00 Uhr, Aufgenommen: 24. April 2014, 13:00 Uhr
Grunderwerbsteuer im Flurbereinigungsverfahren:1. Liegt ein nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 GrEStG steuerbarer Erwerb auch dann vor, wenn nach der Landverzichtserklärung i.S.d. § 52 Abs. 1 FlurbG zugunsten eines Teilnehmers eine Eigentumszuweisung der entsprechenden Flächen an alle Begünstigten nicht erfolgt, sondern diesem - unter Berücksichtigung des durch die Landverzichtserklärung eingetretenen erhöhten Landabfindungsanspruchs- anderweitige Flächen zugewiesen werden.
2. Sind Mehrzuweisungen im Flurbereinigungsverfahren als "Abfindung" i.S.d. § 1 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 Buchst. a GrEStG grunderwerbsteuerbefreit?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: II R 10/14
Vorinstanz: Niedersächsisches Finanzgericht 6.5.2013 7 K 32/11
Normen: GrEStG § 1 Abs 2, GrEStG § 1 Abs 1 Nr 3 S 1, FlurbG § 52 Abs 1, GrEStG § 3 Nr 1, GrEStG § 1 Abs 1 Nr 3 S 2 Buchst a
Erledigt durch: Urteil vom 22.10.2014, Zurückverweisung.
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger