21.08.2014 · Erledigtes Verfahren · GewStG § 9 Nr 2a S 1 · I R 12/13
Schachtelprivileg, Beteiligung, Verfassungsmäßigkeit
Letzte Änderung: 21. August 2014, 10:30 Uhr, Aufgenommen: 22. Mai 2013, 12:40 Uhr
Ist zur Ermittlung der Mindestbeteiligungsquote i.S. des § 9 Nr. 2a GewStG auf die kapitalmäßige Beteiligung an der Gesellschaft abzustellen oder kann bei wirtschaftlicher Betrachtung allein auf die Höhe der prozentualen Gewinnbeteiligung abgestellt werden? Ist die mit dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 vom 14. August 2007 erfolgte Erhöhung der Mindestbeteiligungsquote des § 9 Nr. 2a Satz 1 GewStG (sog. Schachtelprivileg) von 10 % auf 15 % verfassungsgemäß?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: I R 12/13
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht 31.1.2013 1 K 82/11
Normen: GewStG § 9 Nr 2a S 1, GG Art 19 Abs 4
Erledigt durch: Beschluss nach § 126a FGO vom 30.05.2014.
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger