23.03.2015 · Erledigtes Verfahren · GrEStG § 1 Abs 2a S 3 · II R 2/13
Grunderwerbsteuer, Rückwirkendes Ereignis, Nichtigkeit, Änderungsvorschrift
Letzte Änderung: 23. März 2015, 10:00 Uhr, Aufgenommen: 21. März 2013, 11:10 Uhr
1. Ist ein Steuerbescheid i.S.d. § 125 Abs. 1 AO nichtig, wenn er als Besteuerungsgegenstand einen "Sachverhalt" angibt und bezeichnet, der der Besteuerung nicht zugrunde liegt?
2. Ist die Aufhebung des Grunderwerbsteuerbescheids für den vorangegangenen Erwerb ein rückwirkendes Ereignis i.S.d. § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO in Bezug auf die Anrechnung nach § 1 Abs. 2a Satz 3 GrEStG?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: II R 2/13
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht 27.9.2011 3 K 74/07
Normen: GrEStG § 1 Abs 2a S 3, AO § 175 Abs 1 S 1 Nr 2, AO § 125 Abs 1, AO § 119 Abs 1
Erledigt durch: Urteil vom 17.12.2014, durcherkannt.
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger