21.08.2014 · Erledigtes Verfahren · EStG § 32d Abs 2 Nr 1 S 1 Buchst b · VIII R 23/13
Tarifermäßigung, Darlehen, Beherrschender Gesellschafter, Missbrauch, Verfassung
Letzte Änderung: 21. August 2014, 10:30 Uhr, Aufgenommen: 22. Mai 2013, 12:40 Uhr
Ist es mit Art. 2 und 3 GG vereinbar, dass nach der Vorschrift des § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG der Abgeltungssteuersatz bei zu mehr als 10% an einer GmbH beteiligten Gesellschaftern auf Kapitaleinkünfte (Darlehenszinsen) aus Darlehensgewährungen gegenüber der GmbH trotz fremdüblicher Vertragsgestaltungen nicht anwendbar ist, insbesondere wenn ein Nachweis der Fremdüblichkeit durch eine "Escape-Klausel" gesetzlich nicht vorgesehen ist?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: VIII R 23/13
Vorinstanz: Niedersächsisches Finanzgericht 12.4.2012 14 K 335/10
Normen: EStG § 32d Abs 2 Nr 1 S 1 Buchst b, EStG § 32d Abs 1, GG Art 2, GG Art 3, AO § 42
Erledigt durch: Urteil vom 29.04.2014, unbegründet.
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger